Wie ich schon in einem früheren Blogeintrag erzählt hatte, fand vom 09. September – 23. Oktober die Rugby-Weltmeisterschaft in Neuseeland statt. Ich versuchte, während den langen 6 Wochen soviele Spiele wie möglich anzuschauen, hauptsächlich aber die Spiele der AllBlacks (Neuseeland) und den Wallabies (Australien).
Nach der erfolgreich bestrittenen Vorrunde gegen Tonga, Japan, Frankreich und Kanada trafen die Blacks im Viertelfinale auf Argentinien. Die Gauchos kämpften verbissen und es war am Ende sehr knapp und Argentinien in der ersten Hälfte das spielbestimmende Team. Das Halbfinale war dann ein großer Showdown zwischen den Australiern und Neuseeländern. Die Nachbarn und Erzfeinde (sportlich) lieferten ein spannendes Match, allerdings hatten die Wallabies relativ wenig gegen die Schnelligkeit der AllBlacks entgegen zu setzen. Und dann wurde der Traum von 4.5 Millionen Kiwi wahr: Sie standen im Endspiel gegen die Franzosen.
Ganz Neuseeland war aus dem Häuschen und anscheinend war teilweise das Bier in den Supermärkten ausverkauft für das groooße Finale am 23. Oktober. Ich selbst war auch ziemlich aufgeregt und das Spiel war auch so verdammt spannend. Eine große 80 minütige Abwehrschlacht begann. Es gab viele verschossene Free-Kicks und Conversions. Jede Mannschaft erzielte einen „Try“. In der restlichen Spielzeit gab es auf gut deutsch gesagt großes Chaos, ständig lagen die Spieler übereinander und versuchten den Ball zu bekommen. Das Spiel endete denkbar knapp mit 8:7 für Neuseeland. Und das ganze Land war aus dem Häuschen.
Persönlich mag ich Rugby eigentlich ganz gerne, manchmal ist es sogar spannender als Fußball. Und nach 6 Wochen intensiven Guckens sind mir die Regeln inzwischen mehr geläufiger als zuvor und ich lerne ja noch!
Mit den Abschlussworten: GO ALL BLACKS GO!!!! verabschiede ich mich.
Euer Rugby-Fan
Katrin
