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Archive for August 2009

Mit Meeresrauschen schlief ich ein und war dementsprechend gut ausgeruht, um mit meinen kleinen Van weiter zu ziehen. Wieder hatte ich mir eine Strecke von gut 400 km vorgenommen und wollte am Abend in Byron Bay ankommen. Der Tag war nicht wirklich spannend, es ging vornehmlich darum, Kilometer abzuspulen. Ab und zu machte ich natürlich einen Abstecher ans Meer z.B. nach Evans Head, wo ich gleich zwei Australiern begegnete, die einen HiTop mal mieten möchten. Ja ja, Verkaufsgespräche am Strand sehr witzig. Gegen 16 Uhr erreichte ich Byron Bay, der östlichste Ort Australiens. Und am nächsten Tag wollte ich dann den Leuchtturm per Fuß erklimmen und wieder fluchen wie viele verdammte Stufen das wieder waren…. und dann mich an den Strand begeben und an meiner Hautfarbe arbeiten.

Ein Tag in Byron Bay (24. August)

Da ich dieses Mal zwei Nächte auf dem Campingplatz gebucht hatte, konnte ich etwas länger schlafen und gemütlich draußen in kurzärmeligen Klamotten frühstücken. Dann machte ich mich auf dem Weg zum berühmten Cape Byron Leuchtturm. Ich entschied mich die ganze Strecke zu laufen, die meisten Touristen fahren bis zum Leuchtturm hoch, machen ihr Foto und fahren wieder. Das wollte ich nicht machen.

Also lief ich zuerst am Hauptstrand entlang und dann ging es stetig aufwärts (und wieder abwärts) Richtung Leuchtturm. Ich lief noch an Wategos Beach vorbei und war auch am östlichsten Punkt Australiens, einem kleinen Kliff vor dem Leuchtturm. Ja, ja es waren wieder unendliche viele Stufen zu bewältigen und wieder sehr anstrengend (also eigentlich wie immer ;))! Der Rundwanderweg war ca. 6 km lang. Dummerweise dachte ich, dass ich die Strecke mit meinen Flipflops laufen konnte, denn alle Australier laufen mit denen rum. Hmmm, irgendwie falsch gedacht, ich hatte Blasen an den Füssen und lief am Ende barfuß zurück zum Campingplatz.

Dort warf ich mich in meine Badeklamotten und es ging endlich an den Strand um mich in die Fluten zu werfen, ließ mich braten und schaute den Kitesurfern zu. Also, dieser Sport scheint echt Spaß zu machen. Ich bin am Überlegen, ob ich das mal machen sollte.

Dann gings ins Bett, denn am nächsten Tag musste ich den Camper in Brisbane wieder abgeben.

An der goldenen Küste entlang….nach Brisbane (25. August)

Wieder einmal hieß es früh aufstehen, frühstücken und anschließend den Camper schrubben. Man will ja schließlich einen guten Eindruck bei den Kollegen in Brisbane hinterlassen.

Dann ging es wieder zurück auf den Pacific Highway. Ich hatte mich dazu entschlossen, einen kleinen Umweg über den Mt. Warning und Lamington Nationalpark zu machen. Eine wirklich schöne Strecke mitten durch den Regenwald und ich passierte dort auch die Staatengrenze zu Queensland. Nach einen kurzen Walk zu einem Wasserfall im Dschungel ging es dann zurück ans Meer nach Surfers Paradise an Queenslands Gold Coast (Goldküste).

Die Goldcoast ist eine Ansammlung von mehreren Badeorten und Vergnügungsparks und hat ungefähr 250.000 Einwohner. Ich würde es als das Mallorca Australiens bezeichnen. Überall türmen sich Hochhäuser und alles ist sehr touristisch. Ich lag eine Stunde am Strand und muss zugeben, dass der Sand dort etwas ganz Besonderes ist, er ist wie ein Pulver, den man schwer aus den Klamotten wieder rauskriegt. Zusammengefasst gefiel mir die Goldcoast überhaupt nicht, ich bin kein Fan von Bettenburgen in Hochhäusern, ich habe lieber einen Naturstrand mit Bäumen.

Gegen 15 Uhr erreichte ich dann die Niederlassung in Brisbane. Ich hatte allerdings nicht sehr viel Zeit für Brisbane. Denn ich musste meinen Zug um 17 Uhr nach Bundaberg erwischen. Isaac, mein netter Kollege aus Brissie nahm mich dann in die Stadt mit und brachte mich zum Bahnhof. Brisbane scheint vom ersten Eindruck sehr nett zu sein. Ich muss mir die Stadt vielleicht mal für 1, 2 Tage noch mal anschauen. Im Bahnhof war dann erstmal Verwirrung angesagt, da ich nicht wusste, wo ich mein Ticket nach Bundy bekommen konnte. Nach ein paar Nachfragen an der Information, hatte ich dann mein Ticket und wartete auf den Zug.

Naja, zur Zugfahrt muss ich jetzt nicht großartig was erzählen. 4 einhalb Stunden im Bummelzug nach Bundaberg. Man will nur noch ankommen!

Gegen 21.30 Uhr kam ich dann endlich an und wurde von Daniel am Bahnhof abgeholt. Wir quatschten dann noch ein bisschen und dann ab in die Heia.

1. Tag in Bundy und wie es weitergeht….

Tja, Daniel gönnte mir keine Verschnaufpause, am nächsten Tag ging es um 7 Uhr aus den Federn, denn ich sollte gleich mit ins Büro kommen. Ich hätte eigentlich lieber weiter geschlafen. Aber nix da, es ging gleich mit zum Außeneinsatz für die WIN News Bundaberg. Spannendste Reportage des Tages: Ein Gasleck vor der Grundschule Nord-Bundaberg. Ja, das sind die News, die begeistern. Mir wurde dann auch gleich das digitale Schnittsystem erklärt. Im Großen und Ganzen wieder ein ganz toller Tag und bisschen von Bundy konnte ich auch schon sehen.

Gestern abend planten wir dann unseren Trip durchs Outback. Ich will nicht zuviel verraten, aber wenn ihr bis 15. September nichts mehr von mir hört, verständigt die Behörden, hahaha! Am Samstag, den 29. geht es los und wir kommen am 13. September wieder. Online werde ich nicht sein, genauso wenig werden wir Handyempfang haben, weil wir durch das absolute Nichts fahren. Ja, das einzig wahre Abenteuer!

Also diesem Sinne

Ganz liebe Grüße

Eure Abenteurerin

Katrin

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Hallihallo, meine Lieben!

Grüße aus dem subtropischen Bundaberg in Queensland! Aber bevor ich von hier erzähle, möchte ich von den Ereignissen der letzten Woche berichten:

Am Freitagmorgen erwachte ich zeitig im Hostel und begab mich mit meinem ganzen Zeug zum Bahnhof, um den Zug nach Mascot zu erwischen. Unsere Niederlassung in Sydney ist in diesem Falle mal in der Nähe des Flughafens (in Melbourne sind wir 40 km davon entfernt). Gegen 9.45 erreichte ich mit reichlich Gepäck (großer und kleiner Rucksack plus Laptop) die „Branch“ und glücklicherweise öffnete sie schon etwas früher. Die Büroräume gefielen mir sehr gut und alles ist erheblich größer als in unserer schnuckeligen Filiale in Melbourne. Ich wurde von Sam willkommen geheißen, ein ganz netter Neuseeländer mit lustigem Kiwi-Akzent. Ach, was habe ich diesen Akzent vermisst!

Dieses Mal hatte ich mich für einen kleinen Toyota HiTop als Fahrzeug entschieden (ja, ich werde alle Vans mal ausprobieren, solange ich noch für den Laden arbeite ;)).

Ich lernte auch Stephanie kennen, eine Deutsche, die dort arbeitet. Wir quatschten eine ganze Weile und ich lud dann all mein Gepäck in den nagelneuen Toyota (nur 1000 km auf dem Tacho) und10 Minuten später war ich dann mal wieder „on the road“ und kämpfte mich durch den Sydneyer Freitagsverkehr.

Nach einer halben Stunde war ich dann auf dem Weg zu meinem ersten Tagesziel: den Blue Mountains (die blauen Berge) rund 100 km westlich von Sydney. Und nach einer weiteren Stunde stand ich dann vor den Wentworth Falls, die irgendwie nicht so richtig nach Wasserfall aussahen, kein Wunder auch in New South Wales hatte es den Winter über kaum geregnet. Da das Wetter sehr schön war, entschloss ich mich den „Under Cliff Top“-Walk zu machen, der gut 6 km lang war und unendlich viele Stufen hatte und bergauf, bergab führte. Wie ihr euch denken könnt, war ich schon wieder am fluchen. Und ich hatte noch Muskelkater von meinem Beachwalk dem Tag zuvor. Nach anstrengenden 2 Std. war ich dann wieder am Van und total ausgepumpt.

Aber ich hatte noch viel vor. Der nächste Stopp sollte in Katoomba sein, dieser Ort liegt genau an einem 150 bis 200m tiefen Felskliff und die Landschaft dort ist einfach atemberaubend. Da ich noch nicht einkaufen war, entschied ich mich, meiner Fotokamera eine Pause zu geben und ging einkaufen. Mann, ich hab mal wieder zuviel eingekauft für 5 Tage, aber wat solls, ne?

Als ich den Supermarkt verließ, stellte ich fest, dass das Wetter sich geändert hatte, es stürmte und dunkle Wolken bedeckten den Himmel. Eigentlich wollte ich noch den „Three Sisters Walk“ machen, entschied mich aber dann dagegen, da es langsam anfing zu nieseln. Also nur ein kurzer Fotostopp an den drei berühmten Felsnadeln. Ich beschloss es am nächsten Tag noch einmal zu versuchen, schließlich wurde Bombenwetter für das Wochenende gemeldet. Mittlerweile fing es an zu regnen und wurde kalt und so checkte ich mich auf dem Campingplatz in Katoomba ein, kochte, schmiss die Heizung an und hörte dem Regen zu.

Auf dem Weg nach Norden (22. August)

Ich erwachte vom Regengeprassel und dem peitschenden Wind und dachte mir, dass das mit dem Walk heute wieder nix wird. Bis ich mit dem Frühstück fertig war, hörte zumindest der Regen auf, aber der kalte Wind war immer noch da. Aufgrund dessen und dass ich immer noch tierisch Muskelkater in den Waden hatte, entschied ich mich, bereits Richtung Norden aufzubrechen. Habe mir aber vorgenommen, beim nächsten Sydney-Besuch noch einmal in die Blue Mountains zu fahren.

Dann machte ich mich also auf dem Rückweg, das ganze Gefahre durch den Sydneyer Verkehrsdschungel dauerte gut 2 Stunden. Dann ging es endlich auf der AUTOBAHN Richtung Newcastle. Ja, ihr hört richtig, ich verwende hier das Wort Autobahn, denn es war sprichwörtlich eine: 6 spurig mit Standstreifen, Ausfahrten, Raststätten. Der einzige Haken war, dass ich nur 110 km/h fahren durfte, aber ansonsten durchaus Autobahn-würdig. Ich entschloss mich erstmal ordentlich Kilometer zu schrubben, ich wollte am Abend in Port Macquarie sein, rund 400 km nördlich. Um nicht die ganze Zeit den Pacific Highway zu fahren, fuhr ich ein paar sehenswerte Umwege, um mir den Myall Lakes und den Booti Booti Nationalpark anzuschauen. Relativ spät gegen 18 Uhr erreichte ich dann den Campingplatz in Port Macquarie. Mit kostenlosem Internet und Pool! Ach ja, zum Wetter: ab Sydney waren die Wolken und der Regen schon wieder verschwunden.

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Hallihallo

Und liebe Grüße aus Sydney!!!! Da ich gerade etwas Zeit habe (und kostenloses Internet) werde ich mal die letzten beiden Tage zusammenfassen.

Sydney Tag 1: ein nerviger Flug und Sehenswürdigkeiten abklappern!

Der erste Tag begann für mich früh, sehr früh. Ich musste um 5.45 Uhr aufstehen, um meinen Bus zu erwischen, der mich zum Southern Cross Bahnhof bringen sollte, von dort fuhr dann der Shuttlebus zum Airport. Ich weiß nicht, ob ich euch schon einmal davon erzählt habe, aber es gibt in Melbourne offiziell keine Flughafenanbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eigentlich gibt es, wenn man keine Freunde oder Verwandte hat, die einen absetzen, nur zwei Möglichkeiten: das teure Taxi oder halt der Flughafenbus. Naja, gegen 7.30 Uhr stand ich dann in der laaaaangen Schlange für den Bus an. Ich hoffte, dass ich diesen Bus erwischen konnte, da mein Flug um 9 Uhr ging.

Gott sei Dank erwischte ich den Bus, und ging schnurstracks zum Schalter von Jet-Star. Die teilten mir dann mit, dass mein Flug im internationalen Terminal abfliegen würde, was für mich praktisch hieß, dass ich zeitlich ein bisschen in Bedrängnis war. Denn normal, wenn man einen Inlandsflug hat, hat man keine großen Sicherheitschecks und ist in 5 Minuten am Gate. Naja, da ich „dankenswerter“ Weise einen internationalen Anschlussflug hatte (Flieger kam von Bali, musste nur auftanken um nach Sydney weiterzufliegen), musste ich den ganzen Zoll-Scheiß über mich ergehen lassen. Na Gott sei Dank hatte ich mich in letzter Minute entschieden meinen Reisepass mitzunehmen! Na endlosen 45 Minuten war ich dann endlich durch den Zoll und Gepäck-Check und hetzte zum Gate…. Und wartete ca. 45 Minuten bis wir dann endgültig abhoben. Irgendwie laufen alle meine Flüge in Australien nie ohne Aufregung ab. Ich sollte diesbezüglich an mir arbeiten und ruhiger werdenJ.

Gegen 11 Uhr erreichte ich dann Sydney Airport und mein Fahrer, der mich kostenlos zum Hostel bringen sollte. Nach dem Einchecken fackelte ich auch nicht lange, diese Stadt wollte entdeckt werden! Ich holte mir einen Tagespass, mit dem ich alle öffentlichen Verkehrsmittel in Sydney benutzen konnte und schon ging es ab Richtung….. Opernhaus natürlich! Ich sprang gleich auf die Fähre nach Manly Beach.

Auf der Fahrt soll man einen tollen Blick über Sydney Harbour mit dem Opernhaus und Harbour Bridge haben. Und in der Tat, es war toll, meine Fotokamera lief heiß und die Speicherkarte rauchte! Übrigens war das Wetter ganz fantastisch und wunderbar warm! In Manly angekommen ging es erstmal zum großen M (ja ja die weiteren Tage wird dann gesünder gegessen, promise) und dann ab zum Strand, wo ich faul in der Sonne lag. Zurück an der Anlegestelle entdeckte ich ein „Bavarian Beer Cafè“, da holte ich mir ein dunkles Franziskaner, man gönnt sich ja sonst nix, ne?

Dann ging es wieder zurück durch Sydney Harbour und das Opernhaus wurde wieder 1000-mal abgeknipst. Aber das war noch nicht alles, vom Circular Quay (Fährhafen) bin ich anschließend zu Fuß zum Opernhaus hingelaufen und…. ihr ahnt es, nein, für meine Kamera gab es keine Verschnaufpause! Ich habe dann noch ein paar nette Deutsche kennen gelernt und saßen noch gemütlich bei nem Bier beisammen. Als es dunkel wurde, hab ich dann noch mal ein paar Bilder bei Nacht geschossen, leider machten dann meine Batterien schlappL! War aber fest entschlossen am nächsten Tag noch einmal ein paar Aufnahmen zu versuchen.

Außerdem hab ich mal einen „auf Katja“ gemacht und hab einen Sonnenbrand im Gesicht ;)!

Sydney Tag 2: Auf den Spuren von Hugh Jackman, schwitzen und wieder das Opernhaus!

Gut ausgeschlafen (ich war alleine im 6-Bett-Zimmer) ging es heute früh aus den Federn. Es stand einiges auf dem Programm. Ich hatte schon vor einer Weile eine Liste aufgestellt, was ich unbedingt in Sydney sehen wollte. Hmmm, diese Liste ist eigentlich ziemlich kurz.

  1. Opernhaus und Harbour Bridge
  2. Bondi Beach
  3. Blue Mountains

Also stand heute der Bondi Beach auf dem Programm.

Viele, die mich kennen, wissen warum ich unbedingt zum Bondi Beach möchte… Für alle Unwissenden, an diesem Strand läuft normalerweise Hugh Jackman halbnackt rum. Leider, leider ist er die Tage in New York und genießt den Sommer (hab ich per Internet natürlich recherchiert). Den Weg zum Bondi fand ich ganz leicht, überhaupt Sydneys Transportsystem ist sehr übersichtlich und einfach, man kann sich unmöglich verfahren. Das gute Wetter ließ irgendwie heute auf sich warten, obwohl Sonnenschein und 24 Grad angesagt waren. Ein sehr bewölkter Himmel erwartete mich am Bondi.

Dafür wurde ich wenigstens mit knackigen Surfern belohnt, die versuchten die beste Welle zu erwischen. Ich entschied mich den 6km langen Walk zum benachbarten Coogee Beach zu machen. Immer am Meer entlang. Auf meinem langen Weg traf ich soooo viele Jogger und Sportler, dass ich mich schon etwas merkwürdig vorkam nur ganz „normal“ zu laufen. Himmel, sind die sportlich hier! Dagegen muss ich mal was tun! Der Walk war einfach wunderschön und dauerte gut 3 Stunden. Und auch die Sonne kam endlich raus und ich war ganz schön am Schwitzen. Diesmal vergaß ich auch nicht Sonnenmilch aufzutragen, ich bin ja lernfähig. Am Coogee Beach gönnte ich mir dann Fish und Chips zu Mittag (ja, ich weiß, die Diät fängt morgen an, ich versprechs!) und lag noch etwas am Strand rum.

Dann nahm ich den Bus in die Stadt und entschied mich noch einmal mit der Fähre zu fahren, aber dieses Mal in die andere Richtung, um einmal unter der Brücke durchzufahren. Diese Fährfahrt führt mich zum Darling Harbour, wo sich das Aquarium und das Maritim-Museum befinden. Ich wollte aber eigentlich beides nicht besuchen. Ist aber einfach schön, mal wieder Fähre zu fahren, in Auckland hab ich das öfter gemacht. Am Abend versuchte ich noch einmal das Opernhaus bei Nacht zu fotografieren, was mir aber wieder nicht gelang, ja meine Kamera hat ganz eindeutig ein Nachtfotografier-Problem.

So, das waren meine zwei Tage Sydney, ich sitze jetzt nach einer Dusche im Hostel und freue mich schon auf morgen, wo ich schon wieder wandern gehen werde in den Blue Mountains!

Grüße von Eurer Reisenden

Katrin

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Hallo!

Nur ein ganz kurzer Statusbericht. Ich werde morgen um 9 Uhr früh nach Sydney fliegen und damit meinen Urlaub beginnen, werde also bis Anfang Oktober nicht in Melbourne erreichbar sein. Ich packe gerade eifrig NUR Sommersachen ein, denn ich habe die Nase voll von Winter! Bis ich in Bundaberg ankomme, hab ich erstmal keine gescheite Internetverbindung, werde aber versuchen ein paar Bilder hochzuladen.

Also wünsche euch in diesem Sinne zu Hause auch einen schönen Urlaub

Tschüß

Katrin

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Hallöle!

Wie angekündigt ein paar wichtige Neuigkeiten. Ich ziehe um!!! Vorübergehend zumindest. Ab Mitte/Ende August ziehe ich für fast 6 Wochen nach Bundaberg/Queensland. Daniel, ein ehemaliger Kommilitone von der Würzburger FH aus Estenfeld, ist so nett, dass er mich 6 Wochen lang bei sich aufnimmt. Das heißt, dass sich meine Reisepläne auch etwas ändern. Im Moment bin ich groß am Planen, aber ich werde wohl Sydney schon Mitte August einen Besuch abstatten und dann die Ostküste hoch bis Bundaberg reisen.

Dann geht es ab 28. August auf große Reise durchs Outback, 10 Tage werden wir  mit einem aufgemotzten Mercedes Benz, Baujahr 1983 über Schotterpisten „brettern“. Uns den Lake Eyre anschauen und dann auf dem Höhepunkt der Reise die Birdsville Races besuchen.

Die restlichen Wochen verbringe ich dann in Bundaberg, bekannt für seinen hochprozentigen Rum *hicks*. Außerdem geht es dann zur nahegelegenen größten Sandinsel der Welt Fraser Island. Da das Great Barrier Reef auch ganz nahe ist, werde ich dieses auch natürlich auch besuchen und mit einer Bootstour einen geführten Tauchgang wagen.

Ihr werdet euch fragen, warum das alles? Naja… ist wenig los im Moment auf Arbeit und mein Boss meinte, er bräuchte mich erst wieder Anfang Oktober, also warum nicht ein bißchen rumreisen und vor allem in wärmeren Gefilden. Ist zwar hier kein richtiger Winter, im Gegenteil, es fängt hier schon an zu blühen, ich würde es jetzt Vorfrühling nennen, aber kalt isses halt schon.

Also, das war´s mal wieder von mir.

Nochmal ganz herzliche Glückwünsche zu Achim und Verena, die am 1. August Eltern der kleinen Sophie geworden sind (3890 Gramm, 54 cm).

Und noch eine News, ich bekomme eine Nichte Mitte November!!! Ich sag ja, in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis werden nur Mädels geboren!

Eure Sonnenanbeterin

Katrin

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Hallo,

ja ich bessere mich inzwischen mit meinen Blogeinträgen! Wollte euch mal bißchen was Allgemeines von hier berichten. Eigentlich unterschieden sich die Kiwis  von den Aussies nicht wirklich. Beide „Insel“-Bewohner sind locker drauf, in den meisten Fällen supernett und sehr patriotisch. Obwohl ich sagen muss, dass die Kiwis noch ein bißchen mehr lockerer sind.

Das Lockersein macht sich vor allem im beruflichen Leben bemerkbar. Man ist hier einfach Katrin, noch nie hat mich hier irgendwer mit Miss S. angeredet. Das macht man hier nich. Selbst dein Boss nennt dich einfach beim Vornamen. Es ist einfach nicht so förmlich hier, das gefällt mir ganz gut. Im Übrigens ist es hier Down Under auch schwer möglich einen Mitarbeiter zu feuern, außer es liegen schwerwiegende Sachen vor. Abmahnungen in dem Sinne gibt es nicht.

Ansonsten ist das Leben der Australier geprägt von Sport (Rugby, Footie, Cricket) und  Essen (Australien is das dickste Land der Welt). Erst neulich kam eine Reportage im TV, wo dicke Australier nach ihren Mahlzeiten gefragt wurden. Tja, wie nicht anders zu erwarten, war McDonalds und Konsorten die Antwort. Sie fanden, das Essen dort wäre gesund. Warum? im Burger wäre ja Salat und Kentucky Fried Chicken wäre ja nur Hähnchen (überzogen von einer fetten Panade). Naja, ansonsten sind mir hier in Melbourne noch keine übermäßig dicken Australier aufgefallen, die leben vielleicht woanders. Denn beim Kleidung einkaufen, hab ich teilweise Probleme Sachen in meiner Größe zu kriegen (Größe 44/46), ich frag mich, wo die ganzen wirklich dicken Menschen ihre Klamotten herkriegen.

Zum Thema Essen: Ich als Liebhaber der deutschen Küche werde hier echt vor Herausforderungen gestellt. Quark gibt es nur vereinzelt und sehr teuer in Delikatessenläden, noch dazu im Osten der Stadt (ich lebe im Westen) und da ich ungern über ne Stunde im Zug sitzen will um dann 200 g Quark für 5 Euro zu kaufen, hab ich vor 2 Wochen selbst Quark hergestellt. Der Vorgang dauert zwischen einen und 4 Tagen!!!! Also hab ich Buttermilch gekauft und 2 Tage stehen lassen dann das überflüssige Wasser abgelassen und nach 3 Tagen hatte ich dann 750 Gramm Quark. Ich war sehr stolz auf mich! Und dann hab ich damit einen original deutschen Käsekuchen gebacken. Mein Supermarkt führt jetzt seit dieser Woche „German Bratwurst“ und ich war doch positiv überrascht, dass die Wurst ganz gut schmeckte.

Was gibt es sonst noch zu berichten? Ja, meine Planungen für Queensland nehmen konkrete Formen an und werde diese Woche die Flüge buchen. Es gibt vielleicht noch andere Änderungen, aber das erzähle ich, wenn es konkret wird.

Also, das wars mal wieder von mir.

Euer Quark

Katrin

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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