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Archive for April 2011

Aller Anfang ist schwer…

…sagt ein Sprichtwort und dieses trifft im Moment über mein neues Leben in Neuseeland zu. Eingewöhnung nennt man es wohl. Alles ist so vertraut oder doch anders, als ich vor 2 Jahren NZ verlassen habe.

Es gibt die negativen Seiten Neuseelands (limitiertes Internet, komische Autofahrer, keinen Quark, kein Knusperbrot), die man natürlich vergessen hat, wenn man davon träumt wieder zurück kommen zu wollen. Aber langsam aber sicher, finde ich mich wieder zurecht im Land der großen weißen Wolke.

Letztes Wochenende hatte ich endlich einmal Zeit das „wahre“ Neuseeland zu sehen, denn so spannend ist das Leben in Rolleston, 15 km von Christchurch entfernt, auch nicht. Ich machte mich bei herrlichem Wetter auf nach Christchurch. Ich wollte sehen, wieviel beim Erdbeben im Februar zerstört wurde. Direkt in die Innenstadt konnte ich aber nicht gelangen, alles ist noch weitläuftig abgesperrt. Aber man sieht eindeutig an den Straßen, dass hier ein Erdbeben stattgefunden hat. Die Straßen sind ziemlich hügelig, haben Risse oder wurden komplett zerstört und man fährt auf Schotter. Es gibt noch viel zu tun im Straßenbau. Ich fuhr nach Lyttelton, den Hafen von Christchurch.

Dorthin führt ein cirka 2 km langer Tunnel und Lyttelton sah eigentlich aus wie immer, man sah aber an den Häusern deutliche Risse. Dort angekommen, entschied ich mich den „Scenic Drive“ nach Govenors Bay zu fahren, die Küstenstraße schlängelt sich am Lyttelton Harbour und den kleinen Buchten entlang und führt, wenn man will, bis Akaroa auf der Banks Penninsula. Für mich aber nicht, ich fuhr vorher über den Dyers Pass wieder nach Christchurch.

Diese Straße ist übrigens sehr zu empfehlen und ist wirklich sehenswert, sie schlängelt sich über eine Passtraße hoch zu den Telegraph Hills, wo man eine herrlichen Blick auf Lyttelton Harbour auf der einen und auf Christchurch auf der anderen Seite hat und das Wetter war ganz fantastisch! Für mich ging es aber weiter nach New Brighton. Der Name ist angelehnt an das britische Strandstädtchen Brighton und der ist auch berechtigt. Denn ebenso wie im Original gibt es dort eine 300 Meter lange Pier. Die Fahrt daran tat den Stoßdämpfern des Autos nicht gut, aber es war die Fahrt auf jedem Fall wert. Leute ließen am Strand Drachen steigen und Temperaturen waren auch in den 20ern. Also ein schöner Ausflug. Fotos davon habe ich auch geschossen, komme aber an sie nicht ran, weil ich mein Verbindungskabel in Deutschland vergessen habe 😦

Am Sonntag ging es dann zum Wandern am Arthurs Pass, ca 80 km westlich von Christchurch. Ich fuhr bis zu den Castle Hills, besondere Steinformation aus Kalkstein, die ein riesiges Gebiet überspannen, es war wirklich, wirklich warm am Sonntag, sodass ich auch etwas Farbe im Gesicht bekam. Anschließend war ich unterwegs zur Rakaia Gorge um dort noch eine kurze Wanderung zu machen, leider zeigte meine Tankanzeige ziemlich komische Werte an, sodass ich die ganze Fahrt bei dem herrlichen Wetter nicht richtig genießen konnte. Ich werde die Schlucht auf jedem Fall noch einmal besuchen.

So, das wars erstmal für Erste, ich plane gerade mein Osterwochenende. Da ich ja 4 Tage frei habe, werde ich wohl an die Westküste fahren und ein paar Wanderungen im Paparoa Nationalpark machen.

Liebe Grüße nach Hause

Katrin

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Ich bin noch am Leben!

Hallo Leute,

ja, ich höre schon Beschwerden, dass ich mich gar nicht mehr melde. Das liegt zum Einen auch daran, dass ich keinen Internetanschluss in meinem provisorischen zu Hause habe. Die Welt geht unter, sagen da viele, die mich kennen.

Ich bin  jetzt also seit fast 10 Tagen zurück im Land der großen, weißen Wolke. Die Arbeit nimmt mich im Moment sehr ein und deshalb freue ich  mich um so mehr, dass ich morgen Wochenende ist und ich die nähere Umgebung erkunden kann. Ich weiß noch nicht genau, wo ich hinfahren werde, aber am Sonntag vielleicht ein Stück Richtung Arthurs Pass. Morgen gehts mal in die Stadt nach Christchurch, um Handy und Bankkram zu erledigen.

In den zerstörten Stadtkern Christchurch kommt man übrigens gar nicht hin. Alles ist weitläuftig abgesperrt, was einiges Murren bei den Autofahrern verursacht. Letzten Freitag hab ich auch ein leichtes Vibrieren gespürt. Allerdings ist man hier in Rolleston, rund 20 km landeinwärts von Christchurch relativ sicher. Im Moment wohne ich in Zwischenmiete in der Wohnung von Nicole und Andreas, meinen Arbeitskollegin, die gerade im Urlaub sind.

So, das wars erst einmal wieder, hoffe, dass ich am Wochenende ein paar Bilder schießen kann.

Das Wetter soll ja ganz schön werden, allerdings auch nur 16 bis 18 Grad, tja Herbst is coming…

Grüßle

Katrin

 

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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