Hallo Leute, eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir und jetzt komme ich endlich mal dazu alles nieder zu schreiben. Der Korrektheit wegen fange ich in zeitlicher Reihenfolge an.
Letzten Sonntag stand wohl DAS Motorsport-Event in Melbourne an. Der „Grand Prix“ von Australien in der Formel 1 stand an und schlug ihr Lager im Albert Park auf. Katja und ich hatten uns Stehplatzkarten besorgt und machten uns morgens um 10 Uhr auf dem Weg in die Stadt. Ich hatte mein Deutschland-Equipment wieder mal dabei: Flagge mit nem Fußball drauf – wie passend
und Deutschlandfarbe im Gesicht. Naja, Grund zur Hoffnung auf einem deutschen Sieg hatte man ja schon, bei 5 deutschen Rennfahrern.
Auch im Qualifying sah es nicht so schlecht für unsere deutschen Jungs Vettel, Heidfeld, Rosberg, Glock und Sutil aus. Gegen 10.30 kamen wir am Bahnhof Southern Cross an und wurden gleich in die bereitstehenden Trams gekarrt, zusammen mit anderen Motorsportbegeisterten. Und ab gings zum Albert Park. Dieser ist, wie der Name schon vermuten lässt eigentlich 51 Wochen im Jahr ein ganz normaler Park, nur zum Formel 1 Rennen wird er dann zur Rennstrecke rund um den Lake Albert (siehe Grafik).

Wir betraten das Gelände und schon lag Benzin in der Luft, denn im Rahmen der F1 finden auch noch kleinere Rennen wie der Mini-Cup, Ford GP oder der GT mit Porsches und Aston Martins. In einem der Porsches fuhr auch ein bekannter australischer Schauspieler (ERIC BANA – OMG!!!) mit.

Es war wie auch in den letzten Tagen sehr heiß und wir bezogen mit unseren Campingstühlen den Brabham-Stand und warteten bis 17 Uhr, denn dann sollte das F1-Rennen losgehen. In der Zwischenzeit vertrieben wir uns die Zeit mit den vielen anderen Rennen, schauten uns alte Rennwagen an und aßen deutsche Bratwurst. Allen voran kann man sagen, dass es sehr sehr laut dort war. Ja, eine gewisse Taubheit am Ende des Tages konnte nicht von der Hand gewiesen werden.
Das Rennen an sich verfolgten wir weitestgehend über Großbildleinwand und Katja hatte aufgrund ihrer Körpergröße leichte Problem mit der Sicht. Aber es war echt klasse, das ganze live zu erleben und diese Autos sind verdammt schnell, schneller als meine Kamera, weshalb ich nicht die allerbesten Fotos von den Autos machen konnte.

Das Ende des Rennens war aber noch mal spannend, wo ich schon dachte, ich könnte meine deutsche Fahne schwenken, fährt der Vettel dem Kubica rein, so ein Depp. Naja, Pech gehabt. Nach der Siegerehrung konnten wir dann die Rennstrecke stürmen und Fotos von der Boxengasse und den Tribünen machen. Und es stand noch ein Abschlusskonzert der Band „The Who“ an. Gegen 21.30 Uhr machten wir uns dann müde, sonnenverbrannt und glücklich auf den Nachhauseweg.
So, das war´s von der Formel 1! Und der nächste Eintrag folgt zugleich mein kleiner Trip nach Apollo Bay.
Eure jetzt schwerhörige
Katrin


