Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Januar 2011

Blogparade

Hallo Ihr Lieben,

wieder einmal ein Lebenszeichen von mir. Inzwischen befinde ich mich schon wieder fast 4 Wochen in Deutschland. Pläne gibt es im Moment noch nicht, auch was meine berufliche Orientierung angeht, bin ich noch am Überlegen. Aber die Chancen über Tourismus einen Job in NZ oder OZ zu bekommen, stufe ich höher ein, als in meinem studierten Beruf. Außerdem habe ich für mich erkannt, dass Medien nicht mehr mein Ding sind. Nichtsdestotrotz liebe ich noch immer TV-Serien und werde demnächst einen neuen Blog ins Leben rufen, der sich mit meiner Passion beschäftigen  und TV-Serien durchleuchten wird, die weitestgehend noch nicht im deutschen Programm laufen.

Jetzt zur  Überschrift: Durch einen anderen Blog, den ich regelmäßig lese, bin ich auf die Blogparade gestoßen, eine Art virtueller Kettenbrief, in dem ich 17 Fragen zum Thema Reisen beantworten werde. Wenn jemand auch mitmachen möchte? Die Fragen findet man HIER!

So, dann mal viel Spaß beim Lesen

1. Was treibt Dich überhaupt an zu reisen?

Meine ungeheure Neugier und Entdeckerdrang. Es gibt noch sooo viel auf der lieben, weiten Welt anzuschauen und ich konnte erst einen kleinen Bruchteil sehen. Und mein Reisepass hat auch noch ganz viel Platz für weitere Stempel 😉

2. Dein erster richtiger Trip: Wie bist Du wohin gereist – und warum?

Zählt mein Allein-Trip zu meiner Oma? Die wohnte allerdings nur 8 km entfernt. Aber ich hatte alles gepackt, war fertig zum Abmarsch und dann machte ich einen Rückzieher mit meinem 7 Jahren…

3. Dein wichtigster Ratschlag aus eigener Erfahrung, an jemanden, der sich auf Reisen begibt?

Ich glaube, Vorbereitung ist das A und O. Ja, ja das klingt wieder typisch deutsch, ne? Viel recherchieren über das Land. Wenn man wie ich weitestgehend work & travel gemacht hat, sollte man sich einfach über die wichtigesten Dinge (Bankeröffnung, Steuernummer, Handy, Jobseiten usw.) informiert haben.

4. Wenn Du 50 Tage lang, jeden Tag 200km weiter fährst – was wäre Dir besonders wichtig?

Kommt erstmal drauf an, wo ich denn rumfahre. Bin ich im Outback unterwegs, möchte ich immer genügend Benzin und Wasser dabeihaben und natürlich sollte mein Gefährt auch zuverlässig sein (das klingt schon wieder so deutsch)

5. Unterwegs macht man die spannendsten Bekanntschaften und trifft Menschen, die einen ganz besonders berühren. Wo und wie hast Du die interessantesten Bekanntschaften gemacht?

Auf meinen Reisen durch Neuseeland, Australien oder Kanada traf ich wirklich ein paar einmalige Menschen. Eithne, meine liebe gute Freundin aus Irland, die ganz plötzlich vom Tod ihres Freundes in Neuseeland erfahren hat. Katja, meine inzwischen beste Freundin, übers Firmennetzwerk kennengelernt, einfach einen Urlaub nach Tonga zusammen gebucht und exakt dieselben Träume im Leben, die gibt´s bestimmt nicht noch einmal.

5. Ein Blick in Deinen Koffer: Was darf NIE fehlen?

Kamera, Videokamera, Laptop zur Kommunikation mit der Heimat, Sonnenmilch, mein Kiwi-T-Shirt, Waschbeutel, Klamotten, ja ja soviel, dass die 27 kg luggage allowance passt 😉

6. Gibt es eine Reise, die Du in Deinem Leben unbedingt noch unternehmen möchtest?

Mich hat Ewan McGregors Doku „Long Way Down“ sehr beeindruckt, dass ich gerne Afrika besuchen möchte. Da ich leider kein Motorradführerschein habe, muss ich dann wohl auf ein Auto umschwenken. Ein Würzburger Veranstalter macht alle 6 Monate eine Charitytour (Dust und Diesel) und fährt mit alten Mercedes´ von Tarifa, Spanien nach Mauretanien, da wäre ich gerne mal dabei. Ansonsten steht wohl als Nächstes Asien auf dem Plan: Indien, China, Tibet, Nepal und vor allem Kambodscha, Laos und Vietnam. Tja, es gibt noch viel sehen 🙂

6. Geht es Dir auch so: Das spannende am Reisen ist das Unerwartete. Was war für Dich auf Deinen Touren das abgefahrenste?

Mit einem alten Mercedes Baujahr 1982 ne Sanddüne raufzubrettern, das war witzig. Tandem-Fallschirmsprung war auch genial. Unfreiwilliger Helikopterflug vom Great Barrier Reef zum Bundaberg-Hospital

7. Und noch spannender ist im Nachhinein das, was schief ging. Was war Dein größte Reisemissgeschick?

Hmm, da gibt es viele. Bei mir und meinen Flügen geht meistens was schief. Vulkanausbrüche, Schneechaos, falsches Terminal sucht euch was aus. Vermeidet tonganische Bankautomaten! Und geht nie mit Bauchschmerzen auf ne Schiffsfahrt zum Great Barrier Reef.

8.Ok eine Steigerung gibt es noch: Magst Du uns die größte Dummheit erzählen, die Du auf einem Deiner Trips begangen hast?

Geh nie mit Bauchschmerzen auf ne Schiffsfahrt zum Great Barrier Reef, Verlust eines Organs vorprogrammiert 😉

9. Was isst Du am liebsten auf Reisen? Ich habe die Erfahrung gemacht, am besten immer die Spezialitäten des Ortes statt Wiener Schnitzel oder Spaghetti Bolognese zu bestellen. Auch wenn es manchmal abenteuerliches auf den Teller gibt, die regionalen Speisen werden am liebevollsten zubereitet.

Generell bunt gemischt, asiatisch, Pasta, die deutsche Essensgelüste setzen bei mir immer erst nach so 3,4 Monaten ein. Ich habe mal ne Heuschrecke angeknabbert, das war es auch mit exotischen Speisen. Ich liebe Känguruh-Fleisch und viele Menschen hassen mich dafür.

10. Das große Tief und Heimweh: Kennst Du sicher auch. Wann tritt es bei Dir ein und was tust Du dagegen?

Heimweh hatte ich in Neuseeland nur die ersten 6 Wochen, nun bin ich ja im Moment wieder in Deutschland, plage ich mich mit Heimweh nach Neuseeland und Australien herum. Ich vermeide im Moment „Herr der Ringe“ zu schauen, da heule ich sonst gleich los 😉

11. Auto, Flugzeug, zu Fuss, Zug, Trampen, Motor- oder Fahrrad – auf welche Art bist Du am liebsten unterwegs?

Wer antwortet auf diese Frage denn Flugzeug? Man sieht doch gar nichts! Außer du machst einen scenic flight. Ich mag es Auto zu fahren, auch über lange Strecken. Zug kann auch sehr bequem sein.

12. Unterwegs verändert sich irgendwann das Denken, Fühlen und es stellt sich ein Zustand von Entspannung ein, der einen auf verrückte Ideen bringt. Der Alltag zu Hause verschwimmt. Das vorankommen und im Moment leben ist das wichtigste. Wann stellt sich dieser Moment für Dich ein?

Sofort nachdem ich den Flieger verlassen habe. Abschalten vom Alltag kann ich relativ schnell

13.Was meinst Du, warum viel und weit Gereiste so viel gelassener und selbstbewusster wirken?

„Wir“ haben einfach mehr den Weitblick. Das Selbstbewusstsein nimmt zu. Wir Deutsche denken doch zu sehr in Schranken, Ordnung und Organisation ist uns wichtig. Dann lernt man das neuseeländische oder australische Leben kennen und hat die Ruhe weg

14.Die größte Reise ist die zu sich selber. Magst Du erzählen, was Du fern ab von allem Alltag über Dich selber heraus gefunden hast?

Dass ich immer noch nicht entscheidungsfreudig bin, furchtbare Angewohnheit. Aber ich weiß zwar nicht, was genau ich will (beruflich), ich weiß aber, wo ich hin will 🙂

15.Alleine oder in Begleitung? Wie reist Du am liebsten und was macht eine gute Begleitung für Dich aus?

Natürlich reist man gerne in Begleitung, allerdings muss der Partner mit dir kombatibel sein, sonst wirds stressig. Alleine reisen ist manchmal etwas doof, Hawaii hätte mir wahrscheinlich noch etwas besser gefallen mit Begleitung…

16. Der transparente Trip, der ständig von außen nachvollziehbar ist. Wo Du bist, was Du siehst, was Du denkst. Kein Untertauchen, immer in Kontakt. Sofort und direkt – nicht hinterher im Reisebericht. Wie denkst Du über die Idee?

Haben wir diese Idee nicht schon umgesetzt? Facebook!

17. Und eine letzte Frage, die uns ganz besonders wichtig ist, da wir während unseres Trips Träume in ganz Europa gesammelt haben – ganz unabhängig vom Thema Reisen: Was ist DEIN Traum?

Glücklich und zufrieden leben in Neuseeland

Und das ist das passende Schlusswort!

Auf bald und Grüße

Katrin


 


Advertisements

Read Full Post »

Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

%d Bloggern gefällt das: