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Archive for Dezember 2009

Hallöle,

nach zwei Tagen Affenhitze bis 38 Grad regnet es gerade munter vor sich. In drei Stunden beginnt ein hoffentlich fantastisches neues Jahr. Ich habe ein ganz gutes Gefühl für 2010 und ich hoffe, dass ich alle meine Pläne realisieren kann.

Natürlich wünsche ich allen meinen Lesern, vor allem meiner Familie und meinen Freunden ein ebenso tolles Jahr 2010. Rutscht gut rüber.

Die Bilder von meinem gestrigen Trip in den Wilsons Promontory Nationalpark sind schon online auf Picasa. KLICK! Reisebericht folgt bald…

ganz liebe Grüße

Katrin, die morgen arbeiten muss 😦

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FROHE WEIHNACHTEN!!!

Tja, morgen ist der 24. Dezember, Heiligabend, was hier in Australien eigentlich niemanden interessiert.

Denn dort wird erst am 25. gefeiert. Nichtsdestotrotz wünsche ich allen meinen Lesern, meiner Familie und meinen Freunden ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Man sieht sich ab Mitte Januar 2010!

Euer Weihnachtself

Katrin

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Der Geist der Weihnacht…

… geht irgendwie an mir vorbei.

Es ist jetzt schon mein drittes Weihnachten Down Under und immer noch komm ich überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung. Ich kann ganz ehrlich nicht sagen, an was es im Besonderen liegt. Vielleicht einerseits die sommerlichen Temperaturen, andererseits, dass meine Familie und Freunde nicht hier sind. Ich weiß es nicht. Ich komme gerade vom Einkaufen und wurde geschlagene 4!!!!! Stunden mit Weihnachtsmusik beschallt, dass ich am Ende nahe dran war die Lautsprecher zu demolieren. Mir geht dieses Weihnachts-Getue tierisch auf die Nerven.

Und ich bin eigentlich eine Weihnachtsperson, ich mag unsere Traditionen zu Hause. Mag die Weihnachtszeit selbst auch ganz gerne, aber ich bin wohl doch eher der Anhänger von Weihnachten im Winter mit Schnee, Glühwein und niedrigen Temperaturen. Naja, zumindest möchte ich ein paar deutsche Traditionen dieses Jahr pflegen. Letzten Mittwoch war Weihnachtsessen mit der deutschen Gruppe in Melbourne und es gab eine traditionelle Weihnachtsgans!

Dann hab ich Lebkuchen, Dominosteine und Zimtsterne (Danke an ALDI!) eingekauft und das Ganze wird dann an den Feiertagen vernichtet. An Weihnachten dieses Jahr habe ich nicht viel geplant, da ich am 24. und am 26. arbeiten muss. Am 30. Dezember werde ich noch einen Ausflug in den „Wilsons Prom“ Nationalpark machen.

UND ich darf feierlich verkünden, dass ich mein Arbeitsvisum für Kanada bekommen habe, was mich sehr glücklich macht.

So, das war´s wieder mal in diesem Sinne, noch eine schöne Adventszeit

Machts gut

euer Weihnachtsmiesepeter

Katrin

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Sag niemals nie….

Hallo Ihr Lieben!

Ja, es geht noch einmal auf einem Trip um das wunderschöne Australien zu sehen und vor allem meinen Bundesstaat Victoria. Ich werde kurz vor Silvester den „Wilsons Promotory Nationalpark“ besuchen. Näheres dann in Kürze!

Grüße aus dem heißen Melbourne

Katrin

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Hallöchen, es gibt viel zu erzählen.  Also dann mach ich mich mal frisch ans Werk.

Aber vorab erstmal ein paar Infos über Tasmanien: Tante Wiki sagt folgendes: Tasmanien ( früher: Vandiemensland, Van-Diemens-Land) ist eine dem Kontinent Australien südöstlich vorgelagerte Insel. Die Hauptstadt ist Hobart. Die höchste Erhebung ist der Mount Ossa (1.617 m). Tasmanien als größte Insel des Australischen Bundes umfasst 68.400 km² und hat gegenwärtig rund 473.000 Einwohner.

 

27. November: Eine Fährfahrt die ist lustig, eine Fährfahrt die ist schön….

Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass dieser Trip wahrscheinlich mein letzter in Australien sein wird, fuhr ich ein wenig wehmütig mit meinen Toyota Landcruiser von unserem Firmengelände. Ich machte mich auf den Weg nach Hause und packte meine Sachen (diesmal nur ein kleiner Rucksack) in den Camper. Ich hatte für diesen Urlaub exakt das gleiche Fahrzeug wie damals auf meinen Trip nach Adelaide: einen Allradjeep mit sogenannten Pop-Top. Der Van bot zwei Möglichkeiten zum Schlafen.

Zum Einchecken auf der „Spirit of Tasmania“ musste man spätestens um 18.45 Uhr am Fährterminal sein. Gegen 17.20 Uhr kam ich endlich von zu  Hause los und machte mich auf den Weg. Der Freitagsverkehr machte mir etwas Probleme und doch erreichte ich die Autobahn nach gut 15 Minuten und fuhr Richtung Stadt. Ich hatte mir von Google einen Straßenplan ausgedruckt, und der Weg war eigentlich ganz einfach erklärt. Naja irgendwie war es dann doch nicht so einfach. Ich hatte mich, wie so oft, in Melbourne verfahren.

Mann war das wieder mal ein Geschrei im Auto, Gott sei Dank, war niemand anders im Auto, der hätte mich glatt in ne Klappse eingeliefert :)! Ich regte mich  mal wieder über meine eigene Dummheit auf und die Zeit rannte mir davon. Dennoch erreichte ich die Fähre über ein paar Umwege gegen 18.20 Uhr, also war alles im grünen Bereich. Ich muss echt mal ruhiger werden, aber da kommen wieder mal die vererbten Gene durch ;). Es dauerte trotz allem noch etwas, bis ich alle Kontrollen passiert hatte (die Seuchenkontrolle, die Sprengstoffkontrolle und die Auto- und Passagierkontrolle) und ich das Auto und mich einchecken konnte. Kerstin kam als Passagierin gesondert an Bord und wir trafen uns auf Deck 8 an unseren Schlafsesseln.

Es war ein warmer Sommerabend und wir machten es uns auf den Außendeck bequem und aßen zu Abend. Ich hatte leckere Sandwiches gemacht und Kerstin sorgte für den Nachtisch. Pünktlich gegen 19.30 Uhr legten wir dann ab und sagten dem Festland ade. Es wurden natürlich Bilder von der schwindenden Skyline Melbournes geknippst und unsere 12 Stunden lange Fährfahrt begann. Die „Spirit of Tasmania“ ist die einzige Fähre, die zwischen Melbourne und Devonport verkehrt und fährt nur einmal täglich. Es ist ein riesiges Schiff mit 10 Decks und weit über 1000 Kabinen. Kerstin und ich hatten uns für die billigste Übernachtungsmöglichkeit entschieden, den Recliner seat. Auf deutsch übersetzt sowas wie Schlafsessel, den man wohl in Deutschland auch zum Fernsehen gerne benutzt.

Wir schauten uns erstmal etwas auf Deck 9 um, wo alles Sehenswerte war, wie das Restaurant, die Bar, Touristeninformation und das Kino. Jaaaa, es gab auch ein Kino, das wir auch besuchten. Allerdings waren wir auch etwas kaputt, schließlich hatten wir beide noch bis 16.30 Uhr gearbeitet. Gegen 22 Uhr ging es also dann ins „Bett“. Zur selben Zeit verließen wir auch die schützende Port Philip Bay, erreichten die offene See der Bass Strait und sahen schon Gewitterwolken aufziehen. Unheilvoll dachten wir uns schon, dass die Nacht nicht gerade ruhig werden würde…

28. November: Ein nasser Empfang auf Tasmanien…

Wie zu erwarten, wurde es eine stürmische Nacht. Die Schlafsessel waren eigentlich ganz bequem, aber  Leute über 1,70 m werden Probleme haben, ihre langen Beine unterzubringen. Der Weg zur Toilette war beschwerlich, da man wie ein Betrunkener hin und her schwankte. Seekrank wurden wir jedoch nicht, das lag zum einen daran, dass wir Tabletten genommen hatten, als auch daran, dass man auf den Liegesesseln nicht viel vom Seegang mitbekam. Zwischendurch wachte ich mal auf und sah die großartige Liveshow, die Mutter Natur draußen veranstaltete. Hunderte von Blitze über der aufgebrachten See. Ganz toll! Gegen 5 Uhr morgens waren dann fast alle Leute auf den Sesseln wieder wach und jeder machte sich im Bad wieder salonfähig. Etwa eine Stunde später liefen wir dann in den Hafen von Devonport ein und es erwartete uns, wie vorhergesagt, recht trostloses Regenwetter. Wir gingen ins Restaurant fürs Frühstück und dann kam auch schon die Durchsage, dass sich die Besitzer der Fahrzeuge der oberen zwei Decks bereitmachen sollten. Also schnell noch das Croissant gegessen und Sachen gepackt. Kerstin ging wieder als Passagier vom Bord.

Die anderen Autos und ich warteten bestimmt eine halbe/dreiviertel Stunde, bis wir durch die Seuchenkontrolle kamen. Dort wurde gecheckt, ob wir frisches Obst und Gemüse oder andere organische Sachen dabei hatten. Naja, da ich das mit dem Obst usw. schon von Katja wusste, hatte ich nix dabei. Ich holte Kerstin am Fährterminal ab und dann ging es los, die ersten Kilometer auf Tasmanien waren zu absolvieren. Der erste Weg führte uns zum Supermarkt, wo wir uns für die nächsten 6 Tage an Lebensmitteln eindeckten. Mittlerweile hatte sich wettermäßig ein Dauerregen eingestellt, aber wir waren ja Optimisten und hofften zumindest, dass der Regen bald aufhören würde.

Gegen 8.30 Uhr ging es dann endgültig „on the road“, als erstes Ziel war der Cradle Mountain Nationalpark anvisiert. Der Weg dahin war wenig vergnüglich, es goss wie aus Eimern und es war schwierig zu fahren. Wir erreichten ca. 2 Stunden später das Besucherzentrum von Cradle Mountain, von den uns umringenden Bergen war gar nichts zu sehen, geschweige denn vom Cradle Mountain selbst. Es gab dort die Gelegenheit mit dem Shuttle-Bus bis zum Dove Lake zu fahren und dann dort einen Walk zu machen. Aber bei Ankunft am Zentrum hatte sich der Himmel entschlossen, die Schleusen richtig weit zu öffnen. Naja, für Regen waren Kerstin und ich nicht richtig ausgerüstet. Ich hatte zwar meine Regenjacke dabei, aber keine Regenhose. Kerstin hatte nur so ein einfaches Regencape. Und über unsere Turnschuhe brauchen wir gar nicht erst zu reden, die waren schon nass vom 2 Minuten Sprint vom Parkplatz zur Information.

Wir beratschlagten uns und entschieden weiterzufahren Richtung Queenstown. Queenstown? Ja, ihr hört richtig auf Tasmanien gibt es auch ein Queenstown, doch bei weitem nicht so schön wie das neuseeländische Original. Auf dem Weg zu unserem neuen Tagesziel regnete es wieder weniger und hörte stellenweise sogar ganz auf. Wir stoppten und machten ein paar Fotos von den nebelverhangenen Bergen. Wir waren ziemlich froh, dass wir gegen 2 den Campingplatz in Queenstown erreichten, da wir die vorhergehende Nacht nicht wirklich viel Schlaf hatten. Die Besitzerin vom Campground war noch nicht da, aber nichtsdestotrotz bauten wir schon einmal das Bett auf und legten uns für ein, zwei Stunden aufs Ohr, das tat gut. Wir wachten bei Regengeprassel wieder auf, checkten uns ein und versuchten regenlose 20 Minuten abzupassen um zu kochen (die Küche bei den Camper is ja draußen). Dann machten wir es uns im Aufenthaltsraum mit heißem Tee und Heizung bequem und schauten fern. Ab in die Federn hieß es dann und wir hofften, dass der nächste Tag nicht so nass werden würde.

29. November: Wasserfälle, Seen und Berge: Hier sieht´s aus wie in Neuseeland!

Ihr könnt es euch kaum vorstellen, aber die Sonne weckte uns an unserem zweiten Tag auf. Naja die schien vielleicht mal 10 Minuten, aber zumindest regnete es nicht, das war schon eine Steigerung! Wir frühstückten und dann ging es noch einmal kurz zum Supermarkt, weil wir süße Gelüste nach Schokolade stillen wollten. Die Whitaker zartbitter (aus lovely New Zealand)  ist immer ein Genuss. Danach ging es über den Lyell Pass, der ziemlich steil und kurvig war, zum Hochplateau des Franklin-Gorden-Rivers-Nationalpark Richtung Derwent Bridge. Erster Stop für uns waren die Nelson Falls, zu denen wir bequem in einer halben Stunde laufen konnten. Das Wetter war zwar kalt, aber auch teilweise sonnig, meistens aber bedeckt, aber es regnete nicht. Die Landschaft am Lyell Mountain, sowie im Nationalpark selbst erinnerte mich sehr an Neuseeland, mit vielen Bächen, Seen und hohen Bergen. Wunderschön. Und in Tasmanien beginnt gerade erst der Frühling, ist ungefähr vom Klima her 4 Wochen hinter dem australischen Festland.

Gegen Mittag erreichten wir dann unser heutiges Tagesziel: Lake St. Clair, im Cradle Mountain – Lake St. Clair Nationalpark, Unesco-Weltkulturerbe. Naja, viel zu sehen gab es für uns eigtl nicht. Wir könnten keine Berge sehen, da der Nebel sehr tief hing. Nichtsdestotrotz machten wir einen kleinen Walk entlang des Sees und hofften ein paar Schnabeltiere zu entdecken.  Anstattdessen begegneten uns nur kleine Känguruhs, ich denke, es waren Wallabies. Eines von denen besuchte uns auch am Campingplatz. Ich kochte uns Spaghetti Bolognaise und später guckten wir noch eine DVD, dann hieß es schon wieder Schlafenszeit. Wir hofften wieder einmal auf Wetterbesserung für den nächsten Tag.

30. November: Offroadfahren macht immer noch Spaß!

Der Morgen begann nebelig, aber nicht mit Regen. Gegen 9 Uhr machten wir uns auf, unsere längste Etappe stand an, von Derwent Bridge ging es fast 400 km nach Osten zum Freycinet Nationalpark. Ein Mittelstück würden wir auch auf Schotterpisten zurücklegen. Erst einmal ging es Richtung Tarralah, wo das größte Wasserkraftwerk Australiens steht, sehr eindrucksvoll, aber auch hässlich. Wir realisierten erst dort, dass wir die falsche Abzweigung nahmen und musste ein paar Kilometer zurückfahren um auf den Marlborough Highway zu kommen, der ist größtenteils unbefestigt, aber ganz gut zu fahren. Weiter ging es dann über eine 100 Kilometer lange Schotterpiste Richtung Campbelltown, vorbei an Seen und Wäldern. In Ross,einem kleinen historischen Städten stoppten wir kurz für
Toilette und Kaffee und Kuchen. Es ging dann auf die letzte Etappe von Campbelltown nach Coles Bay.

Coles Bay liegt ganz idyllisch auf der Freycinet Penninsula, wo auch der gleichnamige Nationalpark liegt. Die Bucht ist wunderschön und lädt zum Baden ein, wenn es, ja wenn es mal nicht regnet. Ja, ihr lest richtig, der Regen hatte uns wieder… leider :(! Wir übernachteten auf dem hiesigen Campingplatz, verbrachten einige Zeit am Strand und bauten dann wieder unsere Betten auf. Wir waren ziemlich geschafft, von der ganzen Fahrerei. Wir brauchten fast 5 Stunden für die Strecke. Wir brauchten Kraf für den nächsten Tag, denn dann stand unsere Wanderung zur Wineglass Bay an!

1. Dezember: Das Wandern ist des Müllers Lust und doch noch ein schöner Tag!

Der Regen blieb uns auch noch am nächsten Tag erhalten. Nichtsdestotrotz entschieden wir uns gegen 10 Uhr zum Nationalpark zu fahren und den berühmten Walk zum Aussichtpunkt auf die Wineglass Bay zu machen. Bewaffnet mit Regenjacke und Regencape machten wir uns auf die Socken und das Wetter war gar nicht mal sooo schlecht. Wir hatten sogar etwas Sonne am Anfang, dann allerdings kam wieder ein Schauer nach dem anderen. Nach gut 40 Minuten erreichten wir den Lookout und überlegten noch, ob wir zur Bay runterlaufen wollten, entschieden aber uns dann dagegen, weil so richtig besonders, war die Wineglass Bay dann noch nicht. Danach ging es noch zum Cape Tourville Lighthouse und wie durch ein Wunder hatten wir dort schönes Wetter und das nutzten wir auch aus und machten zahlreiche Fotos.

Aufgrund unseres Zeitplans verließen wir dann auch schon wieder Freycinet (hatten aber einen kleinen Schwatz mit Freunden von Kerstin, die wir einfach mal so auf dem Parkplatz trafen, wie klein ist die Welt!) und machten uns auf den Weg nach Port Arthur auf der Tasman Penninsula. Unsere Route führte uns entlang der Ostküste an malerischen Küstenstädtchen vorbei. In Swansea machten wir einen kurze Pause für Lunch, bevor es dann auf die letzten 150 km nach Port Arthur ging und das Wetter war… großartig!!! Sonnenschein und angenehme 20 Grad. Gegen Abend erreichten wir den Campingplatz und dann folgte wieder das übliche, Essen kochen, duschen, Bett aufbauen. Aber im Gegensatz zu früheren Tagen konnten wir abends noch gemütlich draußen sitzen und lesen oder Bilder bearbeiten ;)!

2. Dezember: Geburtstag auf historischen Boden und ein süßes Ende!

Ja, mein Geburtstag war endlich gekommen! Und dieses Jahr freute ich mich mal richtig drauf, da ich ihn im Urlaub verbringen konnte, juchuuu! Heute ging es für uns nach Port Arthur. Wohl eine der bedeutendsten geschichtliche Orte in Australien. Dort befand sich im 19. Jahrhundert eine der größten Sträflingskolonien Australiens. Von 1833 bis in die 1850er Jahre war es der Ort an den Großbritannien diejenigen Sträflinge mit den höchsten Strafen schickte. Außerdem wurden aufsässige Häftlinge anderer Gefängnisse hierher entsandt.

Wir buchten eine geführte Tour über das Gelände. Unser Guide erzählte uns Schauergeschichten über missglückte Ausbrüche und wie das Leben so war, in einer Sträflingskolonie. Ich fands ganz interessant. Danach schauten wir uns die niedergebrannten Gebäude an und machten noch eine Bootstour durch den Naturhafen.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es dann über ein paar Gravelroads über die Tasman Penninsula. Wir besuchten noch ein Blowhole und einen Felsbogen fuhren dann über Sorell nach Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens. Denn es stand noch ein Punkt auf der Tagesordnung. Der Besuch der Cadbury-Schokoladenfabrik. Dort machten wir eine Tour und probierten und kauften Schokolade für die nächsten 10 Jahre ;)! Der Campingplatz war nur ein Kilometer von der Süssigkeitenfabrik entfernt. Da mein Geburtstag war, entschieden wir uns Lachs zu kaufen, zur Feier des Tages und ein Dinner zu zaubern. Dazu liefen wir gute 5 km hin und zurück zum Supermarkt. Etwas Sport tat uns gut, nach all der Schokolade :)! Zudem wurden wir am Campingplatz von Möwen und Enten belagert, die unbedingt unser Essen stibitzen wollten.

3. Dezember: Hobart und Abschied von der Insel

Der nächste Morgen startete ziemlich langsam, langsam frühstücken, langsam Sachen zusammenpacken, langsam aufräumen. Gegen 10.30 Uhr verließen wir den Campingplatz Richtung City. Erster Sightseeing-Punkt war Mt. Wellington, rund 1076 Meter hoch und mit einer waghalsigen Autofahrt verbunden. Oben angekommen war es so windig, dass uns der Wind problemlos davonwehen lassen hätte können. Auch machte meine Kamera schlapp, ich dachte schon, das wäre das Ende von meiner tapferen kleinen Samsung, die mir so treu gedient hat, die letzten 2 Jahre. Wir hielten uns auch nicht allzu lange oben auf. Es war einfach viel zu windig.

Unten angekommen, erwachte meine Kamera wieder zum Leben und wir spazierten am Hafen entlang und besichtigten Battery Point, den ältesten Teil der Stadt. Wir genossen noch ein leckeres Mittagessen, obwohl mein Magen rebellierte und ich teilweise auf der Toilette verschollen war ;)! Gegen 14 Uhr ging es dann Richtung Flughafen um den Camper abzugeben. Endlich lernte ich mal meine Kollegen von Hobart kennen, allen voran Helen und Felicity, mit denen ich oft telefoniere. Am Flughafen ging es direkt zum Check-In und dann hieß es warten, da unser Flieger eine gute Stunde Verspätung hatte.

Tja und das war´s. Mein voraussichtlich letzter Reisebericht aus Australien, aber sag niemals nie, vielleicht verschlägt es mich noch einmal woanders hin, wer weiß….

Eure tasmanische Teufelin

Katrin

P.S. Leider haben wir keinen tasmanischen Teufel gesehen, die werden im Moment alle eingesammelt, da sie eine rätselhafte Krankheit haben, die sie fast zu vernichten droht….

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Bilder von Tasmanien…

… sind schon online, werde im Laufe der nächsten Woche von meiner Reise berichten.

KLICK HIER für die Bilder oder wie gewohnt auf Picasa.

Grüße

Katrin, jetzt ein Jahr älter…

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Katrin reist durch die Welt

Reisetagebuch über meinen Alltag in Neuseeland, Australien und Kanada

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