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Archive for Februar 2009

So, nachdem ich die ganze Woche am Arbeiten war und zugebenermaßen zu faul war meinen Blog zu schreiben, fange ich mal an von meinen viertägigen Trip nach Adelaide zu berichten. Am 19. nahm ich meinen Maui-4WD-Camper gleich mit nach Hause und begann ihn gleich mit all meinem Kram zu bepacken.

Ich hatte am Montag mittag einen Rückflug von Adelaide nach Melbourne gebucht und hatte 20 kg Gepäcklimit. Naja, manche wissen, dass ich für 4 Tage genauso packe, wie für 20 Tage. Nämlich unglaublich viele Klamotten und Kram, die ich nie im Leben in 4 Tagen alles tragen kann, aber ich muss sie einpacken, hehe!

Um Gewicht zu sparen, beschloss ich, die nächsten Tage mit 1kg Spaghetti und Tomatensoße zu überleben. Also wirklich yummy Cuisine! Ich checkte noch den Wetterbericht der kommenden Tage, der viel Sonne und wenig Regen versprach, gegen 11 Uhr fuhr ich dann Richtung Geelong und von dort ging es dann zum Surferort Torquay, wo die Great Ocean Road beginnt. Die Great Ocean Road ist eine 250 km lange Straße, die weitestgehend direkt am Ozean entlangführt und berühmt ist für seine einzigartigen Naturwunder.

In Torquay angekommen, hielt ich erstmal Ausschau nach gut gebauten Surfern und der Sonne, denn die Letztere hatte mich komischerweise auf dem Weg verlassen. Es war sehr windig, bedeckter Himmel und es fing an zu tröpfeln. Hmmm, das war nicht das Wetter, dass ich mir gewünscht hatte für die nächsten Tage…

Naja, ich dachte mir dann „Scheiß drauf, ich hab Urlaub“ und ging trotzdem an den Strand. Die Fahrt entlang der Küste war wunderschön, denn die Sonne hatte mich nicht ganz verlassen, manchmal lugte sie unter dem bedeckten Himmel hervor und ich konnte auch ein paar Sonnenbilder schießen, überhaupt knipste ich wieder mal wie ein Weltmeister und so führte mich mein Weg von Torquay, über Anglesea und dessen Leuchtturm und Lorne nach Apollo Bay, wo ich dann auf dem dortigen Campingplatz mein Nachtlager aufschlug.Campa

Mein Camper hat ein so genanntes „poptop“, das bedeutet, dass man das Dach aufrichten konnte und man normalerweise oben nächtigte. Nach ein paar Schwierigkeiten und einem kurzen Telefonat mit Katja konnte ich dann auch mein Nachtlager oben im Van beziehen.

Die Küche des Campers befindet sich außen und da das Wetter langsam aber sicher zu Regen umschlug, beeilte ich mich meine Spaghetti mit weißer Soße draußen zu kochen und zog mich zum Essen nach drinnen zurück. Normalerweise geht man auf  Campingplätzen recht zeitig zu Bett und ich lag auch schon um 20.30 Uhr in der Falle, die kurvenreiche Fahrt und die frische Luft machten mich anscheinend müde. Ich studierte kurz die  Karte und die Route für den folgenden Tag und war dann schon eingeschlafen.

Nach einem frühen Erwachen (ja, ja ich muss immer noch nachts auf Klo) und einem schnellen Frühstück (Nutellabrot) machte ich mich bereits um 8 auf dem Weg Richtung Cape Otway, leider wurde das Wetter nicht besser als den Tag zuvor, es war immer noch bedeckt, manchmal Sonne, manchmal Regen und kalt.

Nach einer kurvenreichen Fahrt durch den Great Otway Nationalpark erreichte ich das Cape und s1034453machte eine kurze Wanderung zum Leuchtturm, der jetzt irgendwie nicht so besonders war, aber zumindest war es schön grün und erinnerte mich an Neuseeland.

Danach begannen dann die Highlights der Great Ocean Road im Port Campbell Nationalpark: Die Gibson Steps, die 12 Apostel, The Grotto, Bay of Islands, London Bridge und The Arch. s1034484s10344911

Alles Sandsteinformationen, die im Laufe vieler Jahrhunderte geschichtet wurden und vom Meer geformt. Sie verändern auch die Farbe je nach Sonneneinstrahlung, leider war keine Sonne vorhanden :(, aber schön anzuschauen, wars trotzdem. Auf dieser Strecke machte ich schätzungsweise 30 Fotostopps.

In Warrnambool, wo die Great Ocean Road endete und wieder in den Princes Highway mündet und sagte ich dann „Goodbye“ zum Ozean und fuhr nach Norden Richtung „Grampians Nationalpark“. Nach einer abenteuerlichen Fahrt über Staub- und Schotterpisten und über fast einspurigen Gebirgsstraßen, s1034569erreichte ich dann Halls Gate, das touristische Zentrum der Grampians. Dort campierte ich dann auf dem Big4 Holidaypark und das Wichtigste: Die Sonne hatte mich wieder.  Schon 50 km nördlich von Warrnambool kam die Sonne raus und in den Grampians traf ich einen wolkenlosen Himmel an. Nach dem Abendessen (Spaghetti mit Tomatensoße) gings wieder zeitig in die Koje, denn am nächsten Tag hatte ich mir einiges vorgenommen….

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Auf große Reise…

Hallöle,

Ja, Ihr lest richtig! Katrin geht auf große Reise. Naja, groß ist vielleicht etwas übertrieben, aber das Wochenende bin ich definitiv unterwegs im großen, weiten Australien.

Morgen geht es bis Montag mit einem Maui-Geländewagen entlang der Great Ocean Road, den Grampians National Park nach Adelaide in South Australia.

Juhuu, endlos raus aus Melbourne, bin gerade (es ist 22.30 Uhr) noch eifrig am Packen für morgen. Werde bestimmt wieder viel zu viele Sachen mitnehmen,aber naja, ich hab Urlaub, es ist Sommer und ich fahre ca. 1000 km lang am Meer entlang.

Naja, das war´s erstmal.  Näheres über den Trip dann nächste Woche mit ganz, ganz vielen Bildern.

Grüße Eure Abenteuerin

Katrin

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Heiße Tage in Melbourne!

Hallo, wieder mal News vom Roten Kontinent!

Ja, wie ihr dem Titel schon entnehmen könnt, macht gerade das Wetter seinem australischen Ruf alle Ehre. Heute war der heißeste Tag aller Zeiten in Melbourne! Stolze 46,7 Grad plus einem heißen Wüstenwind mit teilweise 80 Stundenkilometern. Rund um Melbourne sind Buschfeuer ausgebrochen. Gebannt hab ich heute die Nachrichten verfolgt. Normal regen mich solche Nachrichten über Buschfeuer in Australien nicht auf, da ich mir denke, ich bin weit weg davon. Aber jetzt, wenn man erfährt, dass das Feuer nur ca. 50 km von mir entfernt ist, ist das schon was anderes.

Aber keine Sorge mir gehts gut, nur dass der Rauch der Brände in die Stadt reinzieht und die Sicht nimmt. Ja, dieses Mal bin ich mittendrin, statt nur dabei ;)! Und oben in Queensland haben sie grad nen Hurricane oder sonstwas und ganze Landteile stehen meterhoch unter Wasser, gleichzeitig regnets hier seit Anfang Dezember nicht mehr! Und dann les ich, dass es in London richtig geschneit hat und nichts mehr geht… Ja, ja das Wetter spielt verrückt.

Ansonsten gibts eigentlich nicht viel Neues zu berichten. Bin immer noch auf Wohnungssuche, die sich hoffentlich in den nächsten Tagen erledigt hat. Wenn sich also die Situation klärt, werde ich dann mal langsam meinen Sparplan in Angriff nehmen und Geld für meinen Deutschland-Urlaub zurücklegen. Ja, es wird wahrscheinlich nur ein 5 bis 6 wöchiger Urlaub, dann gehts zurück nach Australien. Ansonsten mache ich Pläne für Sydney, Adelaide und Tasmanien.

So, das war´s mal wieder, Gott sei Dank kühlt es gerade ab und in den News wurden gerade für morgen nur 24 Grad durchgesagt. Ja, das ist doch mal ne Ansage!!! Jiiiphiie, kann morgen nen Pullover anziehen!

Also, machts gut und ich bin neidisch auf Schnee und Kälte!

eure durchgebratene

Katrin

KURZES UPDATE:  Inzwischen sind fast 200 Menschen tot, gestorben im Kampf gegen das Feuer, verbrannt in ihren Häusern und Autos, weil die Flammen so verdammt schnell waren. Ich bin sehr, sehr betroffen und fühle mit allen Angehörigen. Ganze Dörfer wurden ausgelöscht, man spricht hier in Australien von der grössten Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes!

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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