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Archive for Dezember 2008

Neues Jahr, neues Glück???

Tja, hallo liebe Leut,

nur noch knapp 24 Stunden für mich, dann beginnt wieder mal ein neues Jahr! Ich hab mir für 2009 einiges vorgenommen und es wird in den nächsten Wochen einige Änderungen geben, über die ich aber noch nichts Genaues berichten kann.Aber erstmal die Berichterstattung über die letzten Tage und natürlich über Weihnachten.

Erst einmal wurde ich wieder mal von schlechten Nachrichten überflutet: Die Einwanderungsbehörde schickte mir einen Brief, in dem stand, dass meine Unterlagen nicht ausreichten, um das Arbeitsvisum zu bekommen. Was soll denn der Scheiß? Das Visa wurde bis jetzt immer genehmigt, da gab´s noch nie Probleme. Naja, in jedem Fall hab ich dann Maui angerufen, ob die nochmal nen Brief zur Immi schicken könnten, was sie dann aber nicht taten mit der Begründung, eigentlich bräuchten sie mich gar nicht mehr. Naja, schöner Scheiß, und da war ich echt ganz schön geschockt und sauer.

Naja, vorletzten Samstag bekam ich dann auch noch Bauchweh, was ich auf den Streß mit der Immi schob, als ich dann aber einen Blick in den Spiegel warf, stellte ich mit Erschrecken fest, dass ich ganz gelb im Gesicht war, gelbe Augen und überhaupt überall gelbe Haut hatte. Meine Flatmates waren auch schon total besorgt und Heather, unsere Nachbarin und Krankenschwester, gab sofortige Anweisung mich ins Krankenhaus zu bringen.

Catherine, meine Flatmate fuhr mich dann auch umgehend ins Auckland Hospital und dort verbrachte ich die meiste Zeit mit Warten und Fragen von Ärzten zu beantworten. Naja, die erste Diagnose war, das irgendwas mit meiner Leber nicht stimmen konnte. Die nächsten drei Tage wurde ich dann mit Blut abnehmen, CT, Ultraschall und einer Leberbiopsie malträtiert und am Ende kam nix dabei raus. Schlimmer noch, es war bereits der 24. Dezember und ich wurde erst am Nachmittag aus der Klinik entlassen. Catherine und Alan, meine Flatmate, hatten mich über Weihnachten eingeladen mit auf die Coromandel zu fahren, aber die waren schon am 23. weggefahren. Heather und Matt, meine Nachbarn luden mich aber netterweise dazu ein, Weihnachten mit ihrer Familie in Arapuni und Cambridge zu verbringen. Und nachdem ich dann gegen 15 Uhr entlassen wurde, machten wir uns schon auf dem Weg nach Waikato.

Das war mein erstes Weihnachten bei den Kiwis und daran muss man sich erstmal gewöhnen. Wir wohnten bei Matts Eltern in Arapuni und die Gastfreundschaft ist einfach hervorragend. Ich wurde herzlich im Kreis der Familie aufgenommen und bekam am Anfang gleich mal nen Sekt in die Hand gedrückt (ja, ja die Leber). Am 25. Dezember, den eigentlichen Weihnachtstag in Neuseeland, fuhren wir nach Cambridge zum Champagnerfrühstück bei Heathers Vater, danach gings zurück nach Arapuni zum großen Fressen. Naja, dann begann also das Kiwi-Weihnachten, das eigentlich nur aus Trinken (vorzüglich Alkohol), Essen (Truthahn, Hühnchen, Beilagen, Süßes usw.) und Schlafen bestand. Es war ein sehr ungewöhnliches Weihnachtsfest, aber auch sehr schön, selbst ich bekam ein paar Geschenke. Das Wetter war sehr wechselhaft, aber am 25. wurde es dann schon richtig warm.

Am 26. waren wir wieder zurück und verbrachte den Tag am Strand.Und gestern ist dann auch endlich mein Weihnachtspaket aus Deutschland angekommen. Ich hab mich wirklich sehr darüber gefreut!

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So, dass war´s mal wieder, wünsche euch allen einen guten Beschluss

eure neu motivierte

Katrin

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Frohe Weihnachten und nen guten Rutsch!

Hallo,

so, nur in aller Kürze wünsche ich allen Lesern dieses Blogs, speziell meiner Familie und meiner Freunde ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

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Es gab in den letzten Wochen einige neue Probleme, aber davon berichte ich euch im nächsten Artikel.

Genießt die Feiertage!

Grüße aus dem warmen, aber regnerischen Auckland

Katrin

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Hallo, liebe Leut!

Nur kurz ein paar News aus Neuseeland! Bin immer noch visa- bzw. Pass-los und habe heute die Immigration einmal zusammengeschissen deswegen. Die sagen mir nämlich jede Woche irgendwas anderes, wann das Visa kommt, viele meinten jedoch Anfang/Mitte Dezember, also dachte ich, ich könnte problemlos die Woche arbeiten

Tja, wie sagt man, Satz mit X, das war wohl nix, deswegen stürme ich nachher auch die Immigrationsniederlassung in Henderson und sprech so schnell fränkisch und schwall die solange zu, bis mein Pass mit dem Visa drin auf dem Tisch liegt. Hab absolut keine Geduld mehr, so!

Ansonsten ist der Sommer hier langsam angebrochen, letztes Wochenende war ich gleich zwei Tage am Strand, am Samstag in Long Bay und am Sonntag in Takapuna (Bilder siehe rechts unten). Am Sonntag hab ich mich dann noch mit einem Deutschen getroffen, der beim neuseeländischen Fernsehen arbeitet. Naja, vielleicht kann der mir helfen nen Job zu finden (Grüße an dieser Stelle).

Tja, echtes Weihnachtsfeeling kommt deswegen aber nicht bei mir auf. Es ist einfach nicht weihnachtlich hier und wenn man durch die Shoppingmall mit Flipflops und Shorts rennt und „Stille Nacht“  hört, ist das schon komisch.

Letztes Jahr war es irgendwie anders, kommt vielleicht auch daher, dass ich Weihnachten am kältesten Ort der Nordinsel, an den Vulkanen, verbracht habe. Dieses Jahr gibt es noch keine konkreten Weihnachts-, oder Silvesterpläne. Ich werde arbeiten (hoffentlich), alle Tage, die ich kann. Ich bin zu nem BBQ am 25. Dez. eingeladen und halt malochen.

Muss Geld sparen für mein Flugticket im Mai nach Deutschland, für den Unfallschaden und für meinen großen Australientrip im April. Naja, groß wird er nicht, wahrscheinlich grad mal 2einhalb Wochen, aber immerhin etwas. Mehr über den Trip, wenn die Planung konkreter wird.

Also, das war´s mal wieder, eine schöne Vorweihnachtszeit

eure immer noch wartende

Katrin

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Gestern war er also, der so gefürchtete Tag im Leben einer Frau, genauer gesagt, mein meist gefürchtester Tag, ever! Mein 30. Geburtstag stand an und ich hatte für diesen Tag eigentlich schon alles geplant gehabt: große Party mit meinen Freunden im kalten Deutschland.

Tja, wie ihr wisst, musste ich meine Pläne etwas ändern und hatte mir gestern eigentlich gar nix vorgenommen. Dann wurde ich schon mal von meinen Mitbewohnern überrascht, die mir einen Geburtstagskuchen gebacken hatten, den ich gerade noch genüßlich esse. Dann begann der Telefonmarathon: Katja, Achim, Silke, Maggie, mein Bruder, meine Eltern und Carmen (die leider nicht durchgekommen ist, sorry).

Gegen 11 Uhr fragte mich dann Alina, meine Arbeitskollegin bei Maui, ob wir uns nicht für Lunch am Mission Beach treffen wollen. Da ich eh nix vorhatte, trafen wir uns dort dann gegen 2 und aßen im Belgian Beer Cafè, Greenlip-Muscheln mit Pommes und anschließen lagen wir am Strand. Da das Wetter anfangs sehr schlecht war, es sogar regnete, war ich gar nicht auf die 24 Grad und die Sonne vorbereitet, die dann am Nachmittag munter vor sich hin scheinte. Dementsprechend hatte ich dann einen mittelschweren Sonnenbrand im Gesicht. Wir hielten es ziemlich lange am Strand aus und gegen 19 Uhr fuhr ich dann nach Hause, denn ich wusste, dass meine Eltern anrufen würden und mit ihrem rudimentären Englischkenntnissen würde es wohl besser sein, wenn ich zu Hause wäre und den Hörer abnahm.

Und ich machte mir für meinen Geburtstag auch selbst ein Geschenk. NEIN! Das Arbeitsvisa ist immer noch nicht da. Aber ich fahre für zwei Tage am Wochenende auf die Coromandel zum Kayakfahren, Baden und Surfen, bevor ich mich dann (lt Immigrationsbehörde) nächste Woche wieder in die stressige Arbeit stürzen kann und ganz ehrlich, ich freu mich darauf wieder zu arbeiten, ob ihr´s glaubt oder nicht. Wird wahrscheinlich nur 3 Tage anhalten ;), sobald ich wieder nervende deutsche Touris vor mir stehen habe.

Ansonsten gibt es bei mir schon wieder Umzugspläne. Kaum bin ich eingezogen, muss ich auch schon wieder ausziehen.  Emily und Bob ziehen zu ihren Eltern und ich bin grad auf Wohnungssuche und bin anscheinend schon fündig geworden. Ich werde jetzt ein bißchen näher zur City ziehen, aber trotzdem bin ich in gut 15 Minuten mit dem Auto auf der Arbeit. Ich ziehe zu einem englischen Couple nach Epsom. Weiteres dazu und natürlich die neue Adresse und Telefonnummer folgen demnächst mit einer Rundmail.

Also macht´s gut und danke an alle für eure Geburtstagsgrüße, hab euch alle lieb.

Eure sonnenverbrannte

Katrin

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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