Neues Jahr, neues Glueck!!!
8 Januar, 2008 von lelila78
Hallo allerseits,
nach 2 langen Wochen hier mal wieder ein aktueller Bestandsbericht: Bin jetzt vom Hostel in ein Haus in Grey Lynn, Auckland umgezogen und habe nach langen 10 Wochen endlich mal wieder ein eigenes Zimmer! Die Miete liegt bei umgerechnet 300 Euro und das ist echt guenstig hier! Ich wohne hier zusammen mit Julia und Angela, zwei andere deutsche Maedels, die ebenfalls in Auckland arbeiten!
Apropos, ja Leute, ich arbeite auch offiziell seit 3. Januar bei Maui Rentals als Customer Servicekraft. Tja, noch nicht der Traumjob, aber wird sich schon was anderes ergeben! Naja, konnte nur bis gestern arbeiten, dann hat mich meine Chefin nach Hause geschickt, da ich eine Baenderdehnung am linken Fuss habe, das ist ein Andenken an mein Jetboat-Abenteuer im Whanganui-Nationalpark! Aber nun erstmal alles von vorne!
Also, am 22. Dez. sind Julia und ich in die Weihnachtsferien gestartet. Zuerst haben wir die Gluehwuermchenhoehlen von Waitomo besucht und sind ruhig und besinnlich mit einem Boot durch die Hoehle durchgefahren. Dann gings weiter durch das schoene Neuseeland und vielen gruenen Huegeln und Schafen in den Tongariro Nationalpark. Das neue zu Hause von Susann, einer anderen Deutschen, die hier an der Rezeption von einem Hostel arbeitet. Als wir aus dem Auto ausstiegen, dachte ich, mich trifft der Schlag, denn es hatte nur magere 14 Grad, in Waitomo hatte es 26 Grad! Also haben wir uns erstmal in nen Pulli geschmiessen und haben es uns mit unseren Megaeinkaeufen (4kg Truthahn, Rotkohl, Kartoffeln, Wein usw.) haeuslich im Hostel eingerichtet. Am naechsten Tag sind dann Julia und ich auf Tongariroentdeckungstour gegangen, da Susann arbeiten musste, wir haben schaetzungsweise 4 Mio. Bilder von den Vulkanen gemacht und haben dann einen kleinen Walk zum See Rotopounamu unternommen und waren dann noch am Lake Taupo.
Am naechsten Tag, 24. Dez. stand dann unser Trip in den Whanganui-Nationalpark an! Bei strahlenden Sonnenschein fuhren wir frueh um 8 Richtung Pipiriki los, wobei Guenther 25 km Schotterpiste fahren musste, aber wir ueberlebten alle die Autofahrt. Leider passierte mir dann ein Missgeschick und fiel von einem stehenden Jetboat und verknackste mir den Fuss! Ich hoerte ein Knacken und dachte schon, ich haette mir den Fuss gebrochen! Susann, gelernte Krankenschwester, versicherte mir aber, dass es nicht gebrochen ist und ich konnte auch noch laufen. Naja, trotz Schmerzen traten wir dann unsere Jetboattour zur Bridge to Nowhere an, wo man rund 45 min. hinlaufen musste, und das mit kaputten Fuss! Ging aber trotzdem! Danach haben wir unsere Hintern dann ins Kanu geschmissen und sind dann rund 12 km zurueckgepaddelt, was echt ein Abenteuer war, mit beinahe kentern und Stromschnellen usw.
Tja, am naechsten Tag, offiziell in NZ Weihnachten, oeffnete der Himmel dann seine Schleusen und es regnete den ganzen Tag durch. Also beschlossen wir den ganzen Tag das Weihnachtsessen vorzubereiten. Thomas, Susanns Chef, stellte uns seine Kueche zur Verfuegung und nach gut 4 Std. stand der Truthahn mit Kartoffelknoedeln und Blaukraut auf dem Tisch. Und wir haben uns an dem Vogel auch echt ueberfressen. Spaet am Abend gabs dann noch beschwipste Bananen mit HokeyPokey als Nachtisch.
Am naechsten Tag hiess es Abschied nehmen, denn Julia nahm den Bus Richtung AKL, da sie 2 Tage arbeiten musste und ich machte mich dann auf Richtung Ostkueste und erreichte nach gut 3einhalb Std. Fahrt Napier, die Art-Deco-Stadt an der Hawkes Bay, das Wetter war hervorragend, keine Wolke am Himmel und es hatte so 27 Grad! Also perfektes Badewetter, also ging ich zum Strand, leider ist der Strand in Napier ein Kieselstrand und der tat meinem Fuss ueberhaupt nicht gut! Ich machte am naechsten Tag dann den klassischen Art-Deco-Walk, das ist ein Baustil der 30er Jahre. Denn Napier wurde in den 30ern von einem Erdbeben vernichtet und in eben diesem Stil wiederaufgebaut. Im Allgemeinen kann man sagen, dass man nach einem kompletten Tag alles von Napier gesehen hat, ich war dann mit einem anderen Deutschen noch am Ocean Beach, einem schoenen Sandstrand 30 km suedlich von Napier.
Am 30. machte ich mich dann auf nach Gisborne, die Stadt, die als Erstes, das erste Tageslicht des neues Jahres sieht. Die Fahrt war sehr anstrengend und nach 4 Std. traf ich dann die Jungs vom Hostel auf dem Gisborner Campground. Im Laufe des Tages kamen dann auch die anderen Jungs und Maedels an und feierten unser Wiedersehen ausgiebig. Silvester war dann etwas komisch, da keine Feierwerkskoerper gezuendet werden! Wir feierten trotzdem ein bisschen ins Neue Jahr. Am naechsten Tag trat dann Matt und ich die Heimreise nach Auckland an und wir fuhren rund 7 Std. von Gisborne zurueck nach Auckland. Denn am 3. fing ja mein neuer Job an!
So, das war eigentlich mein Trip in den letzten zwei Wochen! Ich wuensche euch allen an dieser Stelle noch ein frohes neues Jahr 2008 und cya soon