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Archive for the ‘Südinsel’ Category

Ab in den Urlaub!!!!

Beim Blick auf die Überschrift herrscht wahrscheinlich bei Euch jetzt große Verwirrung. Warum fährt Katrin in Urlaub, wenn sie hier seit 10 Monaten Urlaub macht???

Nein, ihr Lieben, sicherlich reise ich ab und zu durch die Gegend und schaue mir dieses wunderschöne Land an, aber die meiste Zeit arbeite ich wie eine Blöde (im Moment 50 Stunden die Woche) und habe nur wenig Freizeit. Diese Freizeit am Abend verbringe ich meistens im Schwimmbad oder beim Olympia gucken (gerade ist Bahnradfahren dran, weil da die Kiwis was reissen könnten, ansonsten läuft ständig Rudern, keine Leichtathletik, was mich interessieren würde…, hoffe jetzt, dass bald Turnen kommt mit Fabian Hambüchen am Reck). Naja, zurück zum Thema!

In jedem Fall bin ich urlaubsreich, deshalb fahre ich Anfang September für 8 Tage in Urlaub, naja fahren ist vielleicht doof ausgedrückt. Erst fahre ich mit einem Reloc nach Christchurch, fliege von dort nach Auckland und von Auckland geht es dann nach….. TONGA!!!!

Ja, genau, ich fliege zum dicken König in das Königreich Tonga in der Südsee! Und ich fliege nicht alleine, Katja, eine Deutsche, die bei Maui in Melbourne arbeitet, kommt mit! Und wir verbringen hoffentlich eine wunderschöne Zeit da. Die Flüge sind seit heute gebucht, und im Moment sind wir am Planen, was wir alles machen wollen. Wir fliegen wahrscheinlich von Tongatapu, der Hauptinsel runter zu der Inselgruppe Vava`u.

Vavau

Vavau

Aber wie gesagt, ist noch nix sicher, wahrscheinlich liegen wir eh nur am Strand rum, es hat dort ganzjährig 27 Grad.

Im Moment bin ich am Überlegen, was ich an meinen freien Tagen am Donnerstag und Freitag machen soll, wahrscheinlich werde ich mich mal wieder auf Spurensuche nach Mamas Päckchen machen müssen und dann vielleicht einfach mal ein bisschen zu Hause rumgammeln, muss ja Geld sparen für Tonga!

So, das war´s mal wieder von mir, anbei ein paar nette Impressionen von Tonga.

bye bye Eure Globetrotterin

Katrin

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So, die erste wichtige Information, ich bin noch am Leben!!! Und alle Körperteile sind noch dran.

Und wie ihr diesen Ankündigungen schon entnehmen könnt, bin ich gestern tatsächlich in 5000 Meter Höhe aus einem Flugzeug gesprungen und der Fallschirm hat auch funktioniert. Gott sei Dank.

Aber alles von vorne. Ich bin gestern um 11.20 Uhr zu NZONE Skydive gegangen und bekam dort meine Instruktionen wie das ganze Unternehmen, denn so ablaufen sollte. Zuerst wurde aber erstmal der ganze Spaß bezahlt, diesen Monat gab es einen Spezial-Rabatt, für Leute, die in Queenstown arbeiten, also musste ich 100 Dollar weniger bezahlen. Die Instruktionen waren eigentlich ungefähr die gleichen wie beim Abseiling, so nach dem Motto, macht super Spaß, passieren kann nix, der Skydive-Master macht alles und ich hänge nur unter ihm und genieße die Aussicht, bla bla bla. Natürlich mussten wir (wir waren insgesamt 10 Leute) auch einen Wisch unterschreiben, dass wir im Falle unseres Todes uns der Gefahr bewusst waren, blabla. Tja, so ist das eben hier im Spaßbusiness, es wird abgesichert, wo es nicht anders geht.

Dann wurden uns noch ein paar Videos über den Skydive (Fallschirmsprung auf deutsch) gezeigt, um uns mal ein bißchen darauf einzustimmen. Ich habe zusätzlich zu dem Sprung noch einen DVD-Film geordert, damit ich auch was zum Vorzeigen habe, wenn ich wieder nach Hause komme.

Dann mussten wir noch etwas warten, als dann endlich unser Shuttlebus kam, um uns zum kleinen Flughafen (ist eigentlich kein Flughafen, eigentlich mehr ne Landebahn auf der Wiese) ca. 20 Minuten außerhalb von Queenstown zu fahren. Dann wurden wir in Dreier-Gruppen aufgeteilt und mussten wieder warten, mein Sprung war erst um 15.00 angesagt, es war aber erst 13.30, das hieß, ich musste mir ca. 15 Leute anschauen, die vor mir sprangen.

Ich muss aber eigentlich sagen, dass ich kaum aufgeregt war, ich weiß nicht, ich habe diese Entscheidung zu springen getroffen und fertig. Es ist, glaube ich, oft ne Kopfsache, entweder du willst springen oder lieber doch nicht. Ich war wirklich erstaunlich ruhig, da hatte ich vor dem Abseiling mehr Schiss. Ich glaube, die einzige Besorgnis war für mich, mein Gewicht, das Gewichtslimit war 100 kg, da ich mich aber im Augenblick immer mehr verschlanke (gehe jetzt zweimal die Woche Schwimmen – Gruß an Frau Schmitt und ab nächste Woche ins Fitnessstudio), fiel mir beim Blick auf die Waage ein Stein vom Herzen. Ja, es war weniger als das Limit, das hieß aber auch, dass ich, als hier nach NZ kam über 100kg auf dem Rippen hatte, ach du Scheiße. Gut, dass ich diese Zeiten hinter mir habe…

So, weiter erzählt. Gegen 15 Uhr ging es also endlich los, ich sprang mit zwei Mädels aus Brasilien und zusammen zogen wir unsere Flugoveralls an und lernten unsere Tandem-Master kennen. Ich sprang mit Scott, ein Kiwi aus Nelson, der schon über 8.000 Sprünge absolviert hat. Tja, das schafft Vertrauen. Er erklärte uns dann auch die Regeln, was wir beachten müssten, wenn wir springen. Das war allerdings nicht viel, mussten nur unseren Körper zu einer Banane krümmen und bei der Landung die Füße anwinkeln, thats it.

Dann lernte ich noch meinen Kameramann kennen (Name ist mir entfallen) und dann gings schon in den Flieger und damit hieß es auch, es gibt kein Zurück. Das Wetter war gestern mal wieder atemberaubend, die Tage zuvor hatte es geschneit und der Ausblick aus dem Flugzeug war wunderschön, verschneite Berge, grüne Wiesen und der tiefblaue See, einfach toll.

Dann bei 12.000 Fuß hieß es dann für mich und Scott, Zeit zum Aussteigen, vor uns natürlich der Kameramann. Dann robbte ich mich vor zur Luke. Mein Gott, dachte ich mir, was machst du da für nen Scheiß! Angeschnallt an meinen Tandem-Master stellte ich daraufhin das Denken ein und sprang einfach. 40 Sekunden freier Fall, das war einfach nur genial!!! Ich flog, glaube ich, auch auf dem Kopf und wir machten Pirouetten. Ich machte noch ein paar Grimassen für die Kamera, dann öffnete sich der Fallschirm und ich bekam als erstes kaum Luft. Scott öffnete den Sicherheitsharnisch ein bisschen und dann konnte ich die Fahrt abwärts richtig genießen und hatte einen fantastischen Ausblick auf den See, die Berge und allem. Alles in allem war es einfach richtig geil.

Die Landung lief dann auch ganz normal ab und ich beschloss schon da, sollte ich nochmal etwas Geld übrig haben, würde ich gerne nochmal springen, aber ich glaube, die nächste Zeit ist bei mir sparen angesagt.

So, das wars mal wieder von mir, ansonsten freue ich mich auf Montag früh auf das Endspiel Deutschland – Spanien, wo wir mit größter Wahrscheinlichkeit Europameister werden.

Eure Extremsportlerin

Katrin

P.S. Bilder sind online, stelle in den nächsten Tagen den Film bei http://www.youtube.com rein, werde dann an dieser Stelle einen Link setzen.

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So, nur in aller Kürze, konnte das Spiel live nicht sehen, da die Internetverbindung zu langsam war, wie jetzt übrigens auch! Ja, es ist ein Laster mit dem Internet hier! In jedem Fall wusste ich also heute morgen das Ergebnis nicht, leider hat einer meiner lieben Freunde in Deutschland (ich sag jetzt nicht wer), mir eine Nachricht geschickt, bzw. angerufen und in den Hörer gegröhlt. Tja, dann konnte ich mir das Ergebnis ja denken, wir hatten gewonnen, aber wie hoch und wie wir gespielt haben, wusste ich nicht.

Tja, vorhin habe ich das Spiel dann im Replay gesehen, es war echt gut und wirklich sehenswerte Tore und wir haben zu Recht 3:2 gewonnen! Cristiano Ronaldo war ja handzahm und ziemlich ungefährlich!

So, das ist ein Grund zum Feiern: Ole, ole, ole Halbfinale, ole!!! Nächsten Donnerstag dann gegen die Türken oder schon wieder gegen die Kroaten.

bis dahin, euer Hyperfussball-Fan

Katrin

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Tja, wie viele, die mich kennen, wissen, bin ich ein grooooooßer Fußball-Fan. Genauer gesagt, bin ich nur alle zwei Jahre ein Fusi-Fan, wenn die EM und WM näher rückt. Und heute ist es soweit, die Fußball-EM in der Schweiz und in Österreich startet. Nun sitze ich hier im fernen Neuseeland und versuche trotzdem irgendwie die EM zu gucken, der erste Versuch wird morgen früh um 6 Uhr gestartet: Eröffnungsspiel Schweiz gegen Tschechien, das ist sozusagen nur die Generalprobe für morgen: Deutschland gegen Polen ebenfalls um 6 Uhr früh. Werde versuchen live im Internet zu gucken, ansonsten muss ich mich wohl doch durchfragen in Queenstown, um die nächsten Spiele der Deutschen im Pub zu gucken!

Sonst gibt es auch ein paar andere Neuigkeiten. Leider, leider hat das Daumen drücken nichts gebracht (danke an all die Daumendrücker!). Peter Jackson braucht mich (noch) nicht! Sauerei! Ich bin gestern extra zum vermeintlichen Filmset gefahren. Leider waren die Dreharbeiten schon am Donnerstag beendet. Tja, hätte mir das vielleicht mal jemand gesagt? Bin also ganz umsonst nach Glenorchy gebraust, dafür war es trotzdem schön, war noch mal Twelve Mile Delta, ein Herr-der-Ringe-Drehort auf dem Weg dorthin. Das Wetter war schön warm (15 Grad!) und sonnig, nach Glenorchy hin kamen dann dunkle Wolken, was aber die Fotos noch besser machte, mit Sonne und Wolken und Regen! Leider änderte sich das Wetter heute, erst begann es heftig zu stürmen, dann heftig zu regnen und dann heftig zu …. schneien! Ja, ihr lest richtig, Schnee im Juni, wo gibt denn sowas? Natürlich hier in Neuseeland in bloody Queenstown.

So, jetzt noch mehr News! Habe jetzt endlich eine Wohung gefunden, bin seit heute Teil einer 3er WG, mit mir wohnen, Tanya, Kiwi-Anwältin und Angeline, eine Masseurin aus Singapur und drei Katzen Jimmy, Horace und Julius. Ja, da ich in Deutschland keine Katzen haben kann, lege ich mir hier immer mehr zu! Die neue Adresse bzw. Telefonnummer erfahrt ihr in den nächsten Tagen per Rundmail. Merchandisingartikel für die Fußball-EM sind mehr als willkommen, brauche unbedingt noch Deko für mein Auto, Fähnchen, Flaggen alles Mögliche mit Deutschlandfarben. Bin, glaube ich, in Queenstown die Einzige, die im Falle eines deutschen Titelgewinns, Autokorso (bestehend aus einem Auto!) , das heißt hupend durch Queenstown fahren wird. Freu mich schon jetzt, das wird luschtig!

Tja, ansonsten habe ich heute einen Brasilianer kennengelernt, der hier auf Filmsets arbeitet und mir jetzt einen Job beim Film besorgen will, Lebenslauf klingt gut und so werde ich hoffentlich nächste Woche an meinen freien Tagen für einen Toyota-Werbespot arbeiten können. Lenny arbeitete letzte Woche am Set von Peter Jackson (ja, hätte ich Lenny etwas eher kennengelernt, grummel) und bei „Wolverine“ (hatte ein Zimmer neben Hugh Jackman!) und „Narnia 2“. Er erzählte mir, ich kann dort an einem Tag gut 300 Dollar verdienen, das klingt doch schon mal super!

Also, jetzt gehen mir die News aber wirklich aus, schreibt mir doch mal ein paar News aus Deutschland, was geht ab at home, außer dass die Spritpreise in ungeahnten Höhen schweben. Würde mich über ein paar Mails sehr freuen.

Also machts gut

eure filmbesessene

Katrin

P.S. Fallschirmspringen stellt bald an!!!!! Yeah!

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So, jetzt ist schon wieder eine Woche vergangen, inzwischen arbeite ich schon wieder eineinhalb Wochen,  um mir das teilweise recht teure Leben hier leisten zu koennen. Wohnung habe ich leider noch nicht, wird sich aber hoffentlich bis zum Wochenende aendern.

Deshalb: Ich weiss nicht, welcher Scherzkeks staendig bei mir frueh um 6.30 Uhr anruft, aber bitte lasst das sein, ich schlafe im Moment mit 6 anderen Maedels in nem Zimmer und das stoert meinen und deren Schlaf! Ich werde euch rechtzeitig mitteilen, wenn ich wieder eine Wohnung und Festnetz habe und by the way: Wir haben im Moment 10 Std. Zeitunterschied, nicht 12!

So, sorry, musste mal gesagt werden! Nun zu meinen bisherigen Leben hier. Tja, bei euch ist es ja gerade richtig warm, das kann ich von hier leider nicht behaupten. Es ist wirklich arschkalt hier. Nachts hat’s Frost bis zu -5 Grad und tagsueber hat es dann so 9 Grad, wenn die Sonne scheint. Es hat ganz viel geschneit auf den Bergen rund 50 cm, im Tal liegt nix, es schaut aber einfach atemberaubend aus. Und jedes Haus in Queenstown hat einen sagenhaften Ausblick auf die umliegenden Berge hier. Die Skisaison startet in zwei Wochen und ganz Queenstown wartet schon auf die Horden von (meist australischen) Skilaeufern und Snowboardern.

Morgen hab ich mal zwei Tage frei, da werde ich mich auf die Spuren von Herr der Ringe (mal wieder) begeben. Und da es hier nette Prozente fuer Maui gibt, stehen bei mir bald solche Events wie Fallschirmspringen, Jetboatfahren und Canyonswing an, Naeheres dazu folgt bald.

Also, dann wuensche euch allen schoene Sommertage, denkt mal an mich im kalten Queenstown, und bald faengt ja die EM an und ich werde die Spiele definitiv gucken, gibt genug Pubs hier und ich hoffe, die haben um 3 Uhr frueh offen!

bye Eure Extremsportlerin

Katrin

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So, nach einer langen Woche melde ich mich mal wieder, inzwischen ist ziemlich viel passiert, sodass ich wohl extrem weit ausholen muss. Nur wenige Stunden nachdem ich meinen letzten Eintrag geschrieben habe, ist etwas Schreckliches passiert. Eithnes Freund in Irland ist verunglückt und bei einem Flugzeugabsturz gestorben!! Er war selbst Pilot wie Eithne und es war ein ganz ganz trauriger Montag vor einer Woche. Da Eithne unter Schock stand, erledigte ich alles Notwendige, das hieß, ich rief die Airline an, organisierte noch am selben Abend den Rückflug nach Galway und versuchte Eithne zu trösten. Also mussten wir auch unsere Reisepläne ändern und ich fuhr in gut zwei Stunden nach Christchurch, gegen 8 Uhr abends ging dann ihr Flug gen Heimat. Vorher musste ich ihr noch versprechen, auf jedem Fall Delphin schwimmen, Whale Watching und Fallschirm springen zu machen, aber dazu später mehr…

Dear Eithne,

I am feeling so sorry for you, I hope, your family will support you and help you to feel better. I am always your friend, best wishes Katrin

13. und 14. Mai: Whale Watching in Kaikoura

In jedem Fall war ich eine Nacht in Christchurch und bin am nächsten Tag alleine weitergereist und meine nächste Station sollte Kaikoura sein. Kaikoura liegt ca. 2 Stunden nördlich von Christchurch und ist einige der wenigen Orte der Welt, wo ein Tiefseecanyon nahe an Land liegt. Dadurch kommt reichlich Nahrung in den Pazifik und deshalb strömen alle möglichen Meeresbewohner vor die Küste der Kaikoura-Halbinsel: Wale, Dusky-Delfine, Orcas, Seelöwen oder Albatrosse. Ich hatte zwei Tage zuvor bei Whale-Watch (für die nicht Englischsprachigen: Wale beobachten) Kaikoura angerufen, ob ein Maui-Rabatt drin wäre und die sagten ja und so stand ich pünktlich um 12.45 am Schalter und bekam die Tour 50% billiger, yeah! Und die Tour war echt superschön und das Wetter natürlich auch! Überhaupt seit ich auf der Südinsel bin, hab ich schönes Wetter, aber ich schweife ab. In jedem Fall habe ich gegen meine gelegentliche Seekrankheit eine Pille eingeworfen, aber der Ozean war ziemlich flach, ich habe drei Pottwale gesehen, ca. 50 Duskydelfine und einen Orcawal. Es war wirklich sweet as, wie die Kiwis sagen (bedeutet soviel wie supertoll).

Ich wohnte in Kaikoura auch in einem supernetten Hostel, das „Cray Cottage“, ein ganz kleines Hostel ohne die Horden von Backpackern! Ich hatte mein eigenes Zwei-Bett-Zimmer und wir waren insgesamt nur 7 Gäste am ersten Abend. Habe auch dort drei total nette Deutsche getroffen, Clemens aus Berlin, Miriam aus Landshut und Franzi aus….. Hammelburg!! Ja, konnte mal wieder etwas fränkeln! Wir spielten bis zum späten Abend Rommè und beschlossen am nächsten Tag den Penninsula-Walk zu machen. Und auch diesmal hatten wir wiedermal superdolles Wetter. Eigentlich wollte ich auch mit Seelöwen schnorcheln gehen, das wurde aber die Woche zuvor eingestellt, wegen Winter!

15. Mai: Delfin schwimmen in Akaroa, Banks Penninsula

Tja, und für das Delfin schwimmen hatte ich mich jetzt für Akaroa, auf der Banks Halbinsel, 1 Stunde östlich von Christchurch entschieden! Ich fuhr also letzten Donnerstag nach Akaroa und bekam auch dort 50% Rabatt und freute mich wie ein Schnitzel. Ihr müsst wissen, einer meiner größten Lebensträume ist es, mit Delfinen zu schwimmen. Also zwängte ich mich wieder mal in einen sexy Wetsuit (immerhin schon Größe 46, schaut aber immer noch nach Presswurst aus) und wir fuhren raus in den Akaroa Harbour. An Bord hab ich mich mit Cathy angefreundet, sie ist 28 und kommt aus Nordirland. Wir mussten ca. 20 min rausfahren, da sahen wir sie schon, die seltensten und kleinsten Delfine der Erde, die Hectordelfine. Die gibts nur in Akaroa und irgendwo auf einer kleinen Südseeinsel, Name hab ich vergessen. In jedem Fall wollte ich auch unter anderem deshalb nach Akaroa zum Delfin schwimmen, weils hier wirklich etwas Besonderes ist. Wir wurden dann auf dem Boot gleich ins Wasser gebeten (15 Grad *brrrrrr*). Und es war echt schon etwas kalt, aber dafür hat man ja nen Wetsuit an. Und es war einfach supersupersuper schön, die Delfine schwammen ganz nah dran, berühren darf man sie nicht, aber es war echt superklasse! Wurden natürlich vom Boot aus geknipst und ich habe am Ende auch ein Bild gekauft, zur Erinnerung. Ansonsten verbrachte ich den restlichen Tag noch in Akaroa und beschloss am nächsten Tag mich langsam aber sicher auf dem Weg nach Queenstown zu machen.

16. bis 18. Mai: Ferien auf dem Bauernhof

Ja, ihr lest richtig, Frau S. war auf ner Farm, und das für 2 Tage, nennt sich neudeutsch Farmstay und war einfach nur genial. Man erreicht die Farm über 30km Schotterpiste und liegt in der Nähe vom Mount Cook oder mitten in Gondor (Herr der Ringe), also auf dem ungefähren Weg nach Queenstown. Ich bin beim Googeln auf diese Farm gestoßen und die bieten an für 10 Dollar die Nacht das Leben eines Farmers kennenzulernen. Die Farm ist wirklich riesig, John erzählte mir, auf der Westseite gehts 10 km in die eine Richtung, im Osten 14 km und jeweils Nord und Süd nochmal 20 km. Er hat rund 10.000 Schafe und Rinder und kämpft trotzdem ums Überleben. Tja, das Leben eines Farmer ist kein Zuckerschlecken! Einen Tag lang bin ich gewandert und war am Lake Ohau und am Mount Cook, den anderen Tag hab ich mal nix gemacht und meinen Krimi gelesen. Es war der perfekte Ausklang meiner Reise Richtung Queenstown. Und dann am frühen Nachmittag letzten Sonntag, erreichte ich dann Queenstown.

18. Mai bis….???: Queenstown

Naja, und jetzt weile ich gerade in Queenstown und bin auf Wohnungssuche, das gestaltet sich im Moment als etwas schwierig, ich hoffe aber stark, dass ich was zum Wochenende finde. Im Moment wohne ich in der Jugendherberge, aber es gefällt mir hier ganz gut. Aber es war ein harter Umschwung vom unbeschwerten Reisen zum normalen 40 Stunden die Woche arbeiten. Aber das wird schon. Die Kollegen in Queenstown sind sehr nett. Es arbeitet auch eine Deutsche hier, Karin, sie ist vor 8 Jahren ausgewandert. Ansonsten, alles easy going hier.

Also, muss jetzt mal all die tollen Bilder online stellen, hab euch alle daheim ganz furchtbar lieb und Achim, am Donnerstag gehts ins Kino, oder? Indy 4, yeah!

Katrin

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Hallihallo und schöne Grüsse von der Südinsel.

Ja, endlich nach 6 Monaten habe ich die Südinsel erreicht. Weile gerade in Hamner Springs, das liegt mitten in den Südalpen und ist für seine heissen Quellen und Pools berühmt. Ja und von genau diesen Pools komme ich gerade, sitze gerade am offenen Kamin und kriege ganz rote Bäckchen. In der Therme gab es ca. 15 Pools und ich bin in alle mal reingehüpft, anders als in Deutschland musste ich dafür gerade mal 6 Euro hinlegen.

Ja, ich fang jetzt erstmal von vorne an. Also, wo war ich stehen geblieben? In Wellington, ja genau. Also, in Welly war ich letzten Donnerstag etwas auf Jobsuche und habe wieder mal festgestellt, wie sehr ich diese Stadt liebe, das letzte Mal war ich auch nur 2einhalb Tage da und hab mich sofort wohl gefühlt und dieses Gefühl hatte ich jetzt auch wieder. Ich mag einfach Wellington total gerne. Jobs, zumindest Zeitarbeitsjobs gibt es ziemlich viele in Welly und ich habe auch beschlossen, mindestens 3 Monate dort zu arbeiten, also heisst der nächste Plan so, 2 bis 3 Monate Queenstown und dann ab nach Welly und hoffentlich nen permanent Job finden. Naja, ich schweife ab, hatte jedenfalls einen tollen Donnerstag in Welly und abends waren wir noch mit Viola und Freunden von ihr aus und haben eine Menge Tui-Bier vernichtet. Wetter war übrigens supi und warm war es auch.

Tja, und dann am Freitag hiess es Abschied nehmen… von Welly und von der Nordinsel. Gegen 13 Uhr verliessen wir die Nordinsel und erreichten drei Stunden später Picton. Leider war dort das Wetter weniger schön, aber es war eh nicht mehr lange hell. Also schnell in zwei Stunden durch die Marlborough Sounds gedüst und in Nelson gelandet. Dort wurde ich schon freudigst begrüsst von Suse. Ja, irgendwie laufen wir uns ständig über den Weg. Sie putzt gerade im Palace Backpacker für Accommodation und sucht gerade nen Job (Suselein, ich drück dir ganz fest die Daumen für Montag). Müde sind wir erstmal ins Bett gefallen, wurden aber von nervigen deutschen Backpackern bis 2 Uhr nachts wachgehalten.

Am Samstag war ich dann endlich am Ziel meiner Träume. Habe das erste Mal seit 6 Monaten wieder eine Würzburger Bratwurst gegessen. Die Oberpleichfelderin Doris Faulhaber ist samt Metzgermann nach Nelson ausgewandert und ist dort gross im Wurstbusiness. Also hab ich gleich 3 Paar Bratwürst, Leberkäs und Leberwurst eingekauft und gefragt, ob sie auch nach Queenstown liefern. Das tun sie auch, also bin ich wurstmässig versorgt, yeah.

Damit hatte meine Kaufwut aber kein Ende, hab mir noch zwei Paar Schuhe gekauft, eines für die Arbeit und eines für die Freizeit. Dann waren wir am Nachmittag noch am Tuhinanui-Beach in Nelson zum Strandspaziergang. Leider musste ich dort feststellen, dass Sandflies sehr wohl kühlere Temperaturen lieben und ich wurde total verstochen, hab rund 30 Stiche an beiden Beinen. Und heute früh gings, nach einem traurigen Abschied von Suse (Suse fliegt im Juli heim und ich sehe sie wahrscheinlich nicht mehr wieder), dann über den „Nelson Lakes National Park“ nach Hamner Springs.

Und morgen werde ich dann hoffentlich mit Delphinen schwimmen in Kaikoura, drückt mir die Daumen, es ist mein dritter Versuch.

So, ich mach dann mal Schluss, meld mich wieder, wenns was Wichtiges zu berichten gibt (zur Zeit jeden Tag)!

Bye bye

Katrin

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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