Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Juli 2008

Immer donnerstags….

… und freitags hab ich eigentlich frei, aber irgendwie ist der Wettergott böse mit mir oder so ähnlich. Denn irgendwie ist IMMER an meinen freien Tagen scheiß Wetter! Naja, letzte Woche war ja eigentlich Regen angekündigt, dann war es doch ganz schön, aber ich hatte meinen Ausflugstrip schon abgesagt, also hab ich die Zeit zum DVD schauen und lesen genutzt. Tja und diese Woche…? Heute hingen die Wolken ganz tief, dass ich nicht einmal die Remarkables sehen konnte und gerade jetzt regnet es, like hell.

Kurzer Edit hier: Es gab ein paar besorgte Mails aus Deutschland, weil auf der Nordinsel, besonders im Raum Auckland und Northland ein Zyklon (dasselbe wie ein Hurrikan) sein Unwesen getrieben hat, keine Sorge, ich lebe im Moment gut 1200 Kilometer von Auckland entfernt und wir kriegen nur heute und morgen die Tiefausläufer davon ab.

Das Wetter macht mir eigentlich aber im Moment gar nix aus, denn… meine Lieben es hat mich erwischt! Nein, nicht was ihr denkt, ich hab keinen aufregenden Mann getroffen, der mich vom Fleck weg heiraten möchte (schön wär´s, hehe). Nein, die Erkältungswelle hat auch mich erwischt. Lange konnte ich den kalten Temperaturen trotzen, war grundsätzlich immer zu warm angezogen. Aber jetzt, liege ich flach.

Aber alles von vorne erzählt. Ich war gestern abend weg, erst im Kino „Mama Mia“ gucken und dann im „Winnies“. Dort haben Angie und ich uns mit zwei netten Australiern aus Sydney getroffen. Walter hat deutsche Eltern und spricht sehr gut deutsch und jetzt ratet mal, wo der mal gearbeitet hat? In Iphofen bei Knauf und hat australische Mäntel und Didgeridoos verkauft. Dann war er natürlich auch auf allen Weinfesten in der Gegend wie Rödelsee, Castell, Kitzingen, Sulzfeld, Sommerhausen. Ich hab gedacht, der verarscht mich, als ich gefragt hab, wo er denn in Deutchland war und Kitzingen sagt. Michael, sein Kumpel und Nachbar ist auch ein Aussie, aber seine Eltern kommen aus Italien und er sieht auch sehr italienisch aus. Naja, auf jedem Fall, als ich dann gegen 3 Uhr nachts nach Hause kam, spürte ich es schon im Hals, und bis heute nachmittag kam noch ein schöner Husten dazu.

Da habe ich schon angefangen, alle Medikamente zu nehmen, die ich hier habe. Heute ging es dann für mich gleich nochmal ins Kino, zusammen mit Angie, Walter und Michael haben wir „The Dark Knight“ gesehen (guter Film, Heath Ledger spielt super, Effekte geil, alles super). Und da es der letzte Abend für Walter und Michael sind wir noch anschließend zum Italiener gewackelt. So, jetzt liege ich hier mit meiner Heizdecke im Bett und hoffe, dass ich die Erkältung schnellmöglichst überstehe, denn Krankheitstage kann ich mir nicht leisten.

So, kränkliche Grüße nach Görmany

Eure hustende

Katrin

P.S. Leute, es ist Ferienzeit, falls ihr in Urlaub fahrt, würde ich mich über ein paar Urlaubspostkarten super freuen. Wenn ihr meine Adresse nochmal braucht, kurze Mail genügt.

P.P.S. Als Gegenleistung werde ich jetzt auch wieder anfangen ein paar Postkarten zu verschicken.

Advertisements

Read Full Post »

Ja, ja, eigentlich wollte ich über meinen Trip zum Doubtful Sound eher schreiben, aber ich bin grad etwas schreibfaul. Deshalb jetzt, etwas verspätet, mein Bericht über meinen Tagesausflug zum Doubtful Sound letzten Donnerstag.

Ich hatte vorher bei „Real Journeys“, dem Reiseveranstalter angerufen und gefragt, ob ich eventuell einen Rabatt für die Reise haben könnte, die sagten ja und so bekam ich den Trip 60 % billiger, yeah. Eigentlich wollte ich eine Zweitagestour zum Sound buchen, aber leider bietet „Real Journeys“ diesen Trip nur von September bis Mai an. Schaaade!

Also hieß es für mich erstmal früh aufstehen, denn der Bus verließ Queenstown um 7 Uhr morgen, ich musste allerdings schon 6.30 Uhr da sein fürs Einchecken. Dann ging es los…. zu jedem verdammten Hotel in QT um all die anderen Reisenden aufzugabeln, das dauerte eeeeewig, denn in meinem Bus saßen auch noch Leute, die zum Milford Sound wollten. Dann ging es endlich raus aus Queenstown, Mann, was war ich froh die Stadt mal wieder hinter mir zu lassen und die fantastische Landschaft um mich herum zu genießen. Leider, leider war das Wetter nicht ganz auf meiner Seite und wir hatten sehr viel Nebel. So konnte ich die um mich herumliegenden Berge nicht so gut sehen, ich hoffte aber, dass sich das Wetter später aufklärt und ich den Sound im Sonnenschein genießen konnte.

Der Busfahrer erzählte uns Wissenwertes über die Region und Dörfer, durch die wir fuhren und auf einem einsamen Parkplatz kurz vor Te Anau, musste die Doubtful-Sound-Gruppe dann in einen anderen Bus umsteigen, dann ging es nach kurzer Fahrt von 15 Minuten zum Lake Manapouri und für mich ging es erstmal schnurstracks zum Klo, ich musste nämlich verdammt dringend!

Nach dem Einchecken und abholen der Bordkarte ging es dann auf einem kleinen Boot mit ca. 50 Leuten zu „West Arm“, zum westlichen Ende des Sees, und somit einmal quer über den Lake Manapouri. An Bord habe ich mich mit einer netten Engländerin unterhalten und haben Fotos geschossen wie die Weltmeister. Leider, leider war uns der Wettergott nicht hold und der Nebel war sehr tief und wir konnten nicht die hohen Berge um uns herum sehen. Trotzdem hatte ich die Hoffnung auf schönes Wetter noch nicht aufgegeben. Unser Busfahrer meinte auch, dass das Wetter im Sound komplett anders sein kann.

So, nach einer Stunde auf dem Boot erreichten wir dann endlich West Arm und das unterirdische Wasserkraftwerk (dazu später mehr), nach einem kurzen Stop im Visitor Centre bestiegen wir dann den nächsten Bus, der uns über den 700 Meter hohen Wilmot Pass bringen sollte. Diese 25 km lange Straße wurde extra für das Kraftwerk gebaut und ist die teuerste Straße Neuseelands. Wir hatten mit Rex einen superlustigen und sarkastischen Busfahrer, der uns über die Flora und Fauna informierte und am Straßenrand waren sogar noch Schneereste von vor zwei Wochen. Nachdem wir immer höher über den Pass fuhren, wurde das Wetter auch immer schöner und als wir dann an einem Outlook anhielten, konnten wir im vollen Sonnenschein den Doubtful Sound unter uns sehen.

Nach weiteren 15 Minuten Fahrt bergab, erreichten wir dann „Deep Cove“, wo unser Ausflugsboot, die „Pakea Explorer“ für eine 3-stündige Bootsfahrt schon wartete. Die Bootsfahrt war wirklich wunderwunderschön, das Wasser war ganz flach, und die Berge spiegelten sich im Fjord und ich machte alles in allem rund 300 Bilder (mit der Digitalkamera meiner Mitbewohnerin, thanks)! Ich sah Delfine und Seelöwen und nach rund zwei Monaten, sah ich auch endlich mal wieder das Meer, wie hatte ich das nur vermisst….! An Bord traf ich auch zwei Iren und Kieran hat seine Ausbildung zum Elektroingenieur in Schöllkrippen im Spessart gemacht und ist auf die Würzburger Berufsschule gegangen, witzig oder? Alles in allem, einer der wunderschönsten Orte, wo ich bisher war (Bilder sind online). Das Wetter war auch wirklich klasse, allerdings pfiff ein eiskalter Wind und ich musste Winterjacke, Schal, Mütze und Handschuhe tragen, tja, es ist halt Winter hier, ne?

Nach drei Stunden ging es dann zurück zu „Deep Cove“ und wieder zurück über den Wilmot Pass um noch einen kleinen Abstecher ins unterirdische Kraftwerk zu machen. Dieses Kraftwerk liegt 300 Meter unter der Erde und ist einmalig in der Welt. Dort wird die Wasserkraft des Lake Manapouri genutzt, es wurden zwei 10km lange Tunnels zum Meer gebohrt und das Wasser vom Lake Manapouri stürzt durch die Turbinen 300 Meter runter und fließt dann über die Tunnels ab. Wirklich, wirklich interessant, das ganze Kraftwerk mal zu sehen.

Dann ging wieder zurück über den Lake Manapouri, wo sich leider der Nebel immer noch nicht verzogen hatte und anschließend ging es 2 Stunden mit dem Bus wieder zurück nach Queenstown. Ein wirklich wunderschöner Tag ging zuende.

Diese Woche hatte ich eigentlich wieder vor, etwas zu reisen, doch leider macht mir das Wetter hier einen Strich durch die Rechnung, denn es soll die nächsten Tage schneien, also werde ich mich mit „Fackeln im Sturm“ und ein paar Actionknallern auf DVD begnügen.

Grüße ins warme Deutschland

Eure reisebegeisterte

Katrin

Read Full Post »

Ach Mann,

irre wie die Zeit vergeht, jetzt lebe ich hier schon bald 9 Monate in diesem wunderschönen Land und genieße jede Minute hier zu sein. Ich habe, denke ich, einen der schönsten Arbeitsplätze der Welt. Ich lebe praktisch in einer gigantischen Postkarte.

jeden Morgen fahre ich die 6 km nach Frankton entlang des Lake Wakatipu, sehe die gewaltigen Berge um mich herum und vor den Füßen der fast 2500 m hohen Remarkables ist mein Arbeitsplatz, Airport Frankton. Und genau über diesen Bergen geht die Sonne auf und man sieht das strahlende Morgenrot an den glitzernden, eingeschneiten Hängen der anderen Berge. Ich könnte jedes Mal in Tränen ausbrechen vor Freude, wenn ich das sehe. Und ich sehe das, wenn das Wetter gut ist, fast jeden Tag.

Die Arbeit nimmt mich im Moment sehr in Beschlag, wir arbeiten im Moment alle overtime, da soviel los ist. Gerade sind Schulferien in NZ und in Australien und alle wollen Skifahren, letzte Woche habe ich fast 50 Std. gearbeitet. Das heißt natürlich auch mehr Geld, aber auch, dass mir 10 Std. Freizeit fehlen.

Meine Digitalkamera ist jetzt zur Reparatur in Dunedin und ich hoffe, ich krieg sie nächste Woche zurück. Inzwischen habe ich jetzt auch eine so Art Arbeitsalltag hier, mit den Kollegen komme ich ganz gut klar. Englisch sprechen bereitet mir überhaupt keine Probleme mehr, selbst am Telefon komme ich nach mehrmaligen Nachfragen gut zurecht.

Meine Mitbewohnerinnen sind sehr nett und wir verbringen oft den Abend zusammen im Wohnzimmer und schauen DVDs (gerade 4. Staffel Sex and the City auf deutsch mit englischen Untertitel, denn Tanya möchte deutsch lernen und ich konnte ihr schon ein paar Worte beibringen). Die Katzen haben mich schon alle in ihre Herzen geschlossen und liegen abends immer auf meinem Schoß rum und krallen sich in meine Freizeithose *autsch*! Ich habe mir jetzt auch ne vernünftige Heizung gekauft denn, wie ich euch schon berichtet habe, ist es hier saukalt, wenn man die Heizung nicht an hat.

Ich gehe in der Regel zweimal die Woche zum Sport, habe ein 3-Monats-Abo fürs Schwimmbad, und ab und zu auch ins Gym (auf deutsch: Fitnessstudio). Ich traue mich auch wahrscheinlich nächste Woche auf die Skipiste, um es einfach nochmal zu probieren. Kriege auch eine Stunde umsonst Skilernstunden. Ansonsten bin ich Mitglied der hiesigen Videothek und kopiere mir alle Filme, die ich auch zu Hause im Schrank habe oder schaue Filme, die ich noch nicht gesehen habe.

Ja, ich kann nur sagen, ich genieße mein Leben hier. Am Wochenende gehe ich meistens aus, Queenstown ist DIE Partystadt von Neuseeland und feiern kann man hier ganz ausgezeichnet. Letzten Samstag sind wir, Angie und ich, auch ganz böse abgestürzt, und mussten dummerweise am nächsten Tag arbeiten. Mann, brummelte bei mir der Schädel. Aber was soll´s, man ist nur einmal jung!

Morgen steht bei mir dann wieder mal traveln auf dem Stundenplan: Es geht zum Doubtful Sound, 200 km südwestlich von Queenstown, er ist einer schönsten Fjorde der Welt und man erreicht den Sound nur, indem den Lake Manapouri überquert, dann mit dem Bus über nen Pass fährt und dann in anderes Boot steigt. Ich hoffe nur, das Wetter ist morgen gut. Näheres dazu dann im nächsten Beitrag.

Ansonsten arbeite ich immer noch schwer am Skydive-Video und hoffe wirklich, dass ich alter Perfektionist ihn endlich fertig kriege und gut finde und ihn dann online stellen kann.

Und mein Rückflug nach Deutschland wird auch ganz fleißig geplant. Leider ist das mit meinem Workvisa noch nicht geklärt, denn eigentlich warte ich noch auf grünes Licht aus Auckland, aber ich muss den Rückflug jetzt umbuchen, sonst würde ich in knapp zwei Wochen schon nach Hause fliegen. Also die vorläufige Planung schaut jetzt so aus: 20. Oktober: Flug von Auckland nach Brisbane (Besuch bei Daniel und Claudia), 25. Oktober: Flug von Brisbane nach Frankfurt, Ankunft in Frankfurt am 26. Oktober.

Und nach sooo langer Zeit in NZ vermisst man echt total viele Sachen. Das kann ich aber leider nicht beim Essen sagen, seit 2 Wochen gibt es hier nen deutschen Metzger, der mit dem Würzburger Metzger in Nelson zusammenarbeitet. So kann ich mich mit Würzburger Bratwürsten, Leberkäse, Leberwurst und Weißwürsten eindecken. Die letzten drei Tage gabs mir bei auch dann Rouladen am Sonntag, Semmelknödel mit Pilzen am Montag und gestern Leberkäse mit Ei und Kartoffelsalat. Ja, langsam werde ich wieder fett, deshalb habe ich mich heute im Schwimmbad mit 45 Minuten Dauerschwimmen gequält.

Vorallem vermisse ich natürlich euch, aber auch deutsches Fernsehen, manchmal nervt mich Fernsehen auf englisch. Ihr wißt, wie gerne ich TV schaue, aber manchmal ist es mir echt zu anstrengend und ich möchte einfach mal deutsches TV haben, da muss mich net so stark drauf konzentrieren und kann mich einfach berieseln lassen. Dann vermisse ich Milchprodukte wie Quark und Milchreis und Klamottenläden usw. That sounds strange, aber hier in Queenstown gibt es nur eine Handvoll Klamottenläden und jeder läuft hier mit denselben Sachen rum. Aber bald komme ich ja zurück und kann mich mit neuen Sachen in Deutschland eindecken, haha!

So, jetzt seid bei ihr mir auf dem aktuellen Stand der Dinge,

Grüße an alle meine lieben Freunde und Verwandte in Deutschland, schwitz euch nicht zu Tode

Eure schwer beschäftigte

Katrin

P.S. Wer mich nächstes Jahr besuchen in NZ kommen möchte, ist herzlich eingeladen

Read Full Post »

Da staunte ich heute früh nicht schlecht, mein Wecker klingelte um 7.45 Uhr und ich wunderte mich schon, warum es schon so hell ist. Naja, beim Blick aus dem Fenster war alles klar! Schnee!!!! Und nicht gerade wenig, im Moment schneits immer noch, also da liegen bestimmt so 20 cm draußen rum. Und jeder sagte zu mir, in Queenstown schneits ganz selten runter, ja ja, wer´s glaubt.

In jedem Fall habe ich mich mit einem beunruhigen Grummeln im Magen ins Auto gesetzt. Ich weiß nicht, ob ich es euch schon erzählt habe, aber hier gibt es keine Winterreifen, ein paar Autos haben Schneeketten oder Vier-Rad-Antrieb, das war´s! Aber wie gesagt, 80 % fährt hier nur mit den Sommerreifen rum, so wie ich heute morgen.

Ich bin also aus der Garage rausgefahren und wollte das Stückchen bergauf zur Hauptstraße hoch und… nix ging, die Räder drehten durch, lenken ging auch nicht mehr und noch 5 Minuten gab ich auf und entschied mich für den Bus.
Leider fuhr auch kein Bus, wie sich später herausstellen sollte, ich rief also Gemma, meine Chefin im Büro an, da war aber niemand im Büro. Nach 20 Minuten Warten auf dem Bus, entschied ich, den Berg runter nach Queenstown zu laufen. Auf halben Weg erreichte mich dann die Nachricht, dass der Flughafen geschlossen, keine Busse fahren und das das Büro für heute geschlossen ist. Also musste ich den Berg wieder rauflaufen.
Muss aber zugeben, dass die Landschaft einfach wunderschön aussieht, würde gerne an dieser Stelle ein paar Bilder einfügen, ABER meine Digitalkamera ist kaputt und ich muss sie zu Samsung Neuseeland schicken lassen. Hoffe, ich krieg das Ding bald wieder!
Also, Grüße aus der Schneehölle, hoffe, ich kann morgen wieder mit dem Auto zur Arbeit fahren.
Eure eingeschneite
Katrin

Read Full Post »

Hallo, meine Lieben zu Hause, in NZ, in bloody Aussieland oder everywhere else!

Leider sind wir keine Europameister geworden! Beim deutschen Team war wohl auch etwas die Luft raus, aber was solls, sind wir halt Vize-Europameister und 2010 schaffens wirs dann endgültig in den Fußball-Olymp, for sure. Jedenfalls war am Montag in der Red Rock Bar die Hölle los, wir waren fast 100 Leute in der Kneipe, darunter auch ne Menge Spanier, ich stand unglückerlicherweise in der spanischen Ecke. War aber trotzdem super Stimmung, das änderte sich natürlich als die Spanier in Führung gingen. Aber wir Deutschen haben bis zum Schlusspfiff gehofft und gebangt, aber es sollte nicht sollen sein (ist das ein deutscher Satz?)! Ich war natürlich auch mit meiner deutschen Fanausrüstung (Trikot und Flagge) bewaffnet.

Hier in Queenstown ist gerade auch die Hölle los! Seit letzten Freitag ist hier Winterfestival, das bedeutet, jeden Tag gibt es Konzerte, Open Airs, Events usw. Am Freitag war sogar Helen Clark (Premierministerin von Neuseeland anwesend, um das Festival zu eröffnen, danach gabs dann ein großes (nach neuseeländischen Verhältnissen) Feuerwerk. Gestern abend war dann „Mardi Gras“ (eine Art Karnevalsparade) und damit Party angesagt, mit großen Open-Air-Konzert und heißen Sambarhythmen zu frostigen Temperaturen (-2 Grad).

Apropos Kälte, das kann man sich in Deutschland gar nicht vorstellen, aber in den Nächten ist es, wenn man sein Schlafzimmer nicht heizt, genauso kalt wie draußen, hatte in der Nacht von Montag auf Dienstag -3 Grad in meinem Zimmer, musste dann erstmal die Heizdecke anwerfen, sonst hätte ich mich zu Tode geschlottert.

Ansonsten muss ich jetzt langsam meine Visavorbereitungen in Angriff nehmen. Ich muss jetzt zu nem Doktor hier und mich medizinisch durchchecken lassen für das Arbeitsvisum. Dann hoffe ich, dass ich in gut 6 Wochen mein Arbeitsvisum bekomme. Muss von Deutschland aus, noch ein polizeiliches Führungszeugnis beantragen, dann sind alle Weichen eigentlich gestellt, um noch ein weiteres Jahr in Neuseeland arbeiten zu können. Juhuu! Und es geht wahrscheinlich dann Ende Oktober für 5 Wochen nach Hause, damit ich meinen 30. Geburtstag zu Hause feiern kann und bei Silkes runden Purzeltag auch im Lande bin!

Also, das wars mal wieder

Grüße aus dem frostigen Queenstown

Eure bibbernde

Katrin

P.S. Skydive-Video ist noch in Arbeit, hoffe ich krieg das Video morgen online

Read Full Post »

Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

%d Bloggern gefällt das: