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Archive for Mai 2008

So, jetzt ist schon wieder eine Woche vergangen, inzwischen arbeite ich schon wieder eineinhalb Wochen,  um mir das teilweise recht teure Leben hier leisten zu koennen. Wohnung habe ich leider noch nicht, wird sich aber hoffentlich bis zum Wochenende aendern.

Deshalb: Ich weiss nicht, welcher Scherzkeks staendig bei mir frueh um 6.30 Uhr anruft, aber bitte lasst das sein, ich schlafe im Moment mit 6 anderen Maedels in nem Zimmer und das stoert meinen und deren Schlaf! Ich werde euch rechtzeitig mitteilen, wenn ich wieder eine Wohnung und Festnetz habe und by the way: Wir haben im Moment 10 Std. Zeitunterschied, nicht 12!

So, sorry, musste mal gesagt werden! Nun zu meinen bisherigen Leben hier. Tja, bei euch ist es ja gerade richtig warm, das kann ich von hier leider nicht behaupten. Es ist wirklich arschkalt hier. Nachts hat’s Frost bis zu -5 Grad und tagsueber hat es dann so 9 Grad, wenn die Sonne scheint. Es hat ganz viel geschneit auf den Bergen rund 50 cm, im Tal liegt nix, es schaut aber einfach atemberaubend aus. Und jedes Haus in Queenstown hat einen sagenhaften Ausblick auf die umliegenden Berge hier. Die Skisaison startet in zwei Wochen und ganz Queenstown wartet schon auf die Horden von (meist australischen) Skilaeufern und Snowboardern.

Morgen hab ich mal zwei Tage frei, da werde ich mich auf die Spuren von Herr der Ringe (mal wieder) begeben. Und da es hier nette Prozente fuer Maui gibt, stehen bei mir bald solche Events wie Fallschirmspringen, Jetboatfahren und Canyonswing an, Naeheres dazu folgt bald.

Also, dann wuensche euch allen schoene Sommertage, denkt mal an mich im kalten Queenstown, und bald faengt ja die EM an und ich werde die Spiele definitiv gucken, gibt genug Pubs hier und ich hoffe, die haben um 3 Uhr frueh offen!

bye Eure Extremsportlerin

Katrin

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So, nach einer langen Woche melde ich mich mal wieder, inzwischen ist ziemlich viel passiert, sodass ich wohl extrem weit ausholen muss. Nur wenige Stunden nachdem ich meinen letzten Eintrag geschrieben habe, ist etwas Schreckliches passiert. Eithnes Freund in Irland ist verunglückt und bei einem Flugzeugabsturz gestorben!! Er war selbst Pilot wie Eithne und es war ein ganz ganz trauriger Montag vor einer Woche. Da Eithne unter Schock stand, erledigte ich alles Notwendige, das hieß, ich rief die Airline an, organisierte noch am selben Abend den Rückflug nach Galway und versuchte Eithne zu trösten. Also mussten wir auch unsere Reisepläne ändern und ich fuhr in gut zwei Stunden nach Christchurch, gegen 8 Uhr abends ging dann ihr Flug gen Heimat. Vorher musste ich ihr noch versprechen, auf jedem Fall Delphin schwimmen, Whale Watching und Fallschirm springen zu machen, aber dazu später mehr…

Dear Eithne,

I am feeling so sorry for you, I hope, your family will support you and help you to feel better. I am always your friend, best wishes Katrin

13. und 14. Mai: Whale Watching in Kaikoura

In jedem Fall war ich eine Nacht in Christchurch und bin am nächsten Tag alleine weitergereist und meine nächste Station sollte Kaikoura sein. Kaikoura liegt ca. 2 Stunden nördlich von Christchurch und ist einige der wenigen Orte der Welt, wo ein Tiefseecanyon nahe an Land liegt. Dadurch kommt reichlich Nahrung in den Pazifik und deshalb strömen alle möglichen Meeresbewohner vor die Küste der Kaikoura-Halbinsel: Wale, Dusky-Delfine, Orcas, Seelöwen oder Albatrosse. Ich hatte zwei Tage zuvor bei Whale-Watch (für die nicht Englischsprachigen: Wale beobachten) Kaikoura angerufen, ob ein Maui-Rabatt drin wäre und die sagten ja und so stand ich pünktlich um 12.45 am Schalter und bekam die Tour 50% billiger, yeah! Und die Tour war echt superschön und das Wetter natürlich auch! Überhaupt seit ich auf der Südinsel bin, hab ich schönes Wetter, aber ich schweife ab. In jedem Fall habe ich gegen meine gelegentliche Seekrankheit eine Pille eingeworfen, aber der Ozean war ziemlich flach, ich habe drei Pottwale gesehen, ca. 50 Duskydelfine und einen Orcawal. Es war wirklich sweet as, wie die Kiwis sagen (bedeutet soviel wie supertoll).

Ich wohnte in Kaikoura auch in einem supernetten Hostel, das „Cray Cottage“, ein ganz kleines Hostel ohne die Horden von Backpackern! Ich hatte mein eigenes Zwei-Bett-Zimmer und wir waren insgesamt nur 7 Gäste am ersten Abend. Habe auch dort drei total nette Deutsche getroffen, Clemens aus Berlin, Miriam aus Landshut und Franzi aus….. Hammelburg!! Ja, konnte mal wieder etwas fränkeln! Wir spielten bis zum späten Abend Rommè und beschlossen am nächsten Tag den Penninsula-Walk zu machen. Und auch diesmal hatten wir wiedermal superdolles Wetter. Eigentlich wollte ich auch mit Seelöwen schnorcheln gehen, das wurde aber die Woche zuvor eingestellt, wegen Winter!

15. Mai: Delfin schwimmen in Akaroa, Banks Penninsula

Tja, und für das Delfin schwimmen hatte ich mich jetzt für Akaroa, auf der Banks Halbinsel, 1 Stunde östlich von Christchurch entschieden! Ich fuhr also letzten Donnerstag nach Akaroa und bekam auch dort 50% Rabatt und freute mich wie ein Schnitzel. Ihr müsst wissen, einer meiner größten Lebensträume ist es, mit Delfinen zu schwimmen. Also zwängte ich mich wieder mal in einen sexy Wetsuit (immerhin schon Größe 46, schaut aber immer noch nach Presswurst aus) und wir fuhren raus in den Akaroa Harbour. An Bord hab ich mich mit Cathy angefreundet, sie ist 28 und kommt aus Nordirland. Wir mussten ca. 20 min rausfahren, da sahen wir sie schon, die seltensten und kleinsten Delfine der Erde, die Hectordelfine. Die gibts nur in Akaroa und irgendwo auf einer kleinen Südseeinsel, Name hab ich vergessen. In jedem Fall wollte ich auch unter anderem deshalb nach Akaroa zum Delfin schwimmen, weils hier wirklich etwas Besonderes ist. Wir wurden dann auf dem Boot gleich ins Wasser gebeten (15 Grad *brrrrrr*). Und es war echt schon etwas kalt, aber dafür hat man ja nen Wetsuit an. Und es war einfach supersupersuper schön, die Delfine schwammen ganz nah dran, berühren darf man sie nicht, aber es war echt superklasse! Wurden natürlich vom Boot aus geknipst und ich habe am Ende auch ein Bild gekauft, zur Erinnerung. Ansonsten verbrachte ich den restlichen Tag noch in Akaroa und beschloss am nächsten Tag mich langsam aber sicher auf dem Weg nach Queenstown zu machen.

16. bis 18. Mai: Ferien auf dem Bauernhof

Ja, ihr lest richtig, Frau S. war auf ner Farm, und das für 2 Tage, nennt sich neudeutsch Farmstay und war einfach nur genial. Man erreicht die Farm über 30km Schotterpiste und liegt in der Nähe vom Mount Cook oder mitten in Gondor (Herr der Ringe), also auf dem ungefähren Weg nach Queenstown. Ich bin beim Googeln auf diese Farm gestoßen und die bieten an für 10 Dollar die Nacht das Leben eines Farmers kennenzulernen. Die Farm ist wirklich riesig, John erzählte mir, auf der Westseite gehts 10 km in die eine Richtung, im Osten 14 km und jeweils Nord und Süd nochmal 20 km. Er hat rund 10.000 Schafe und Rinder und kämpft trotzdem ums Überleben. Tja, das Leben eines Farmer ist kein Zuckerschlecken! Einen Tag lang bin ich gewandert und war am Lake Ohau und am Mount Cook, den anderen Tag hab ich mal nix gemacht und meinen Krimi gelesen. Es war der perfekte Ausklang meiner Reise Richtung Queenstown. Und dann am frühen Nachmittag letzten Sonntag, erreichte ich dann Queenstown.

18. Mai bis….???: Queenstown

Naja, und jetzt weile ich gerade in Queenstown und bin auf Wohnungssuche, das gestaltet sich im Moment als etwas schwierig, ich hoffe aber stark, dass ich was zum Wochenende finde. Im Moment wohne ich in der Jugendherberge, aber es gefällt mir hier ganz gut. Aber es war ein harter Umschwung vom unbeschwerten Reisen zum normalen 40 Stunden die Woche arbeiten. Aber das wird schon. Die Kollegen in Queenstown sind sehr nett. Es arbeitet auch eine Deutsche hier, Karin, sie ist vor 8 Jahren ausgewandert. Ansonsten, alles easy going hier.

Also, muss jetzt mal all die tollen Bilder online stellen, hab euch alle daheim ganz furchtbar lieb und Achim, am Donnerstag gehts ins Kino, oder? Indy 4, yeah!

Katrin

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Hallihallo und schöne Grüsse von der Südinsel.

Ja, endlich nach 6 Monaten habe ich die Südinsel erreicht. Weile gerade in Hamner Springs, das liegt mitten in den Südalpen und ist für seine heissen Quellen und Pools berühmt. Ja und von genau diesen Pools komme ich gerade, sitze gerade am offenen Kamin und kriege ganz rote Bäckchen. In der Therme gab es ca. 15 Pools und ich bin in alle mal reingehüpft, anders als in Deutschland musste ich dafür gerade mal 6 Euro hinlegen.

Ja, ich fang jetzt erstmal von vorne an. Also, wo war ich stehen geblieben? In Wellington, ja genau. Also, in Welly war ich letzten Donnerstag etwas auf Jobsuche und habe wieder mal festgestellt, wie sehr ich diese Stadt liebe, das letzte Mal war ich auch nur 2einhalb Tage da und hab mich sofort wohl gefühlt und dieses Gefühl hatte ich jetzt auch wieder. Ich mag einfach Wellington total gerne. Jobs, zumindest Zeitarbeitsjobs gibt es ziemlich viele in Welly und ich habe auch beschlossen, mindestens 3 Monate dort zu arbeiten, also heisst der nächste Plan so, 2 bis 3 Monate Queenstown und dann ab nach Welly und hoffentlich nen permanent Job finden. Naja, ich schweife ab, hatte jedenfalls einen tollen Donnerstag in Welly und abends waren wir noch mit Viola und Freunden von ihr aus und haben eine Menge Tui-Bier vernichtet. Wetter war übrigens supi und warm war es auch.

Tja, und dann am Freitag hiess es Abschied nehmen… von Welly und von der Nordinsel. Gegen 13 Uhr verliessen wir die Nordinsel und erreichten drei Stunden später Picton. Leider war dort das Wetter weniger schön, aber es war eh nicht mehr lange hell. Also schnell in zwei Stunden durch die Marlborough Sounds gedüst und in Nelson gelandet. Dort wurde ich schon freudigst begrüsst von Suse. Ja, irgendwie laufen wir uns ständig über den Weg. Sie putzt gerade im Palace Backpacker für Accommodation und sucht gerade nen Job (Suselein, ich drück dir ganz fest die Daumen für Montag). Müde sind wir erstmal ins Bett gefallen, wurden aber von nervigen deutschen Backpackern bis 2 Uhr nachts wachgehalten.

Am Samstag war ich dann endlich am Ziel meiner Träume. Habe das erste Mal seit 6 Monaten wieder eine Würzburger Bratwurst gegessen. Die Oberpleichfelderin Doris Faulhaber ist samt Metzgermann nach Nelson ausgewandert und ist dort gross im Wurstbusiness. Also hab ich gleich 3 Paar Bratwürst, Leberkäs und Leberwurst eingekauft und gefragt, ob sie auch nach Queenstown liefern. Das tun sie auch, also bin ich wurstmässig versorgt, yeah.

Damit hatte meine Kaufwut aber kein Ende, hab mir noch zwei Paar Schuhe gekauft, eines für die Arbeit und eines für die Freizeit. Dann waren wir am Nachmittag noch am Tuhinanui-Beach in Nelson zum Strandspaziergang. Leider musste ich dort feststellen, dass Sandflies sehr wohl kühlere Temperaturen lieben und ich wurde total verstochen, hab rund 30 Stiche an beiden Beinen. Und heute früh gings, nach einem traurigen Abschied von Suse (Suse fliegt im Juli heim und ich sehe sie wahrscheinlich nicht mehr wieder), dann über den „Nelson Lakes National Park“ nach Hamner Springs.

Und morgen werde ich dann hoffentlich mit Delphinen schwimmen in Kaikoura, drückt mir die Daumen, es ist mein dritter Versuch.

So, ich mach dann mal Schluss, meld mich wieder, wenns was Wichtiges zu berichten gibt (zur Zeit jeden Tag)!

Bye bye

Katrin

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Nach gut 6 Monaten Auckland hieß es also endlich: Aufbruch, auf zu neuen Abenteuern in Neuseeland. Meine letzte Woche in Auckland nutzte ich dafür, alle Dinge zu machen, die ich noch nicht gemacht habe. Dazu zählte, weitere 2 der insgesamt 44 Vulkankegel (zum Glück alle erloschen) zu besteigen. Nämlich Mount Eden und One Tree Hill. Mount Eden ist sozusagen, der Downtownvulkan und man hat dort einen wunderschönen Ausblick auf Auckland…. nachdem man sich den steilen Berg hochgequält hat.

Danach war ich dann auch gleich noch auf dem One Tree Hill (jetzt No Tree Hill), ist ein Berg, auf dem mal ein Baum stand, deshalb auch One Tree Hill, U2 hat nach diesem Berg einen seiner Songs benannt. Naja, jetzt jedenfalls steht kein Baum mehr auf dem Gipfel, sondern nur so ne dämliche Pyramide und als ich oben angekommen war, hat´s natürlich angefangen zu regnen, und natürlich lag die Regenjacke brav im Auto, ne?

Letzten Donnerstag war ich dann mit Angie, Angies Mum und Heiko im Auckland Museum. Das Museum war ganz interessant, aber mir gefällt das Te Papa Museum in Wellington einfach besser. Da Angie auch Geburtstag hatte, sind wir dann noch zum Thailänder abends gegangen und hatten am Samstag eine Verabredung im „Spookers“ (ist ein Geisterhaus, rund 30km vor Auckland).

Am Wochenende hab ich dann geputzt und mich langsam ausgekuschelt mit Dottie, ich werde meine kleine Katze echt sehr vermissen, genauso wie Alyson und „mein Haus“ in Kohi. Aber wie sagt man, einmal muss man weiterziehen.

Samstag stand dann noch das Spookers auf dem Programm, wo Angie, ich, Angies Mum, Sarah und Ben (Sarahs Freund) ganz übel erschreckt wurden. Aber am schlimmsten war das Kornfeld-Labyrinth, indem Schauspieler mit Gruselmasken und Kettensägen (!) uns versuchten zu erschrecken. Selbst mich, die Unerschrockene, hat es erwischt und ich hab mich etwas gegruselt.

Tja, und seit Montag, 12 Uhr bin ich jetzt „on the road again“, aber nicht alleine, ich reise mit Eithne (Efne gesprochen). Eithne ist 32 und kommt aus Irland, ich habe zusammen mit ihr Silvester in Gisborne gefeiert und sie begleitet mich bis nach Queenstown, wo sie ein paar Runden mit einem Flugzeug drehen möchte, da sie seit kurzem den Pilotenschein hat. Und ich werde wahrscheinlich einmal mit ihr fliegen über die verschneiten Südalpen rund um Queenstown.

Die erste Station am Montag abend war Lake Taupo, im Herzen der Nordinsel, dort hat´s leider geregnet wie aus Eimern, dafür gab es im Hostel Fußbodenheizung, das ist doch schon mal was, jetzt so im Herbst, ne?

Und seit gestern sind wir jetzt in Wellington. Ja, Peter Jacksons Heimatstadt. Die Heimat von „Herr der Ringe“, ich werde mich morgen mal an das Firmentor von seiner Filmproduktion ketten, vielleicht bringt das ja was 😉

Ansonsten waren wir heute mit Viola (kenne ich aus dem „Brown Kiwi“ in Auckland) am Cape Palliser, das Cape ist der südlichste Punkt der Nordinsel und man fährt von Welly rund 150 km bis zum Cape (fliegen würde man wahrscheinlich 20 Minuten dorthin) inklusive 15 km Schotterpiste. Und es lief alles glatt mit dem neuen Auto, das leider immer noch namenlos ist. In jedem Fall war es dort wunderwunderschön und es gab auch ein paar Seelöwen zum Anschauen. Auf der Fahrt dorthin, wurden wir von Kühen auf der Straße aufgehalten und machten sehr, sehr viele Fotostopps.

So morgen, werde ich mal ein bißchen Jobagenturen abklappern und mich etwas umhören, wie es jobmäßig so läuft in Welly und am Freitag gehts dann ab auf die Südinsel, yeah.

Also, das war´s mal wieder von mir, hoffe, bei euch wird´s langsam warm!

Mama! Auf diesem Weg alles Gute zum Geburtstag und zum Muttertag

Liebe Grüße aus dem herbstlichen Wellington

Katrin

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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