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Archive for September 2009

Ich wurde von einigen Leuten gefragt, warum ich noch einmal ins Outback fahren wollte. Was reizte mich an dieser kargen Landschaft, an dem großen Nichts? Zunächst einmal wahrscheinlich das Abenteuer und zum anderen die große Freiheit. Wenn man wie ich aus Europa, das dicht bevölkert ist, kommt, sehnt man sich einfach einmal nach wenigeren Leuten um sich herum, das nächste Telefon 300 km entfernt, Internet und Handyempfang nicht möglich. Das nennt man Freiheit.

Nachdem ich also aus Darwin zurückkam, reifte in mir der Plan noch einmal dem roten Zentrum einen Besuch abzustatten. Und wie der Zufall es will, kannte ich auch noch einen anderen Outback-Fan, der großes Interesse hatte, mit mir eine Tour zu machen. So fragte Daniel nach bezahltem Urlaub und mein Boss schickte mich in meine Winterferien. Lange haben Daniel und ich über die Streckenplanung diskutiert. Aber dann endlich stand unsere Rundreise ungefähr fest. Diese würde uns, in eine der wohl meist abgeschiedensten Gegenden Australiens bringen. Bis an den Rand der großen Zentralwüste Australiens, nach Birdsville am Rand der Simpson Desert:

outbackmap

Tag 1, 29. August 2009: Fahrt durch die weite Prärie

Bundaberg – Emerald, 620 km

Es ging los! Endlich! Der grosse Outback-Trip sollte beginnen! Es ging zeitig aus den Federn, allerdings kamen wir  erst gegen 10 Uhr los, denn wir hatten eine Menge zu packen, das Auto (ein weißer 1980er Mercedes Kombi 300 Diesel) musste von Daniel noch mal ausführlich gecheckt werden. Wir hatten Essen für 14 Tage dabei (meistens Konservendosen), zwei Ersatzreifen, das Zelt und noch ein paar andere, unentbehrliche Dinge, wenn man ins Outback fährt

Und endlich waren wir auf dem  Weg. Die erste Etappe führte uns erst entlang dem Bruce Highway nach Norden Richtung Rockhampton. Dann bogen wir nach rechts ab und sagten Pazifischer Ozean Ade für die nächsten zwei Wochen. Die rund 620 km lange Fahrt verlief relativ ereignislos, das Wetter war angenehm warm und wir versuchten so viele Kilometer wie möglich gut zu machen, denn unsere Rundreise umfasste neben Queensland auch Northern Territory und South Australia.

Die erste kilometermäßige Aufgabe für uns war es, so schnell wie möglich zur Grenze zum Northern Territory zu kommen, die rund 2300 km westlich von Bundaberg liegt. Am Abend, kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir dann unser erstes Nachtlager in Emerald. Wir suchten uns einen Campingplatz und bauten unser Zelt auf. In der Campingküche trafen dann ganz nette Australier, die auch auf großer Reise waren und ließen den angenehmen Abend ausklingen.

Tag 2, 30. August 2009: Nette Begegnungen im Outback…

Emerald – Naehe Boulia, ca. 900 km

Wie ihr euch denken könnt, schliefen wir aufgrund unseres knappen Zeitplans nur bis Sonnenaufgang und nach einem kurzen Frühstück saßen wir schon wieder hinter dem Steuer gen Westen. Der Tag war eigentlich wie der vorangegangene, wir passierten Ortschaften wie Alpha, Barcaldine, Longreach oder Winton.S1036817

Nach Winton endete dann für uns der Haupthighway und wir bogen auf die kleine Nebenstrasse nach Boulia ab. Winton war zugleich auch die letzte Tankmöglichkeit, die nächste wäre erst wieder in 360 km. Die Strasse würde ich fast nicht mehr als solche bezeichnen, da sie nur auf einer Spur geteert war und man entgegenkommenden Fahrzeugen halb im Dreck ausweichen musste. Nichtsdestotrotz eine wunderschöne Strecke, mit sehr abwechslungsreichen Landschaften.

Da wir nun fast 10 Stunden hinterm Steuer saßen, wurde es Zeit ein Nachtquartier zu finden. Eigentlich wollten wir bis Boulia fahren, fanden aber auf einem Rastplatz (nur mit Toilette) ein paar nette Queenslander, mit denen man einen lustigen Abend verbrachte. Deb und ihre Freunde waren auf dem Weg nach Birdsville zu den Pferderennen, sie boten uns gleich ein Bier an und wir hatten echt eine tolle Zeit. Die anfangs milde Frühlingsnacht wurde bald von einem bissigen Südwind zu einem kalten Erlebnis. Daniel, an niedrige Temperaturen nicht mehr gewohnt, schmiss sich gleich in seine Winterjacke mit Skimütze und ich mich in meinen Thermofleece.

Es ging dann bei stürmischem Wind ins Zelt und es erwartete uns diesmal keine sternenklare Nacht L

Tag 3, 31. August 2009: die unendliche lange Schotterpiste nach Northern Territory

Naehe Boulia – Jervois Homestead, ca. 600 km (460 km Schotterpiste)

Frueh ging es wieder mal los, nachdem ich bei meinen nächtlichen Toilettengang von einem Gecko erschreckt wurde. Wir verabschiedeten uns noch von Deb und Co. Und es ging weiter Richtung Westen.

S1036847Boulia erreichten wir gegen 10 Uhr, tankten noch einmal auf und dann ging es endlich Off-Road auf den Donohue Highway. Ein Schild belehrte uns noch, daß eigentlich nur Fahrzeuge mit 4-Wheel-Drive für die Strecke vorgesehen waren, aber wir setzten uns mit unserem Mercedes einfach darüber hinweg. Die ersten 240 km (zur Grenze zum Northern Territory) führten uns über eine wirklich schlechte Schotterpiste, wo alles im Auto schepperte. Der Grund, warum es so schepperte, sind so genannte „Corrugations“, das sind Bodenerosionen, die die Straßenoberfläche wegwaschen und tiefe Spurrillen hinterlassen, es schaut aus, als würde man über Wellblech fahren.

Daniel fluchte und beschwerte sich über den schlechten Zustand alle 5 Minuten. Auch sorgte der kalte Südwind bei ihm nicht gerade für Freudensprünge, und es hatte sogar ein paar Minuten lang geregnet, ja ja, der Herr war an diesem Tag etwas zickig ;).

Dann endlich sahen wir die Staatengrenze (der Donohue Highway hieß jetzt Plenty Highway) und hofften, dass sich dieS1036874 Straße verbessern würde…. Naja, da war eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Also ging es weiter mit ordentlich Geschepper zu unserem nächsten Nachtlager, Jervois Homestead. Das ist eine Rinder- und Schaffarm mitten im Nirgendwo. Aber sie hatte alles, was ein Outback-Urlauber so braucht: Toilette, Dusche und kalte Getränke. Auch dieses Mal waren wir nicht alleine, wieder traf man reiselustige Australier auf dem Campingplatz und nach der schon obligatorischen Pasta mit Tuna gings dann auch schon ins Bett. Im Traum schepperte es bei mir immer noch.

Tag 4, 1. September 2009 (Frühlingsanfang): Zurück in der Zivilisation: Alice Springs

Jervois Homestead – Alice Springs, 340 km (ca. 250 km Schotterpiste)

Man warnt ja immer vor kalten Wüstennächten und tatsächlich hatte es uns erwischt, tiefe Temperaturen im Zelt veranlassten uns auszuschauen, als würden wir zur Skifreizeit fahren. Sobald allerdings die Sonne aufging, wurde es schlagartig warm, zwischen 25 und 30 Grad hatten wir eigentlich durchschnittlich während des ganzen Urlaubs.

Los ging es also, die letzten rund 250 km Schepperpiste und zur Abzweigung auf den Stuart Highway. Heutiges Ziel war Alice Springs. Die Fahrt bei strahlendem Sonnenschein war sehr abwechslungsreich und farbenfroh und überhaupt nicht langweilig, Daniel war wieder mal beschäftigt den größten Steinen und Schlaglöchern auszuweichen und ich war für die Navigation (einfach gerade ausfahren) und die Musikunterhaltung zuständig. So verging die Zeit im Nu und wir erreichten das „Gem Tree Roadhouse“ zum Auftanken, erst dort fiel uns auf, dass wir beinahe unser Nummernschild verloren hätten, Daniel organisierte Plastikband, um es wieder zu befestigen UND noch einen Aufkleber, dass wir den Plenty Highway überlebt haben.

17220034Dann ging es auf normaler geteerter Straße nach Alice Springs. Alice war eigentlich nur als Zwischenstation eingeplant, um unsere Vorräte aufzustocken, sowie kurz mal ein paar Lebenssignale via Internet zu versenden und uns die Fahrerlaubnis für den Mereenie Loop zu holen. Mein Boss schickte mir meine Arbeitsdaten für Ende September und so buchte ich gleich meinen Rückflug nach Melbourne für den 24. September. Ansonsten genossen wir unser Känguruh-Fillet zum Dinner auf dem hiesigen Campingplatz.

Tag 5, 2. September 2009: West McDonnell Ranges Nationalpark

Alice Springs – Ormiston Gorge, 132 km

Am Morgen erledigten wir noch ein paar Dinge in Alice und dann ging es gegen Mittag Richtung Westen zum West McDonnell Nationalpark. Das ist ein Gebirgszug, westlich von Alice und besitzt ein paar sehenswerte Schluchten und Gesteinsformationen. Zwar gibt es in den West McDonnells cirka 8 sehenswerte Plätze, aber wir mussten uns, aufgrund unseres Zeitplans für 3 Dinge entscheiden.

Erste Station war dann „Ellery Creek Water Hole“, ein Wasserloch, das das ganze Jahr über Wasser hat und auf der S1036910anderen Seite in eine Schlucht mündet. Mich hielt wie immer nichts davon ab, mal ausgiebig die Wasserqualität zu testen und schmiss mich in meine Badeklamotten. Auch Daniel wollte reinspringen, war aber nicht sicher wegen der Wassertemperatur, denn er kommt ja aus Queensland und braucht es warm. Er stand schon zitternd im Wasser, als ich einfach ins Wasser sprang und hinüber zur Schlucht schwamm. Das Wasser war wirklich, wirklich kalt. Daniel zögerte zwar kurz, aber schwamm dann auch los, begleitet von Flüchen, wie kalt das Wasser war. Auf der anderen Seite des Wasserlochs mussten wir uns beide erstmal aufwärmen, ja das war wie eine Ganzkörper-Kneippkur. Wir erkundeten noch etwas die Gorge und dann ging es wieder zurück ins Eiswasser und zum Auto.

Die zweite Station folgte nur 20 km weiter: die „Glen Helen Gorge“, rote Sandsteinfelsen formten eine beeindruckende Schlucht mit rund 50 Meter hohen Felswänden. Auch hier war ein zum Baden einladendes Wasserloch, Daniel schüttelte sich beim Anblick der plantschenden Badegäste. Nein, keine 10 Pferde würden ihn je wieder in ein Wasserloch bekommen. An der Schlucht trafen wir eine nette Großfamilie aus Lakes Entrance, Victoria, die sich ein halbes Jahr frei genommen haben, um Australien zu erkunden. Da sie dasselbe Übernachtungsziel, wie wir hatten, versprach man sich später noch einmal zu treffen.

So fuhren wir die letzten 6 km des Tages zu unserem Nachtlager, dem Campingplatz der „Ormiston Gorge“. Wir wollten am nächsten Morgen diese Gorge bewandern und ich wollte vielleicht wieder mal ein Bad im Wasserloch nehmen. Entspannt ließen wir den Abend ausklingen mit Chili Con Carne und einem Rotwein. Später ging es dann noch einmal zu einem Vortrag des Rangers, der uns Wissenswertes über die Flora und Fauna der Schlucht vermittelte. Ja, auch hier gab es Schlangen, wie tollJ!

Tag 6, 3. September 2009: Schluchten, Meteoriten und gestrandet auf dem Mereenie Loop

Ormiston Gorge – Mereenie Loop (Meilenstein 120), ca. 110 km

Gegen 9 Uhr machten wir uns auf, um die Gorge näher zu erkunden. Ein 4 km langer Rundwanderweg gab es uns die besten Blicke auf die Schlucht und es wurde mal wieder geknipst wie ein Weltmeister. In der Nacht hatte es heftig gewittert, aber es hatte aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung schon wieder vollständig abgetrocknet. Das Wasserloch war mir ein bisschen zu siffig, da es nur wenig Wasser führte, also dann halt kein MorgenbadL!

Zurück im Camp packten wir unsere 7 Sachen und machten uns auf dem Weg Richtung Kings Canyon und Richtung Gravelroad. Ja, die geliebte Schotterpiste hatte uns wieder. Von einem Aussichtspunkt sahen wir die „Gosse Bluff“, einen riesigen Meteoritenkrater und Daniel beschloss, da fahren wir hin! Auf unserer Landkarte war diese Straße als 4-Wheel-Drive-Track gekennzeichnet, aber, wie immer, setzten wir uns darüber hinweg. Für Daniel war die Fahrt wohl eher eine Geschicklichkeitsprüfung, denn wir mussten großen Felsbrocken ausweichen und uns durch Sand hindurchkämpfen. Trotz allem hat uns die fantastische Aussicht dafür entschädigt. Da staunten ein paar Jeep-Fahrer nicht schlecht, als wir im Zentrum des Kraters ankamen mit unserem alten Mercedes.

Danach verließen den Haupthighway, der Richtung Hermannsburg und Alice Springs führte und fuhren den „Mereenie Loop“ eine rund 120 km lange Gravelroad, die uns zum „Grand Canyon Australiens“, dem „Kings Canyon“ bringen sollte. Die Temperaturen heizten uns ordentlich ein, zwischen 30 und 35 Grad und ich machte ein Nickerchen, während Daniel das Fahren managte. Dann auf einmal stoppte er auf offener Strecke und lief um das Auto herum. Ich dachte mir nichts Böses und fragte, was los ist. Wir hätten einen Plattfuß war seine Antwort, aber das wäre ja kein Problem, schließlich waren wir vorbereitet und hatten zwei Ersatzreifen und genügend Werkzeug. Daniel machte sich also ans Reifenwechseln, ich half ihm so gut ich konnte. Wer mich kennt, weiß, dass ich keine Ahnung von Autos habe, bei nem Platten ruf ich normalerweise den ADAC ;)!

Das erste Problem war, dass der Wagenheber nicht richtig funktionierte. Da aber fast jedes Auto auf der Strecke anhielt und nach deS1037015m Rechten fragte, hatten wir bald einen Ersatz-Heber. Im Nu war der Ersatzreifen dran, der platte Reifen war komplett hinüber, ein spitzer Stein hatte ihn an der Seite aufgeschlitzt. Wir saßen startbereit im Auto, aber wir konnten nicht losfahren. Große Ratlosigkeit bei Daniel. Anscheinend verhinderte der gerade gewechselte Reifen unsere Weiterfahrt. Dann dämmerte es Daniel, was das Problem sein könnte. Er hatte die falschen Reifenschrauben montiert, die waren rund 3 cm länger als die ursprünglichen. Die Schrauben blockierten also die hintere Bremsscheibe. Zwei Schrauben konnten wir rausbekommen, aber die restlichen 3 hatten sich schon zu tief in die Scheibe gebohrt. Jetzt war guter Rat teuer, wie konnten wir die Schrauben rausbekommen. Mit der Hilfe von vorbeifahrenden Campern versuchten wir alles, aber so wie es aussah, half alles nichts.

Mir schwante Böses, mussten wir etwa die Nacht hier im Busch, 120 km von der nächsten Siedlung verbringen? Es sah ganz so aus. Nach vergeblichen Versuchen, baten wir ein französisches Pärchen zur nächsten Siedlung „Glen Helen Gorge“ zu fahren und dort einen Abschleppwagen für uns zu bestellen. Wir hofften, dass Hermannsburg einen Schlepper haben würde, denn Alice Springs ist rund 320 km von unserer Position entfernt, das könnte teuer werden und ewig dauern. Also fanden wir uns damit ab, eine Nacht im Busch, am Meilenstein 120 zu verbringen. Wir bauten unser Zelt auf. Vorbeifahrende Autos und Camper versorgten uns mit Bier und ich kochte dann noch was Schönes zu Abend. Wir waren eigentlich gut versorgt, wir hatten ausreichend Wasser, Essen und Benzin. Hatte ich Schiss, so alleine in der Wüste? Eigentlich nicht, doch ich hörte auf jedes kleine Geräusch.

Es war Vollmond und sternenklar, wir hatten dadurch die perfekte Beleuchtung, wir quatschten noch lange auf unseren Campingstühlen am Auto, dann musste ich aufs Klo. Unser Klobusch war nur 10 Meter entfernt, plötzlich hörte ich ein Geräusch und da sah ich sie: meine erste Schlange in freier Wildbahn, wie sie sich windend aus dem Staub machte. Okay, ich musste einen neuen Toilettenbusch finden. In diese Richtung ging ich nieeee mehr! Die Nacht im Zelt war alles andere als bequem, an Schlaf war nicht zu denken, es war absolute Stille, aber manchmal gab es seltsame Geräusche von wilden Eseln, Kamelen und Wildschweinen. Es erleichterte die Situation sicher auch nicht, dass ich ständig aufs Klo musste, so war ich im 2-Stunden-Takt mit meiner Taschenlampe bewaffnet, auf dem Weg zum stillen Örtchen. Ja ja gruselige Nächte im Outback. Daniel störte das Ganze offenbar nicht. Hoffentlich war dieser „Horror“ bald vorbei….

Tag 7, 4. September 2009: Die Rettung naht und Entspannung am Kings Canyon

Mereenie Loop (Meilenstein 120) – Kings Canyon, 120 km

Der Morgen im Outback war wie immer zackig kalt, ich war noch ziemlich müde, da ich die ganze Nacht nicht wirklich schlafen konnte. Als dann noch gegen 4 Uhr ein Esel an unserem Zelt vorbeigaloppierte fand ich das Camping im Busch endgültig nicht mehr so toll. Ich sehnte mich nach Abenteuern und Einsamkeit im Outback, sicher doch, aber ganz alleine in der Wildnis zu campen, zu wissen, dass im Notfall (Schlangenbiss), das Auto nicht fahrbereit wäre, das war mir doch etwas unheimlich.

Ich kochte wie immer Porridge zum Frühstück und da ein ordentlicher Wind vorhanden war, beschlossen wir Drachen steigen lassen, Daniel hatte nämlich einen Flugdrachen dabei. So vertrieben wir unsere Zeit und hofften, dass der Schlepper bis Mittag kommen würde. Daniel war schon etwas depressiv und machte sich Vorwürfe, da es ja prinzipiell seine Schuld war, dass wir feststeckten. Gegen 10 Uhr verzog ich mich ins Zelt und las mein Buch („Mein Leben“ von Marcel Reich-Ranicki) und schlief.

Als ich wieder aufwachte, sah ich, dass ein Auto bei uns anhielt und sich Daniel mit einem älteren Ehepaar an unseremS1037022 Reifen zu schaffen machte. Ich wurde neugierig und ging rüber. Daniel strahlte mich an, gemeinsam mit Colin und seiner Frau hatten sie bereits 2 Schrauben entfernt, es fehlte nur noch eine und wir würden wieder mobil sein. Mit vereinten Kräften und Flüchen und Gebeten zum Autogott gab auch die letzte Schraube nach und wir waren wieder fahrtauglich! Zum Dank fielen wir Colin um den Hals, dann ging alles ganz schnell, Zelt abbauen, alle unsere Sachen verstauen und gegen 13 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Kings Canyon mit gemäßigten Tempo versteht sich, wir wollten eigentlich nur noch ankommen.

Und endlich gegen 15 Uhr erreichten wir dann das Kings Canyon Ressort, buchten unseren Campingplatz für zwei Nächte und belagerten erstmal die Dusche. Zum Sonnenuntergang gingen wir zur Aussichtsplattform und fotografierten die verschiedenen Farbtöne des „Kings Canyon“. Wir gönnten uns zum Dinner mal ein Restaurant und genossen unsere Steaks. Dann ging es ins Bett, man musste aber etwas aufpassen, da wilde Dingos auf dem Campingplatz herumstromerten, aber die sind ja harmlos.

Ein aufregender Tag ging zu Ende. Alles in allem, war unser unfreiwilliger Aufenthalt im Busch doch ganz schön, so eine Stille (abgesehen von dem gelegentlichen Gewieher und Geraschel von anderen Viechern) kann man nur im Outback erleben. Es war absolut still, kein Geräusch der modernen Welt, ein absolut klarer Sternenhimmel, wo man problemlos die Milchstraße sehen konnte, wo kann man so was schon erleben?

Tag 8, 5. September 2009: Wandern am Abgrund

Kings Canyon Ressort, 0 km

Neuer frostiger Tagesbeginn. Gegen 9 Uhr fuhren wir dann los Richtung „Kings Canyon“, der Carpark ist rund 6 km vom DSC00967Ressort entfernt. Wir hatten uns vorgenommen, den 7 km Rim Walk (am Abrund entlang) zu machen. Und das hieß gute Vorbereitung, ausreichend Wasser, richtiges Schuhwerk, Sonnenmilch und Kopfbedeckung, denn es sollte heiß werden. Dann ging es los, ein steiler Anstieg ließ mich schon in den ersten 30 Minuten fluchen wie ein Rohrspatz. Aber war mal erst mal oben angekommen, ging es relativ eben dahin. Und eine einzigartige Landschaft erwartete uns auf dem Plateau. Bizarre Felsformationen, die aussahen wie Bienenkörbe, steile Abgründe von bis zu 70 Metern und eine atemberaubende Sicht. Kein Zweifel, der „Kings Canyon“ ist einfach sehenswert. Der Walk dauerte ungefähr 4 Stunden auch mit gelegentlichen Umwegen zu Aussichtspunkten und Wasserlöchern. Ich war wirklich beeindruckt von der wunderschönen Landschaft.

Gegen 13 Uhr waren wir dann wieder zurück am Parkplatz und für den Nachmittag war Entspannen angesagt. Der Campingplatz hatte einen Pool, also was gab es Besseres nach einem anstrengenden Morgen ein Bad zu nehmen und zu lesen? Am Abend diskutierten wir die Reiseroute. Aufgrund unseres Reifenmalheurs konnten wir nicht wie geplant, den „Oodnadatta Track“ bei Marla beginnen, sondern mussten nach Coober Pedy fahren, da sich dort der nächste Reifenshop befand. Wir würden dann über William Creek wieder zum „Oodnadatta“ stoßen.

Tag 9, 6. September 2009: Vom Sommer in den Winter….

Kings Canyon – Coober Pedy, ca. 760 km

Viel gibt es über diesen Tag nicht zu erzählen, das Motto hieß Coober Pedy gegen Abend zu erreichen. So fuhren wir über den Lasseter zum Stuart Highway und dann schnurstracks Richtung Süden. Leider, leider änderten sich die Temperaturen erheblich, wir starteten in Kings Canyon bei 30 Grad in Coober Pedy waren es nur noch 19! Ja, das war ein ganz schöner Schock, wenn man mit Shorts und Top aussteigt und der kalte Südwind dich anheult, brrrr. Wir erledigten unsere Einkäufe und gönnten uns ein vorzügliches Dinner beim Griechen, wirklich ganz leckeres Essen, ich habe griechisches Essen echt vermisst. Dann gings zum Campingplatz, schnelles Zelt aufbauen und ab in die Heia. Neben uns „zelteten“ paar Australier, allerdings ohne Zelt, die schliefen einfach draußen, bei 8 Grad Nachttemperatur! Die waren echt verrückt. Ich hab verdammt gefroren diese Nacht, trotz 2 !!! Schlafsäcken.

Tag 10, 7. September 2009: Endlich wieder Gravelroad!

Coober Pedy – Coward Springs, ca. 230 km (alles Gravel)

Puh, war das kalt am Morgen, ich musste erstmal eine heiße Dusche nehmen, um mich zu entfrosten. Daniel war mittlerweile beim Reifenmann (ein Deutscher, was wohl sonst?) und wir hatten wieder einen vollwertigen Ersatzreifen. Wir quatschten uns etwas mit einer Familie aus Ulm fest und kamen erst gegen 10 Uhr los. Dann besuchten wir noch Bernie, einen deutschen Auswanderer, der seit 30 Jahren in Coober Pedy nach Opalen schürft. Er zeigte uns sein unterirdisches Haus und war sehr gesprächig.

S1037151Tja, gegen 11 Uhr gings dann endlich los Richtung William Creek, 168 km Schotterpiste standen uns bevor. Dort machten wir dann auch verspätete Mittagspause und fuhren dann endlich auf den „Oodnadatta Track“ Richtung Marree. In Coward Springs wollten wir eigentlich nur ein kurzes Bad nehmen, da es dort heiße Quellen gibt, entschieden uns aber, dort die Nacht zu verbringen. Auch wieder ein recht abenteuerlicher Campingplatz im Nirgendwo. Es gab aber viele andere Übernachtungsgäste, außerdem hatten wir sogar eine heiße Dusche, was will man mehr? Nach ein paar Schwätzchen mit anderen Reisenden, um die Straßenverhältnisse des Birdsville Tracks zu erfahren, gabs dann leckere Pasta. Dann das übliche, einmummeln, lesen, schlafen.

Tag 11, 8. September 2009: Lautes Geschepper auf dem Birdsville Track

Coward Springs – Mungerannie Hotel, ca. 320 km (reiner Schotter)

Zeitig ging es mal wieder los, erste Station war das südliche Ende des Lake Eyre, des größten Salzsees der Welt. Aufgrund der großen Regenmenge des letzten Sommers, war der See bis zu 65 % voll gelaufen. Leider waren wir etwas zu spät dran und es waren nur noch 15 % Wasser vorhanden. Das war uns beiden etwas zu wenig, sonst hätten wir 200 Dollar springen lassen um einen Rundflug zu machen. So musste ich mich begnügen, Fotos von der kargen Salzkruste zu machen, war aber auch okay.

Weiter gings nach Marree, der Endpunkt des „Oodnadatta Tracks“ und der Startpunkt des „Birdsville Tracks“. Dort wurde erst einmal voll getankt, die Züge der alten „Ghan“-Strecke (Der „Ghan“ ist der Verbindungszug zwischen Adelaide und Darwin und die neue Trasse wurde 2004 eröffnet) besichtigt und wir gingen ins Internetcafe. Ja, ihr hört richtig, 400 km vom nächsten Supermarkt entfernt, gabs hier ne ziemlich gute und günstige Internetverbindung.

Und dann ging es endlich auf den „Birdsville Track“. Ihr werdet euch jetzt fragen, was jetzt sooo Besonderes daran ist. S1037203Birdsville ist die wohl abgeschiedenste Siedlung Australiens und Ikone des Outbacks. 650 km ist der näheste Supermarkt entfernt, alle Wege nach Birdsville führen über mindestens 400 km Schotterpiste. Die größte Attraktion sind die alljährlichen Pferderennen Anfang September, die dieses Jahr 6000 Outback-Fans anzogen. Wegen starker Regenfälle im Sommer ist Birdsville manchmal wochenlang nicht zu erreichen. Der Ort liegt außerdem am Rand der Simpson Desert, eine der größten Zentralwüsten Australiens und wird hin und wieder von Sandstürmen heimgesucht. Jeder, der das Outback liebt, muss einmal in seinem Leben nach Birdsville gefahren sein.

Und dahin waren wir jetzt unterwegs, der „Birdsville Track“ ist fast 520 km lang und es wird meistens empfohlen, diesen Track mit einem Jeep zu fahren. Wir fuhren heute aber nicht die ganze Distanz, sondern nur die Hälfte bis zum Mungerannie Hotel. Der Anfang des Tracks war einfach schrecklich, die Straße war wirklich in einem ganz fürchterlichen Zustand, dass wir fast entschieden hätten um zu drehen. Es schepperte und klapperte und es lagen wirklich große Steine auf der Straße. So kämpften wir uns fluchend Kilometer für Kilometer vorwärts und der Track wurde zumindest etwas besser. Eine ganz große Mammutleistung von Daniel (der mich auf dieser Straße nicht fahren ließ L). Auf dieser Strecke gab es auch ein paar Kuriositäten wie saubere Toiletten mit Klopapier und Spülung mitten im Nirgendwo, Kühe, Känguruhs auf der Straße usw. Mit tauben Ohren erreichten wir dann endlich Mungerannie Hotel, unser Nachtlager. Überraschenderweise gab es auch hier heiße Quellen und wir beide gönnten uns ein Bad. Eine kleine Oase in der Kargheit der Wüste. Dann ging es auf einen Schwatz in den Pub und dann ins Bett. In meinem Kopf schepperte es immer noch…

Tag 12, 9. September 2009: Ab auf die Düne!

Mungerannie Hotel – Birdsville, ca. 323 km (alles Schotter)

Weiter gings auf dem „Birdsville Track“. Uns standen die letzten 320 km Schotter bevor, zeitweise verfluchten wir den Zustand der Strecke. Aber wir waren umgeben vom absoluten Nichts, nicht ein Baum, nicht ein Busch sahen wir in der „Sturt Stony Desert“, nach 2 Stunden Fahrt änderte sich dann die Landschaft, es gab wieder mehr Bäume und Büsche und… Dünen, ja, die Simpson Desert hatte begonnen. Wir sahen gelben Sand und in weiter Entfernung roten Sand, sehr eindrucksvoll. Endlich gegen 15 Uhr erreichten wir dann die Outbackmetropole (mit 70 Einwohnern), BIRDSVILLE. Zuerst ging es zur Tankstelle, ich brauchte ein Eis und dann zum Campingplatz. Erstaunt stellten wir fest, dass das Wasserloch und der Diamantina River immer noch reichlich Wasser hatte, auch wurde ein Kayakverleih angeboten.

Einer der Gründe, warum Daniel nach Birdsville wollte, war, seine Männlichkeit zu testen. Nicht, was ihr denkt… in Birdsville startet der „Simpson Desert Track“ und am Anfang dieses reinen 4WD-Tracks gilt es eine große Sanddüne zu überwinden, „Big Red“ genannt. Viele Jeepfahrer scheitern bereits an dieser Düne. Daniel wollte versuchen mit dem alten Mercedes auf diese Düne zu fahren. Auf dem Weg nach Birdsville hatten wir ein paar Biker und 4WD-ler getroffen, die auch nach „Big Red“ wollten. Sie wollten uns, falls Daniel sich verkaspert, uns wieder aus dem Sand rausziehen.

17220007Also ging es gegen 16.30 Uhr pünktlich für die Abenddämmerung auf den 35 km langen Weg zu „Big Red“. Als wir ankamen, hatten auf der Düne schon einige Jeeps Platz genommen, irgendwie würde da noch ein Mercedes gut dazu passen, sagte Daniel. Dann machte ich mich zu Fuß auf dem Weg zum Gipfel der Düne, mit der Videokamera bewaffnet und Daniel ließ die Luft aus dem Reifen um mehr Grip für den Sand zu bekommen. Und wirklich im dritten Anlauf fuhr der alte Mercedes von 1980 bis zum Gipfel hinauf. Daniel war sehr glücklich darüber und es wurde verdammt viel fotografiert um alles für die Nachwelt festzuhalten. Da staunten die Jeepfahrer nicht schlecht. Die Biker schafften es natürlich auch und so standen wir dann alle oben auf der Sanddüne und blickten dem Sonnenuntergang entgegen. Die Sonne tauchte den Sand in rötliches Licht und wir konnten noch einige Dünen weit schauen.

Und wie es so will, traf man in der Wüste mitten im Nirgendwo auf „Big Red“ Deutsche. Wolfi lebt seit 15 Jahren als Künstler in Birdsville, begleitet wurde er von einer Holländerin und einem Schweizer. Als es dunkel wurde, fuhren wir dann zurück nach Birdsville und aßen im Pub und tranken noch ein Bier.

Tag 13, 10. September 2009, Entspannungstag in Birdsville

Birdsville, 70 km (Schotter, was sonst?)

Beim Aufwachen überraschte mich Daniel mit einer ungewöhnlichen Idee. Frühstück auf Big Red, warum nicht! Ich war nicht richtig überzeugt, ließ mich aber überreden, also ging es wieder raus zur Düne, wir waren ganz allein und diesmal schaffte es Daniel auch noch im ersten Anlauf rauf zum Gipfel, das Frühstück war sehr sandig, da oben ein ordentlicher Wind blies und viele Sandkörnchen verirrten sich in unser Essen. Ein paar Jeepfahrer kamen direkt aus der Wüste und machten waghalsige Stunts mit ihren Autos. Das machte richtig Lust mal mit einem richtigen Jeep rumzubrettern. Muss ich doch mal glatt Cameron, meinen Boss fragen, ob ich nen Landcruiser für ein paar Tage kriege.

Zurück vom „Big Red“ legte ich mich noch mal schlafen für ein, zwei Stunden und Daniel erkundete Birdsville. Wir wollten gegen Mittag dann kayaken gehen auf dem Billabong (Wasserloch). Das war wirklich, wirklich toll, überall schwammen Pelikane herum, Papageien nervten uns mit ihrem Geschnatter, aber ansonsten war es totenstill. Gegen Abend ging es dann noch einmal in den Pub und wir trafen uns mit Dia, der Holländerin, die in den nächsten Tagen in Bundaberg sein wird.

Tag 14, 11. September 2009, Abschied von der Wüste

Birdsville – Quilpie, ca. 600 km (350 km kleine und große Steine)

Auch der schönste Urlaub geht auch mal zu Ende und so packten wir unsere 7 Sachen zusammen und es ging los Richtung Heimat, ein bisschen dumm, dass wir für die Heimreise rund 3 Tage bräuchten. Um es euch mehr verständlich zu machen. Birdsville liegt im äußersten Südwesten von Queensland, Bundaberg im Osten. Dazwischen liegen rund 1800 km, das wäre die Strecke Würzburg – Rom.

Bevor wir Birdsville Adieu sagten, ging es noch zur Bäckerei, wo es die leckeren Pie´s gab (nur die süßen schmecken).

Dann hieß es wieder Schotterstraße, du hast uns wieder und irgendwie dachten wir, daß diese Schotterstrasse besser ausgebaut waere, als der Birdsville Track, na ja Fehlanzeige. Die rund 400 km lange Strecke nach Windorah brachte uns noch einmal an unsere Grenzen…. und an die Reifen. Ja, wir hatten wieder einen Platten, irgendwie war dieser Trip nicht reifenfreundlich. Dieses Mal hatten wir allerdings keinerlei Probleme.

Irgendwie hatten wir diese  Strasse unterschaetzt, unseren schoenen Reiseplan konnte man naemlich vergessen. Nach insgesamt rund 2500 gefahrenen Kilometern Schotterstrasse hatte uns kurz vor Windorah der Asphalt (einspuriger Asphalt) wieder. Gegen 15 Uhr erreichten wir Windorah und mußten unseren Reifen reparieren lassen. Wir wollten eigentlich nach Quilpie fahren, das noch 250 km weiter oestlich liegt, hatten aber Bedenken, da die Sonne gegen 17.30 Uhr untergehen wuerde. Nachts im Outback zu fahren ist sehr gefaehrlich wegen den Kaenguruhs, Kuehen, Schafen auf der Strasse. Trotz allem entschieden wir uns  das Risiko einzugehen.

Gegen 16.30 Uhr gings dann los. Ich fuhr die erste Etappe, drueckte auf die Tube und versuchte so viele Kilometer wie moeglich noch bei Tageslicht gut zumachen. Kaenguruhs am Strassenrand sind speziell in der Daemmerung sehr schwer zu erkennen. Und sobald die Sonne verschwand reduzierte ich unser Tempo auf 60, 70 Stundenkilometer, Daniel warnte mich auch mit so Ausrufen wie „Kuh rechts, 2 Roos links“  und so ging das ne ganze Weile. Wir wechselten dann die Fahrer und zuckelten Richtung Quilpie. Das erreichen wir gegen 21 Uhr, da war ordentlich was los mit Disconacht. Das interessierte uns wenig, wir hatten kein Mittagessen gehabt, eigentlich hatten wir den ganzen Tag nur einen Apfel-Pie gegessen. Also kochte ich schnell was, waehrend Daniel das Zelt aufbaute und dann ging es schon ins Bett, todmuede versteht sich.

Tag 15,16, 12./13. September 2009: Back in Bundy

Quilpie – Roma – Bundaberg ca. 1000 km

Die letzten zwei Tage fasse ich aufgrund der nichtexistenten Ereignisse ganz kurz zusammen. Gegen 8 Uhr morgens verließen wir Quilpie Richtung Osten. Der normale geteerte Highway hatte uns ab Charleville wieder und es hieß Tempo machen. Unser Nachtquartier in Roma war sehr gemuetlich, wenn auch etwas laut, da wir direkt neben dem Festgelaende campierten und dort gerade das Stadtfest gefeiert wurde. Von Roma ging es dann durch das Burnett Country Richtung Bundaberg. Die Heimat war greifbar nahe. Gegen 15 Uhr erreichten wir Bundaberg und ordneten erst einmal das Chaos, packten aus und relaxten. Fuer Daniel hieß es am naechsten Tag zurueck zur Arbeit und ich hatte noch 10 Tage Zeit zur Erkundung von Queensland.

Eckdaten:

Bundaberg – Alice Springs – Kings Canyon – Coober Pedy – Marree – Birdsville – Bundaberg

–          ca. 6387 km

–          durchschnittlicher Spritverbrauch auf Gravelroad: 8 Liter

–          kaputte Reifen: 2

–          gesichtete Schlangen/Spinnen/Dingos: 1/6/5

–          Versuche auf „Big Red“ zu kommen: 3

–          Stunden auf Gravelroad: 90 Stunden

–          Andenken an den Trip: 1 Schnupfen, 2 Erkaeltungen

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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