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Archive for Oktober 2008

Ich muss mit Schrecken feststellen, dass ich auf dem Video wie meine Mutter ausschaue. Sorry Mum, nicht böse gemeint, aber eine deutliche Ähnlichkeit ist vorhanden.

Viel Spaß beim Gucken

Eure bald Solo-Fallschirmspringerin

Katrin

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Auf ins unentdeckte Land!!!

Hallo, wieder mal News von mir, ja, ja eigentlich waere ich jetzt heute am Sonntag in Frankfurt mit dem Flieger gelandet…. Hmm, irgendwie schwer vorstellbar. Mich plagt im Moment etwas das Heimweh und gerade läuft auch irgendwie alles schief. Aber das muss euch nicht weiter kümmern, versuche nur mein Leben etwas zu ordnen und neu zu organisieren.

Denn ich bin zurück in Auckland und die meisten meiner Bekannten und Freunde (nicht alle!!) sind weitergezogen. Und es ist verdammt schwer einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Nicht zu vergessen, Euch, meine lieben und wirklich loyalen Freunde zu Hause. Ach, ich vermisse euch schrecklich. Habt ihr nicht zufällig 2 bis 3000 Euro locker um mich zu besuchen? Ich würde mich sooo freuen. Naja, sorry für den etwas sentimentalen Ausbruch jetzt. Zurück meinen Reiselerlebnissen auf der Nordinsel.

Wo war ich stehen geblieben??? Ah… ja! Wellington!

Mittwoch, 15. Oktober: Wellington, Besuch der Wetastudios, Weiterfahrt nach Napier

Ja, da war ich wieder in Welly, leider hatte ich dieses Mal nicht allzu viel Zeit dort. Genauer gesagt, wollte ich am Abend in Napier sein, rund 300 km nördlich. Aber eines wollte ich definitiv machen, mir die Weta-Studios in Miramar anschauen. Bei den meisten von Euch wird es wahrscheinlich bei Weta-Studios nicht klingeln, für mich ist es der Himmel auf Erden. Die Weta-Studios sind die Animations-und Digitaleffektstudios von Richard Taylor und Peter Jackson. Dort wurden und werden die Effekte von Herr der Ringe kreiert und natürlich ist es mein größter Traum dort zu arbeiten. Deshalb hatte ich (mal wieder, genauso wie die 10 Male zuvor) meine Bewerbungsunterlagen ausgedruckt und bin (wieder mal) nach Miramar gefahren. Dieses Mal allerdings wurde mir eine Tour durch die Wetastudios ermöglicht. Aufgeregt fuhr ich dann gegen 10 Uhr morgens nach Miramar (Stadtteil von Welly) und besuchte erstmal den auch für die Öffentlichkeit zugänglichen „Weta-Cave“, wo bekannte Miniaturen von Herr-der-Ringe und all den anderen Filmen von Peter Jackson ausgestellt waren. Danach gab es ca. 15 minütigen Rundgang durch die Studios direkt, und da arbeiten ganz schön schräge Typen und kreieren Monster mit einer Art Knetmasse und animieren dann diese. Ein wahnsinnig verrückter Haufen, aber alles wahnsinnig nett, ich wollte am liebsten gleich da bleiben. Diese Tour kann man übrigens nicht als normaler Tourist machen, ein Bekannter von mir hatte mir diese kurze Tour ermöglicht. Leider durfte ich keine Fotos machen wegen Geheimhaltung und so, was weiß denn ich???

Gegen 12 Uhr verließ ich dann Wellington und fuhr durch das Hutt Valley und die Rimutaka Ranges nach Featherston. Weiter ging es über Masterton, Dannevirke nach Napier. Eine lange und ereignislose 300 km lange Fahrt. Napier interessierte mich auch nicht so großartig. Ich war ja schon nach Weihnachten 3 Tage dort und es hat mir nicht sonderlich gefallen (Stichwort: laaaaangweilig!). Aber ich kam meinen großen Ziel langsam näher.

Das letzte große Abenteuer in Neuseeland sollte auf mich warten, das unentdeckte Land. Das Eastland!!! Lange hatte ich vor, diese abgeschiedene Gegend im äußersten Osten der Nordinsel zu bereisen. Jetzt endlich konnte ich meinen lange gehegten Traum erfüllen. Ich wollte die nächsten 3 Tage, ohne Internet- oder Mobilfunkverbindung in dieser wunderschönen Umgebung verbringen. Im Eastland sind 60 Prozent der Einwohner Maoris und ich wollte mich mehr mit der Maorikultur beschäftigen.

Donnerstag/Sonntag, 16. bis 19. Oktober 2008: Gisborne, Eastland, Tokomaru Bay, East Cape Lighthouse, Whakatane

Ich startete in Napier relativ früh, da es eine lange Fahrt werden würde. Meine erste Etappe sollte Gisborne sein. An Silvester letztes Jahr konnte ich leider nicht besonders viel von Gisborne sehen, das sollte sich diesmal ändern, und das Wetter spielte mal wieder mit. Gegen 11 Uhr erreichte ich dann nach einer 200 km langen kurvenreichen Fahrt Gisborne, das Tor zum Eastland. Ich besuchte den Hauptstrand und fuhr zu Nicks Point, einen Aussichtpunkt oberhalb von Gissie, und lichtete die Bronzestatue von Captain Cook ab. Und dann hieß es: Neuland, ich tankte voll und befuhr den rund 420 km langen Highway 35. Kurz nach Gisborne wollte ich eigentlich nach Whangara abbiegen. Den Ort, wo der Film „Whale Rider“ gedreht wurde. Naja, jedenfalls habe ich irgendwie die Abzweigung verpasst, also ging es weiter und nach ca. 60 km erreichte ich Tolaga Bay, dort gibt es einen rund 600m langen Pier, der zu Cooks Point führte, der Ort, wo Captain zum ersten Mal Neuseeland betrat. Normalerweise ist das ein rund zweistündiger Wanderweg. Leider ist dieser im Moment gesperrt wegen den vielen Lämmchen auf den Weiden.

Rund 35 km weiter nördlich sollte ich mein heutiges Tagesziel erreichen: Tokomaru Bay, ein kleines Maoridorf an einem wunderschönen Strand. Dort befand sich das Hostel „Brians Place“. Und schon als ich die Lage und das Haus sah, wusste ich, das ist ein ganz besonderer Ort. Naja, die Toiletten dort haben keine Klospülung, sondern Holzspan anstatt Wasser und liegen etwas außerhalb. Mein Schlafplatz war auf dem Dachboden mit einem Panoramafenster für den wunderschönen Sonnenaufgang. Brian ist halt ein bißchen, wie würden wir es in Deutschland nennen, ein „Alternativer“, aber supernett. Im Hostel wohnte noch Rosanna, eine Schweizerin. Den Abend verbrachte ich noch ein bißchen am Strand, keine Sorge, ich war noch nicht Baden, noch zuuu kalt!!! Und ich entschied mich auch noch einen Tag länger in Tokomaru Bay zu bleiben.

Am nächsten Morgen stand ich um 6 Uhr auf um den Sonnenaufgang zu fotografieren, was absolut genial aussah. Leider wurde das Wetter schnell schlechter. Brian war über das Wochenende nach Gisborne gefahren, zuvor hatte er mir und Rosanna noch erklärt wie man einen Crayfish fängt (Crayfish = Languste). Und so machten wir uns im strömenden Regen mit Fischernetz und Regenklamotten auf dem Weg zum Hafen. Wir waren die einzigen, die dort am Pier standen und den Kescher (???) ständig ins Wasser tauchten, 10 Minuten warteten und gespannt darauf warteten, dass sich im Netz eine Languste verirrt hatte. Naja, unsere Ausbeute war mehr als beachtlich, wir hatten 4 Crayfische gefangen, zwei waren zu klein, einer entkam uns. Also würde es an diesem Abend nur eine Languste zum Dinner geben. Aber das war auch okay. Tja, und ich nahm es in die Hand und… tötete das Viech, indem ich es in einem Topf mit kochenden Wasser reinwarf. Ja, ja ich fühle mich jetzt noch ganz schuldig…. aber lecker war die Languste schon… irgendwie.

Am nächsten Tag hatte sich dann das schlechte Wetter verzogen und ich machte mich bereit für die Weiterfahrt, ich verabschiedene mich noch von Rosanna und vom Strand und der wunderschönen Landschaft. Und weiter ging es, zum östlichsten Punkt Neuseelands, zum East Cape Lighthouse. Der Weg dahin führt über 20 km Schotterpiste, was kein Problem für mein Auto war. Vom Parkplatz ging es dann 700 Stufen (!!!!) hinauf zum Leuchtturm. Und es war verdammt warm und es dauerte mal wieder ewig für mich den Berg hochzukraxeln, aber nach gut 20 Minuten (700 Stufen in 20 Minuten, kein schlechter Schnitt, was?) erreichte ich den schneeweißen Turm und machte erstmal eine wohlverdiente Rast, verausgabte mich mal wieder mit dem Fotografieren und nach einer Stunde ging es dann mit dem Auto weiter nach Hicks Bay und all die anderen Bays (Whainau Bay, Whanarua Bay, Te Kaha), ich besuchte auch einige Maraes (Kirchen der Maori) und fotografierte die Schnitzereien. Gegen 19 Uhr abends erreichte ich dann Whakatane und checkte einfach nur ins Hostel ein und fiel todmüde ins Bett.

So, das war im Großen und Ganzen mein 8-tägiger Trip von Queenstown nach Auckland. Am Sonntag fuhr ich dann von Whakatane nach Tauranga und verbrachte dort noch etwas Zeit am Strand. Von dort ging es dann über die Karangahape Schlucht und der Coromandel zurück nach Auckland.

Und hier leb ich mich jetzt erstmal wieder ein.

Liebe Grüße

eure reiselustige

Katrin

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So, da bin ich wieder! Nach langen 2 Wochen Abstinenz, die ich mit Organisation, Verabschiedungen und Reisen verbracht habe, wieder mal ein Lebenszeichen von mir. Ich bin gerade vor 2 Stunden in Auckland angekommen und wohne vorläufig bei einer Freundin von mir in Mt. Eden.

Tja, wo fange ich am besten an? Hmmmm, aaaalllsooo nach dem letzten Eintrag und entsprechend geschockten E-Mails und Freundschaftsaufkündigungen (die hoffentlich nur ironisch waren), wartete ich also auf meinen Arbeitsvertrag aus Auckland. Den, bei einem Arbeitsvisa üblichen Medical Check hatte ich inzwischen hinter mir und der Arzt attestierte mir beste Gesundheit, also stand dem Workvisa nichts mehr im Wege. Und seit gut 10 Tagen liegen die Bewerbungsunterlagen für das Arbeitsvisa jetzt bei der neuseeländischen Einwanderungsbehörde, zusammen mit meinem Reisepass.

Die allerletzten Tage in Queenstown bin ich dann noch etwas in der Gegend herumgefahren und war in Arrowtown, ein kleines ehemaliges Goldgräberstädtchen, 20 km von Queenstown entfernt. Ein wirklich netter Ort zum Entspannen und Seele baumeln lassen und nebenbei auch Herr-der-Ringe-Drehort.

Dann feierten Angie und ich noch unser Farewell-BBQ und auch Gemma, meine Chefin hatte ein Abschiedsessen mit den Arbeitskollegen organisiert. Dann, letzten Samstag (11. Okt). verließ ich dann ein bißchen traurig Queenstown und machte mich auf den langen Weg zur Westküste, zu den Gletschern.

Samstag/Sonntag 11./12. Oktober 2008: Fox Glacier, Franz-Josef Glacier, Hokitika

Meine ganzen Sachen in meinem Auto zu verstauen, dauerte ewig und es sammelt sich auch eine Menge zusätzlicher Kram an… komischerweise. Ich kam nach Neuseeland mit rund 25 kg Gepäck, ich bin inzwischen jetzt schon bei 60 bis 70 kg angekommen. Ich kam mit 3 Paar Schuhen nach Neuseeland, jetzt habe ich 11! Naja, eigentlich wollte ich gegen 8 Uhr früh losfahren, aber irgendwie war auch das Abschiedsessen von Maui etwas ausgeartet, sodass ich dringend noch etwas mehr Schlaf brauchte. Gegen 11 Uhr war dann endgültig alles im Auto verstaut und ich verabschiedete mich von Tanya, Angelene und meinen 3 Katzen. Und dann ging es auf die erste Etappe meiner rund 2600 km langen Reise nach Auckland.

Ich fuhr von Queenstown über Lake Wanaka, Lake Hawea über den Haast Pass zur Westküste Neuseelands. Das Wetter war sehr sonnig, doch schon als ich über den Pass fuhr, fing es an zu regnen, naja typisch WestCoast (WestCoast = WetCoast) halt. Gegen 5 Uhr kam ich in Fox Glacier an und ging gleich zu Helicopter Line, um zu fragen, wie es morgen mit dem Flug bzw. mit dem Wetter aussehen würde. Neill, der sehr lustige Mitarbeiter meinte, dass das Wetter morgen sehr gut werden würde und ich gegen 10 Uhr in Franz Josef sein müsste. Denn der Rundflug würde an diesem Tag nur von Franz Josef aus starten.

So, nun mal wieder ein kurzer Aufklärungsbericht für alle diejenigen, die mit dem Begriffen Fox und Franz Josef nix anfangen können. Der höchste Berg Neuseelands Mt. Cook hat verschiedene Gletscher zwei davon, sind Fox und Franz Josef. Das besondere an denen ist, dass diese fast bis zum Meer reichen und mitten im Regenwald liegen. Man kann sie besteigen, hinlaufen oder einen Helicopterrundflug machen. Letzteres wollte ich immer schon mal machen, da ich noch nie Heli geflogen bin.

Ich buchte mich ins Ivory Tower Hostel in Fox ein und verbrachte einen entspannten Abend mit einer Tschechin und Engländerin im Zimmer. Dabei beschlossen wir auch, dass wir am nächsten Morgen, kurz nach Sonnenaufgang zum Lake Matheson fahren wollten. Normalerweise spiegeln sich in diesem See das Bergmassiv von Mt. Cook., Mt. Tasman und Mt. Aspiring. Naja, wir waren dann gegen 7 Uhr dort und haben… nix gesehen, weil der Nebel noch nicht verschwunden war, aber was tut man nicht alles, um ein paar Fotos zu machen, ne?

Dann machte ich mich auf dem Weg nach Franz Josef Glacier, der nur 25 km von Fox Glacier entfernt liegt. Das Wetter klarte auf, aber über Franz Josef lag noch ne dunkle Wolke. Das verhieß wohl nix Gutes, weil Neill meinte, dass der Flug auf 13 Uhr verschoben werden musste. Ich traf bei Helicopter Line noch ne Deutsche und eine Holländerin, die auch bis 13 Uhr warten mussten. Also fragte ich die beiden spontan, ob sie nicht Lust hätten in der Zwischenzeit zum Gletscher hinzulaufen. Den Walk hatte ich schon einmal vor 4 Jahren gemacht, hatte aber schlechtes Wetter. Diesmal war das Wetter ganz ausgezeichnet, also klettern wir uns durch die Geröllwüste zur Gletscherzunge vor. Wir standen auch direkt am Gletscherausgang, was im Nachhinein ziemlich gefährlich war, wie uns ein Guide später mitteilte.

Um 13 Uhr endlich hatte sich die doofe Wolke verzogen und ich nahm Platz im Helicopter. Mann, das war eines der coolsten Sachen, die ich je gemacht habe. Der Pilot flog ganz dicht an die Felswände ran und folgte den Lauf eines Wasserfalls, wo sich mein Magen etwas mitverdreht hat, aber alles war okay, keine Sorge. Ich hatte „Twin Glaciers“ mit Schneelandung gebucht und unser Pilot erzählte uns Wissenswertes rund um den Mt. Cook und seinen Gletschern. Die Schneelandung war natürlich das Highlight und machte schätzungsweise insgesamt 300 Bilder nur von diesen spannenden 30 Minuten.

Anschließend ging es dann noch 2 Stunden nach Norden nach Hokitika, wo ich im „Birdsong-Hostel“ mein Bettlager aufschlug.

Montag/Dienstag, 13./14. Oktober 2008: Fahrt über den Arthurs Pass, Christchurch und Fähre nach Welly

Da es ein langer Weg von Hokitika nach Christchurch war, machte ich mich früh auf dem Weg. Das Wetter war strahlend schön und warm und so genoß ich es die nächsten gut 300 km nach Christchurch zu fahren. Die Fahrt war für mich mal wieder eine Premiere, ich war noch den Arthurs Pass gefahren und es war mal wieder eine kleine Herausforderung für mich und für mein Auto. Mit diesem Pass bin auch dann alle Gebirgspässe in den Südalpen gefahren: Lewis Pass, Lindis Pass, Arthurs Pass, Haast Pass und Burkes Pass. Und ich muss sagen diese hochalpine Strecke war die mit Abstand landschaftlich schönste. Ich war sehr begeistert und dort traf ich auch ein paar Kreaturen wieder, die ich bisher nur im Milford Sound gesehen hatte: die Keas, Neuseelands Bergpapageien, die nur in höheren Berggebieten leben und besonders daran interessiert sind, Gummidichtungen von Autos zu fressen.

Nach gut 3 Stunden sagte ich schon mal leise Servus zu den Südalpen und erreichte Christchurch gegen Mittag. Dort war ich gegen Abend mit Angie zum letzten gemeinsamen deutschen Kochen verabredet. Den Rest vom Tag verbrachte ich bei strahlendem Wetter in Christchurch, ich fuhr nach Lyttelton, Sumner Beach und betrat dann die Gondelbahn, die mich 400 m in die Höhe zur Bergstation brachte. Dort knipste ich, wie immer wie wild und lag in der Sonne.

Gegen 6 holte ich Angie von Maui Branch ab und wir machten uns frisch ans Werk: Semmelknödel, mit Hackfleisch und Champignonsoße, naja, nicht wirklich klassisches deutsches Essen, aber besser als nix. Bekocht wurden auch Angies Mitbewohner in Christchurch, allesamt Deutsche und dazu gabs lecker Wein.

Am nächsten Morgen gings dann gegen 8 Richtung Norden, denn um 14 Uhr ging die Fähre auf die Nordinsel und ich musste mich schon ziemlich beeilen. Ich fuhr über Kaikoura und Blenheim nach Picton und erreichte gegen 13.15 den Fährhafen, dann musste ich erstmal den Check-In finden, das Fährpersonal rief mich schon an, wo ich steckte und als einer der letzten Autos fuhr ich dann auf die Santa Regina, die mich wieder nach Wellington bringen sollte. Und das erste Mal überhaupt hatte ich bei der Fährüberfahrt schönes Wetter, wodurch mal wieder mal meine Kamera überbeansprucht wurde.

Auf der Fähre schlief ich dann auch ein bißchen und traf dann rein zufällig Rebecca wieder. Das erste Mal begegneten wir uns auf Tonga im Hostel und wie immer in Neuseeland muss man sagen, die Welt ist klein. Gegen 17.30 war ich dann wieder in meiner Heimatstadt Wellington. Wie immer führte mich mein Weg schnurstracks ins YHA und dann gings dann nach einer längeren Internetsession und Hochladen meiner Bilder ins Bett.

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Hallo Leute,

ja, es ist viel passiert die letzten Wochen, nachdem ich aus Tonga zurueckgekehrt bin. Direkt nach Tonga war ich drei Tage auf Teamschulung bei den Waitomo Caves.

Wir waren 15 Leute und sich mit 9 Campern dann losgefahren, waren kurz in Hamilton (bloody Hamilton, baehhh!!) und haben uns die Campervanfabrik angeguckt (sehr spannend *ironie*). Danach gings dann nach Waitomo, da war ich jetzt inzwischen schon zum dritten Mal, langsam reichts. Naja, die naechsten drei Tage hatten wir dann Customer Service Training (war auch wieder sehr spannend). Und ich war Hoehlen-Raften, da wir sind mit nem Schwimmreifen durch eine Hoehle geschwommen und 3 Meter tief in Hoehlenfluesse reingesprungen. Hat sehr Spass gemacht, besser als Abseiling, leider war das Wasser richtig richtig kalt und hab mir dann prompt nen Schnupfen eingefangen. Geschlafen haben wir uebrigens in unseren Campervans, was eigentlich ganz gemuetlich war und wir hatten auch so eine Art Campingfeeling mit Barbeque und viel Rotwein, yummy!

Am 20. September bin ich dann wieder in Queenstown gelandet und irgendwie war ich heilfroh aus Auckland wieder fluechten zu koennen… erstaunlicherweise! Die Katzen hatten mich auch schmerzlich vermisst. Naja, und jetzt die angekuendigte schlechte Nachricht:

Viele von Euch wussten es schon: Ich wollte eigentlich am 20. Oktober nach Hause fliegen fuer 5 Wochen. Leider, leider muss ich hoechstwahrscheinlich meinen Deutschlandurlaub absagen. Im Klartext:

ICH KOMME IM OKTOBER NICHT NACH DEUTSCHLAND!!!!

Warum ich nicht kommen kann, ist eine lange Geschichte, wer sie hoeren will, kann mir gerne mailen. Im Moment kann ich noch nicht sagen, wann ich nach Deutschland komme, kommt natuerlich aufs Geld an oder ob ich bis dahin schon einen anderen Job hab (ich hoffe es sehr). Aber wahrscheinlich im Mai 2009.

Im Moment sage ich Queenstown leise Servus. Ich hatte mir letzte Woche einen Gelaendewagen geliehen und bin dann zu ein paar Herr-der-Ringe-Drehorten gebrettert. Ja, ja mit 100 km/h ueber unbefestigte Strassen und durch Fluesse durch, das war megacool, das Auto sah danach auch dementsprechend aus.

Und naechsten Samstag werde ich dann Queenstown verlassen, ich werde ueber die WestCoast zum Fox Gletscher fahren und dort einen Helicopterflug zum Mt. Cook machen, dann ueber Westport und Blenheim nach Picton. Mit der Faehre nach Wellington, wo ich mir die Wetaworkshop Studios (Herr der Ringe) anschaue. Dann ueber Napier und Gisborne zum East Cape. Auckland erreiche ich ueber Whakatane (White Island Tour) und Tauranga am 19. Oktober und fange am 22. das Arbeiten an. Ich hoffe, dass mein Auto das alles mitmacht!

Also, diesmal leider keine guten Nachrichen :(! Ich hoffe, ihr seid mir nicht allzu boese.

Eure hoffentlich immer noch Freundin

Katrin

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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