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Archive for November 2008

„Spannendes“ aus Auckland

Hallo,

naja, es gibt eigentlich nichts wirklich Spannendes zu berichten. Bin immer noch am Warten auf das Workvisa, das hoffentlich nächste Woche eintrudelt. Langsam aber sicher ist mir laaaangweilig, eigentlich ist mir schon die ganze Zeit langweilig. Ich brauch etwas zu tun.

Zur Selbstbeschäftigung und vor allem um mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, schreibe ich im Moment wieder viel Bewerbungen. Ansonsten, wenn das Wetter toll ist, bin ich in Auckland unterwegs und besuche die besten Strände von Auckland, das kostet nicht sooo viel, muss ja gerade sehr auf jeden Cent achten. Hatte gestern schon ein Vorstellungsgespräch, ist aber leider nix geworden, naja, einfach weitermachen, wird schon noch was werden. 🙂

Ansonsten ist es inzwischen schon ganz warm geworden, letztes Wochenende hatten wir schon so sommerliche 25 Grad und ich war auch das erste Mal in dem Jahr im Pazifik schwimmen. Tja, war schon noch etwas kalt, aber naja. Bin dann auch letztes Wochenende umgezogen und wohne jetzt bei Bob und Emily in Royal Oak, das nur ca. 10 Minuten von der Arbeit entfernt liegt und die Miete ziemlich günstig ist. Muss ja im Moment Geld sparen für die Gerichtssache. Wenn ich das los bin, ziehe ich dann um, irgendwo ans Meer, wo ich dann meine täglichen Schwimmsessions haben werde (naja, ich versuchs dann zweimal die Woche ;)).

Tja, sonst gibts eigentlich nix Neues, nur dass mein großer Tag langsam näher rückt. 30!!!! Hilfe!! Weiß noch gar nicht, was ich da mache, wahrscheinlich verlasse ich fluchtartig Auckland und fahr auf die Coromandel, keine Ahnung.

Okay, das war´s erstmal wieder.

Eure gelangweilte

Katrin

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Ja, liebe Leut,

mal wieder ein paar News aus Down Under. Wie ihr der Überschrift entnehmen könnt, geht es mir im Moment nicht so gut. Es sind in den letzten Monaten ein paar Dinge passiert, die ich eigentlich in diesem Reise-Blog beiseite lassen wollte. Denn normalerweise schreibt man ja nur die schönen Dinge hier rein, um Freunde und Familie zu animieren einen mal hier besuchen zu kommen (Wink mit dem Zaunpfahl ;)).

Tja, aber wie das Leben so spielt, gibt es gute Zeiten und schlechte Zeiten und gerade befinde ich mich in einer ultraschlechten Zeit. Es kamen in der letzten Zeit zu viele Dinge zusammen, die mich letztes Wochenende sogar schon fast bewogen hätten, das Handtuch zu werfen und meinen Hintern in den nächsten Flieger nach Deutschland zu verfrachten. Nach langer Überlegung und Abwägung bin ich dann meinem Motto „Niemals aufgeben!“ gefolgt und habe entschieden, erstmal in Neuseeland zu bleiben.

Da meine schlechte Zeit mehrere Faktoren hat und es zu lange dauern würde, alles zu erzählen, fasse ich das komplette Disaster kurz und bündig zusammen.

1. Katrin, die Schwerverbrecherin

Ich hatte Mitte August einen Autounfall (nur Blechschaden) in Queenstown, jedenfalls war die Polizei involviert und ich bekam vor gut 3 Wochen einen Anruf, dass ich einen Gerichtstermin hätte, und wegen fahrlässigen Fahrens angeklagt würde. Inzwischen habe ich einen Anwalt (kostenlos), der mich in dieser Sache vertritt und ich werde mich wohl außergerichtlich mit dem Unfallgegner einigen können (kostet halt ne Stange).

2. Visa-Probleme und ein verschwundener Reisepass

Geldprobleme habe ich halt im Moment durch die Gerichtssache zusammen mit der Tatsache, dass ich im Moment nicht arbeiten kann, da mein Arbeitsvisum noch nicht durch ist. Zu verdanken habe ich das, meiner tollen Firma, die es nicht zustande gebracht hat, mir alle notwendigen Unterlagen auszuhändigen und dann unfähig ist, meine Sachen zur Immigration zu schicken. Also musste ich meine kompletten Unterlagen schicken. Auf dem Weg zur Immi waren auf einmal alle Unterlagen plus Reisepass verschollen. Nach 5 Tagen hinterher telefonieren, ist dann alles wieder bei Immi aufgetaucht und wird jetzt bearbeitet und das dauert halt etwas Zeit, hoffentlich ist das Visa nächste Woche da, damit ich wieder etwas Kohle scheffeln kann.

3. Heimweh

Ja, Heimweh hab ich jetzt schon ziemlich lange, wahrscheinlich wegen der Tatsache, dass ich gerade jetzt zu dieser Zeit daheim gewesen wäre, um Silkes 30. zu feiern, meinen 30.,  und alle meine Freunde und Familie wieder zu sehen. Stattdessen sitze ich in Auckland und muss wieder neue Leute kennenlernen und es geht alles wieder von vorne los, aber das wird schon, da bin ich ganz zuversichtlich.

Also, in diesem Sinne, schicke ich euch liebe Grüße nach Hause und mir geht es gut, ich krieg das schon alles hin, tschakka!

eure etwas niedergeschlagene

Katrin

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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