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Archive for Juni 2008

So, die erste wichtige Information, ich bin noch am Leben!!! Und alle Körperteile sind noch dran.

Und wie ihr diesen Ankündigungen schon entnehmen könnt, bin ich gestern tatsächlich in 5000 Meter Höhe aus einem Flugzeug gesprungen und der Fallschirm hat auch funktioniert. Gott sei Dank.

Aber alles von vorne. Ich bin gestern um 11.20 Uhr zu NZONE Skydive gegangen und bekam dort meine Instruktionen wie das ganze Unternehmen, denn so ablaufen sollte. Zuerst wurde aber erstmal der ganze Spaß bezahlt, diesen Monat gab es einen Spezial-Rabatt, für Leute, die in Queenstown arbeiten, also musste ich 100 Dollar weniger bezahlen. Die Instruktionen waren eigentlich ungefähr die gleichen wie beim Abseiling, so nach dem Motto, macht super Spaß, passieren kann nix, der Skydive-Master macht alles und ich hänge nur unter ihm und genieße die Aussicht, bla bla bla. Natürlich mussten wir (wir waren insgesamt 10 Leute) auch einen Wisch unterschreiben, dass wir im Falle unseres Todes uns der Gefahr bewusst waren, blabla. Tja, so ist das eben hier im Spaßbusiness, es wird abgesichert, wo es nicht anders geht.

Dann wurden uns noch ein paar Videos über den Skydive (Fallschirmsprung auf deutsch) gezeigt, um uns mal ein bißchen darauf einzustimmen. Ich habe zusätzlich zu dem Sprung noch einen DVD-Film geordert, damit ich auch was zum Vorzeigen habe, wenn ich wieder nach Hause komme.

Dann mussten wir noch etwas warten, als dann endlich unser Shuttlebus kam, um uns zum kleinen Flughafen (ist eigentlich kein Flughafen, eigentlich mehr ne Landebahn auf der Wiese) ca. 20 Minuten außerhalb von Queenstown zu fahren. Dann wurden wir in Dreier-Gruppen aufgeteilt und mussten wieder warten, mein Sprung war erst um 15.00 angesagt, es war aber erst 13.30, das hieß, ich musste mir ca. 15 Leute anschauen, die vor mir sprangen.

Ich muss aber eigentlich sagen, dass ich kaum aufgeregt war, ich weiß nicht, ich habe diese Entscheidung zu springen getroffen und fertig. Es ist, glaube ich, oft ne Kopfsache, entweder du willst springen oder lieber doch nicht. Ich war wirklich erstaunlich ruhig, da hatte ich vor dem Abseiling mehr Schiss. Ich glaube, die einzige Besorgnis war für mich, mein Gewicht, das Gewichtslimit war 100 kg, da ich mich aber im Augenblick immer mehr verschlanke (gehe jetzt zweimal die Woche Schwimmen – Gruß an Frau Schmitt und ab nächste Woche ins Fitnessstudio), fiel mir beim Blick auf die Waage ein Stein vom Herzen. Ja, es war weniger als das Limit, das hieß aber auch, dass ich, als hier nach NZ kam über 100kg auf dem Rippen hatte, ach du Scheiße. Gut, dass ich diese Zeiten hinter mir habe…

So, weiter erzählt. Gegen 15 Uhr ging es also endlich los, ich sprang mit zwei Mädels aus Brasilien und zusammen zogen wir unsere Flugoveralls an und lernten unsere Tandem-Master kennen. Ich sprang mit Scott, ein Kiwi aus Nelson, der schon über 8.000 Sprünge absolviert hat. Tja, das schafft Vertrauen. Er erklärte uns dann auch die Regeln, was wir beachten müssten, wenn wir springen. Das war allerdings nicht viel, mussten nur unseren Körper zu einer Banane krümmen und bei der Landung die Füße anwinkeln, thats it.

Dann lernte ich noch meinen Kameramann kennen (Name ist mir entfallen) und dann gings schon in den Flieger und damit hieß es auch, es gibt kein Zurück. Das Wetter war gestern mal wieder atemberaubend, die Tage zuvor hatte es geschneit und der Ausblick aus dem Flugzeug war wunderschön, verschneite Berge, grüne Wiesen und der tiefblaue See, einfach toll.

Dann bei 12.000 Fuß hieß es dann für mich und Scott, Zeit zum Aussteigen, vor uns natürlich der Kameramann. Dann robbte ich mich vor zur Luke. Mein Gott, dachte ich mir, was machst du da für nen Scheiß! Angeschnallt an meinen Tandem-Master stellte ich daraufhin das Denken ein und sprang einfach. 40 Sekunden freier Fall, das war einfach nur genial!!! Ich flog, glaube ich, auch auf dem Kopf und wir machten Pirouetten. Ich machte noch ein paar Grimassen für die Kamera, dann öffnete sich der Fallschirm und ich bekam als erstes kaum Luft. Scott öffnete den Sicherheitsharnisch ein bisschen und dann konnte ich die Fahrt abwärts richtig genießen und hatte einen fantastischen Ausblick auf den See, die Berge und allem. Alles in allem war es einfach richtig geil.

Die Landung lief dann auch ganz normal ab und ich beschloss schon da, sollte ich nochmal etwas Geld übrig haben, würde ich gerne nochmal springen, aber ich glaube, die nächste Zeit ist bei mir sparen angesagt.

So, das wars mal wieder von mir, ansonsten freue ich mich auf Montag früh auf das Endspiel Deutschland – Spanien, wo wir mit größter Wahrscheinlichkeit Europameister werden.

Eure Extremsportlerin

Katrin

P.S. Bilder sind online, stelle in den nächsten Tagen den Film bei http://www.youtube.com rein, werde dann an dieser Stelle einen Link setzen.

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jaaaaa! Finale! Scheiße gespielt, Abwehr war zum Kotzen, Ballack war irgendwie verschwunden, aber egal, Hauptsache gewonnen! Jetzt gehts entweder gegen die Russen oder die Spanier. Weiß nicht, wen ich lieber als Gegner hätte! Die Russen haben die Holländer rausgehauen und haben sehr gut gespielt.

Die Spanier sind voller Siegeswillen, nachdem sie endlich mal wieder im Halbfinale stehen, die Spanier wollen unbedingt gewinnen!

Naja, we will see! Tja, heute um 11.30 Uhr ist es dann endlich soweit, ich habe oft davon gesprochen, einige von euch haben mich schon als Feigling bezeichnet. Jetzt wird es wahr! Ich gehe heute Fallschirmspringen, keine Sorge, ich springe nicht alleine. Das ist noch ein (vermutlich kleiner schlanker) Fallschirmspringer mit dabei.

Also, das kann vermutlich meine letzte Nachricht sein 😉

Eure total mutige

Katrin

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So, nur in aller Kürze, konnte das Spiel live nicht sehen, da die Internetverbindung zu langsam war, wie jetzt übrigens auch! Ja, es ist ein Laster mit dem Internet hier! In jedem Fall wusste ich also heute morgen das Ergebnis nicht, leider hat einer meiner lieben Freunde in Deutschland (ich sag jetzt nicht wer), mir eine Nachricht geschickt, bzw. angerufen und in den Hörer gegröhlt. Tja, dann konnte ich mir das Ergebnis ja denken, wir hatten gewonnen, aber wie hoch und wie wir gespielt haben, wusste ich nicht.

Tja, vorhin habe ich das Spiel dann im Replay gesehen, es war echt gut und wirklich sehenswerte Tore und wir haben zu Recht 3:2 gewonnen! Cristiano Ronaldo war ja handzahm und ziemlich ungefährlich!

So, das ist ein Grund zum Feiern: Ole, ole, ole Halbfinale, ole!!! Nächsten Donnerstag dann gegen die Türken oder schon wieder gegen die Kroaten.

bis dahin, euer Hyperfussball-Fan

Katrin

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So, heute stand mal wieder mein freier Tag an. Und den wollte ich für einen kleinen Ausflug in die nähere Umgebung von Queenstown nutzen. Ich hatte mit Akshay, meinen Workmate aus Indien ausgemacht, dass wir nach Wanaka, genauer gesagt, ins „Puzzling World“ fahren. Jetzt werdet ihr euch fragen, what the hell is „Puzzling World“? Wobei ihr euch das sicher zu Recht fragt, denn außerhalb von Neuseeland kennt das niemand.

Aaaaaalso, dann starte ich mal meinen Bildungsauftrag. Wanaka liegt ungefähr eine Stunde nordwestlich von Queenstown und „Puzzling World“ ist eine Art Freizeitpark, gegründet von Stuart Landsborough. In dem Park gibts ein großes Labyrinth und man muss versuchen, alle vier verschiedenfarbigen Türme zu erreichen. Tja, das hat eine geschlagene Stunde gedauert und wir haben uns tausendmal verlaufen. Von wegen, Frau S. hätte Orientierungssinn, Pustekuchen!

Der zweite Teil sind optische Täuschungen von Räumen, 3D-Bilder und total schräge Sachen, dass ich davon ganz dusselig wurde. Ansonsten wars wieder mal ein ganz schöner Tag hier und eigentlich relativ warm mit 15 Grad.

So, das wars in aller Kürze, ich werde mich jetzt psychisch und physisch auf das Deutschlandspiel vorbereiten.

Eure jetzt leicht verwirrte

Katrin

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Jaaaa, Viertelfinale!!!

Germany vs. Austria 1:0 (Ballack mit Zuckertor in der 49. Minute)

Aber man ganz ehrlich, das war nicht gerade Sahne-Fussball. Chancenverwertung war sehr schlecht, wer kann eigentlich mal diesen Gomez dauerhaft vom Spielfeld entfernen! Und die Oesis haben gar nicht mal so schlecht gespielt und hatten schon Torchancen. Danke an dieser Stelle an Jens Lehmann: Jens, ich habe lange an dir gezweifelt, aber heute warste ganz gut drauf.

Die besten Noten gehen, meiner Meinung nach, an Philipp Lahm und Poldi. Lahm ist einfach klasse, auch Arne Friedrich hat ansatzweise gezeigt, dass er berechtigt in der Startelf steht.

Aber gegen Portugal muessen wir uns um 100 % oder 200 % steigern. Portugal ist fuer mich einer der Titelfavoriten (natuerlich neben uns :))!

Also Jogis Jungs: Aufgewacht und besser spielen, dann wird’s auch was gegen Portugal. Sehen uns am (Berichtigung)  FREITAG um 6.45 Uhr.

Bis denne, euer zuversichtlicher Fan

Katrin

P.S. langsam steigere ich mich: Hab diesmal einen brauchbaren Spiel-Internet-Livestream gehabt…. mit russischen Kommentatoren!

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Doofe Kroaten!!!

Wir haben verloren!!!

Das gibts doch gar nicht! Zugebenermaßen haben wir sauschlecht gespielt. Kein normaler Spielaufbau wie beim Spiel gegen Polen. Das Mittelfeld war unorganisiert, die Angriffe nicht durchdacht, bis auf einmal, wo rein zufällig Poldi zur richtigen Zeit am richtigen Platz war. Ansonsten, habe ich wirklich Mitte der zweiten Halbzeit überlegt ins Bett zu gehen. Ich bin für meine deutschen Jungs extra um 3.30 Uhr aufgestanden, und dann ein solches Desaster!

Und da Österreich und Polen unentschieden gespielt haben, gibt es also jetzt den großen Showdown gegen Österreich, aber Polen muss gegen Kroatien verlieren oder Polen muss 4:0 gewinnen. Dann sind wir raus!!! Oh mein Gott! Vor diesem Spiel hätte ich meinen Hintern verwettet, dass wir weiter kommen.

Also, am 17. Juni, um 6.45 Uhr wird es spannend. Hoffe, ich finde da einen Pub, der das Spiel überträgt!

Bye eure Pessimistin

Katrin

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Poldi, Poldi, Poldi!

Heute frueh um 6.45 Uhr habe ich im iranischen (!!!!) Internet-TV die Partie Deutschland gegen Polen geguckt. Muss ja sagen, dass iranische Moderatoren auch ganz schoen ausflippen, wenn ein Tor faellt!

Auf jedem Fall, Dank an die Ballack-Truppe fuer das, fuer mich gesprochen, ganz gute Auftaktspiel. Macht weiter so! *fahneschwenkundfanliedersing*

euer Fussballmaniac

Katrin

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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