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Archive for April 2009

Aufbruch ins Red Center!

Hallo,

ja, es gibt wieder ein paar News von mir. Nach gut 3 Monaten sparen und schuften, steht endlich unser großer Trip an.  Am 1. Mai machen Katja und ich uns auf in das Rote Herz Australiens. Wir werden von Adalaide in 15 Tagen nach Darwin reisen. In einem Geländewagen werden wir das Outback unsicher machen und das große Abenteuer beginnt…

Zuerst werden von Adelaide nach Coober Pedy, der Opalhaupstadt der Welt fahren. Dann gehts es gleich zum Uluru (Ayers Rock) und zu den Olgas. Weiter dann über Alice Springs und Devils Marbles in den Catherine Gorge Nationalpark, wo wir eine Kayaktour machen werden. Enden wird unser Trip in Darwin, wo wir aber zuvor noch den Kakadu-Nationalpark und den Litchfield NP besuchen werden.

Während dieser zweieinhalb Wochen werde ich deshalb schwer zu erreichen sein, werde aber ab und zu meine E-mails checken, sowie Mobil erreichbar sein.

Also, das war´s mal wieder vorerst

Liebe Grüße

Katrin

P.S. Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, komme ich die nächsten Monate nicht nach Hause, ich habe jetzt November oder Dezember für meine Rückkehr angepeilt!

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Frohe Ostern!

Hallo Ihr Lieben!

Wünsche euch ein schönes Osterfest, genießt die freien Tage!

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Eure Osterbunny

Katrin

P.S. Auch wir haben die Uhren umgestellt und sind Euch nur noch 8 Stunden voraus!

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So, jetzt gehts gleich weiter. Noch ein bißchen taub von der Formel 1, waren Katja und ich letzten Montag online und langweilten uns ein bißchen. Katja macht den Vorschlag, da wir beide ja bis Donnerstag frei hatten, dass wir doch einen Kurztrip machen konnten. Dann lief natürlich das Internet heiß, da wir beide nach Orten suchten, wo man mit Zug oder Bus hinfahren konnte und wo Katja aber auch noch nicht war.

Viele Vorschläge zerschlugen sich aufgrund der fehlenden öffentlichen Verkehrsmittel. Naja, nach zwei Stunden Suche, fanden wir dann endlich ein geeignetes Ziel: APOLLO BAY! Wir hatten zwar beide die Great Ocean Road schon besucht, hatten aber  nicht viel Zeit in Apollo Bay verbracht, aufgrund schlechten Wetters oder einer gestrafften Bustour.

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Apollo Bay liegt gut 180 km südwestlich von Melbourne und ist mit Zug und Bus in gut vier Stunden zu erreichen. Also machten wir aus, dass wir uns um 8.30 Uhr am Bahnhof Southern Cross trafen. Etwas müde, da ich ja noch meine Sachen in der Nacht packen musste, machte ich mich auf dem Weg um dann in der S-Bahn zu merken, dass der Zug gar nicht in Southern Cross halten würde. Paaaanik!!!! Ich kenne mich immer noch nicht richtig mit den Öffentlichen in Melbourne aus und rief erstmal Katja an um mich nach dem Weg zu erkundigen.

Inzwischen war es schon 8.45 und der Zug nach Geelong würde um 9 Uhr losfahren. Gott sei Dank erwischte ich dann noch die richtige S-Bahn und war um 8.53 am Bahnhof. Ich muss zugeben, ich war dann doch etwas zickig und wütend auf…. weiß auch nicht, auf was! In jedem Fall saßen wir dann im Zug und Bus und es war mal wieder herrliches, warmes Wetter.

Gegen 13 Uhr erreichten wir dann nach einer kurvenreichen Busfahrt auf der Great Ocean Road den kleinen Ort Apollo Bay. Dieser Ort ist für seinen rund 6 km langen Surfstrand berühmt und ansonsten ein verschlafenes Nest im Great Otway Nationalpark. Wir bunkerten erstmal unsere Rucksäcke in der Jugendherberge und aßen erstmal mal Fish and Chips zu Mittag… sehr gesund, gell? Danach lagen wir am Strand und holten unseren Schönheitsschlaf nach. Einchecken ins Hostel konnten wir erst um 17 Uhr und verbrachten dann den Rest des Abends mit lesen und den nächsten Tag planen.

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Naja, die Planung fruchtete irgendwie nicht so, also fragten wir mal den Hostelbesitzer, was man autolos in Apollo Bay so machen konnte. Er machte uns den Vorschlag, Fahrräder auszuleihen und 24 km hin und zurück zu den Marriners Falls zu fahren. Oh mein Gott, das letzte Mal, dass ich auf einem Fahrrad saß, das war noch in den 90ern! Naja, was solls, dachten wir uns (Katja saß zuletzt vor 2 Jahren auf dem Drahtesel) und schnürten unsere Rucksäcke, setzten unsere Fahrradhelme auf und los gings. Naja, aufgrund unserer Kondition brauchten wir für den Hinweg gut 2 Stunden. Ich setzte mich auch von Katja ab, da ich ihr mein Gefluche nicht zumuten wollte. Und ich hab verdammt oft geflucht und mein Hintern tat schon nach 2 Kilometern weh :(!

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Angekommen stand uns noch ein 3,5 km langer Weg zu den Wasserfällen bevor, dieser Weg führte uns durch den herrlichsten Farnwald und erinnerte mich sehr an Neuseeland. Wir beide knipsten mal wieder Fotos wie die Verrückten. Und am Wasserfall angekommen, konnte mich auch nix mehr halten und ich war einfach mal wieder unter dem Wasserfall baden, juchuu. Katja meinte ja, es wäre Zeitverschwendung gewesen, sich für 2 Minuten Ruhm umzuziehen, WAR ES NICHT!

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Danach gings es in der Hälfte der Zeit, den wir für den Hinweg gebraucht hatten, zurück nach Apollo Bay und wir ließen den Nachmittag am Strand ausklingen. Danach gönnten wir uns eine Pizza, aufgrund der tollen sportlichen Leistung, die wir getätigt hatten.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder mit Bus und Zug zurück nach Melbourne und irgendwie kam uns der Rückweg vieeel länger vor.

Aber damit war der Tag noch nicht zu Ende. Ihr wundert euch bestimmt über meinen ungewöhnlichen Beitragtitel. Schneepatrouille,hmmm, was kann sie damit meinen…? Naja, abends waren noch auf dem Konzert der schottischen Band „Snow Patrol“ (= auf deutsch Schneepatrouille). Gegen 19.30 kamen wir am Palais Theatre in St. Kilda an und uns erwartete 1 einhalb Stunden tolle Unterhaltung mit den Jungs um Frontmann Gary. Da es ein Theater war, war es kein Stehkonzert, sondern ein Sitzkonzert, was sehr ungewöhnlich ist, für eine Rockband. Nichtsdestotrotz war die Stimmung einfach fantastisch und eine fantastische Woche endete.

So, das war´s mal wieder, demnächst mal wieder mehr über Alltagsgeschichten in Melbourne und meine Pläne für meine restliche Zeit Down Under.

Eure wieder planende

Katrin

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Formel 1 – Zirkus

Hallo Leute, eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir und jetzt komme ich endlich mal dazu alles nieder zu schreiben. Der Korrektheit wegen fange ich in zeitlicher Reihenfolge an.

Letzten Sonntag stand wohl DAS Motorsport-Event in Melbourne an. Der „Grand Prix“ von Australien in der Formel 1 stand an und schlug ihr Lager im Albert Park auf. Katja und ich hatten uns Stehplatzkarten besorgt und machten uns morgens um 10 Uhr auf dem Weg in die Stadt. Ich hatte mein Deutschland-Equipment wieder mal dabei: Flagge mit nem Fußball drauf – wie passend 😉 und Deutschlandfarbe im Gesicht. Naja, Grund zur Hoffnung auf einem deutschen Sieg hatte man ja schon, bei 5 deutschen Rennfahrern.

Auch im Qualifying sah es nicht so schlecht für unsere deutschen Jungs Vettel, Heidfeld, Rosberg, Glock und Sutil aus. Gegen 10.30 kamen wir am Bahnhof Southern Cross an und wurden gleich in die bereitstehenden Trams gekarrt, zusammen mit anderen Motorsportbegeisterten. Und ab gings zum Albert Park. Dieser ist, wie der Name schon vermuten lässt eigentlich 51 Wochen im Jahr ein ganz normaler Park, nur zum Formel 1 Rennen wird er dann zur Rennstrecke rund um den Lake Albert (siehe Grafik).

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Wir betraten das Gelände und schon lag Benzin in der Luft, denn im Rahmen der F1 finden auch noch kleinere Rennen wie der Mini-Cup, Ford GP oder der GT mit Porsches und Aston Martins. In einem der Porsches fuhr auch ein bekannter australischer Schauspieler (ERIC BANA – OMG!!!) mit.

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Es war wie auch in den letzten Tagen sehr heiß und wir bezogen mit unseren Campingstühlen den Brabham-Stand und warteten bis 17 Uhr, denn dann sollte das F1-Rennen losgehen. In der Zwischenzeit vertrieben wir uns die Zeit mit den vielen anderen Rennen, schauten uns alte Rennwagen an und aßen deutsche Bratwurst. Allen voran kann man sagen, dass es sehr sehr laut dort war. Ja, eine gewisse Taubheit am Ende des Tages konnte nicht von der Hand gewiesen werden.

Das Rennen an sich verfolgten wir weitestgehend über Großbildleinwand und Katja hatte aufgrund ihrer Körpergröße leichte Problem mit der Sicht. Aber es war echt klasse, das ganze live zu erleben und diese Autos sind verdammt schnell, schneller als meine Kamera, weshalb ich nicht die allerbesten Fotos von den Autos machen konnte.

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Das Ende des Rennens war aber noch mal spannend, wo ich schon dachte, ich könnte meine deutsche Fahne schwenken, fährt der Vettel dem Kubica rein, so ein Depp. Naja, Pech gehabt. Nach der Siegerehrung konnten wir dann die Rennstrecke stürmen und Fotos von der Boxengasse und den Tribünen machen. Und es stand noch ein Abschlusskonzert der Band „The Who“ an. Gegen 21.30 Uhr machten wir uns dann müde, sonnenverbrannt und glücklich auf den Nachhauseweg.

So, das war´s von der Formel 1! Und der nächste Eintrag folgt zugleich mein kleiner Trip nach Apollo Bay.

Eure jetzt schwerhörige

Katrin

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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